Fasten und Heilen – Altes Wissen und neueste Forschung

Auf arte lief am 6. Januar 2018 eine 55-minütige und vielversprechende Doku zum Thema „Heilfasten“ (Frankreich 2011). Dabei bezieht sich die Dokumentation auf Erkenntnisse aus umfangreichen klinischen Studien aus Russland der vergangenen 50 Jahre. Es ist unglaublich, welche Fülle an staatlichen Forschungen unübersetzt dort vorrätig ist und wie wenig Interesse an diesen unglaublichen Studien besteht. Nun haben sich Biologen der University of Los Angeles diesen und eigenen Studien gewidmet, und die Ergebnisse bleiben verblüffend.

Der Dokumentarfilm ist noch bis zum 4. März 2018 in der arte-Mediathek zu besichtigen, und ich kann nur jedem raten, sich diese 55 Minuten Zeit zu nehmen. Die Vorstellungen, welch buntes Sammelsurium an chronischen und akuten Krankheiten sich mit dem Fasten verbessern oder gar komplett heilen lässt, hat mich doch sehr beeindruckt. Denn wenn die Frage lautet, ob ich gewinnorientierten Pharmakonzernen oder der langfristig ausgelegten Evolution in Sachen Gesundheit eher über den Weg traue, dann ist die Antwort in den meisten (sicher nicht in allen) Fällen einfach.

Fasten und Heilen – Altes Wissen und neueste Forschung“, Frankreich 2011
Regie: Thierry de Lestrade & Sylvie Gilman

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Dirk

Jahrgang 1974, in erster Linie Teil dieser Welt und bewusst nicht fragmentiert und kategorisiert in Hamburger, Deutscher, Mann oder gar Mensch. Als selbstständiger IT-Dienstleister (Rechen-Leistung) immer an dem Inhalt und der Struktur von Informationen interessiert und leidenschaftlich gerne Spiegel für sich selbst und andere (als Vater von drei Kindern kommt dies auch familiär häufig zum Einsatz). Seit vielen Jahren überzeugter Vegetarier und trotzdem der Meinung: „Alles hat zwei Seiten, auch die Wurst hat zwei!“

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