Retten wir das Klima – wer macht mit?

In den letzten Monaten wurde ja immer offensichtlicher, dass wir die Folgen des Klimawandels nicht mehr nur irgendwo weit weg feststellen müssen, sondern dass die uns mittlerweile ganz schön auf die Pelle rücken. Kann man als Nordeuropäer über Dürren und Überschwemmungen in Afrika und Asien oder absaufende Inselstaaten im Pazifik noch recht großzügig drüber hinwegsehen, so sind einem die Hurrikane, die die USA in immer größerer Zahl und heftigerer Ausprägung heimsuchen, schon ein bisschen näher. Und wenn so ein Ding dann auf Großbritannien zurast, in Portugal die Wälder brennen und hier in Deutschland ein Herbststurm nach dem anderen mit ungewohnter Wucht übers Land fegt, dann ist klar, dass das Ganze wohl doch nicht nur ein Problem von Menschen am anderen Ende der Welt sein könnte …

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Öffentliche Bücherschränke

Öffentliche Bücherschränke sind eine super Sache, denn gerade Menschen mit wenig Geld haben so die Möglichkeit, an Literatur zu kommen. Und Bücherhallen, öffentliche Bibliotheken usw. werden ja immer öfter aufgrund von Sparmaßnahmen geschlossen. Nun habe ich gerade eine Liste der öffentlichen Bücherschränke in Deutschland entdeckt.

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Lebensmittelverschwendung

Kürzlich stieß ich auf folgenden Wert: Jährlich werden in Deutschland etwa 18 Mio. Tonnen Lebensmittel nicht gegessen, sondern weggeworfen oder anderweitig entsorgt. Das entspricht ungefähr einem Drittel der in Deutschland verbrauchten Nahrungsmittel. Ganz schön starker Tobak, oder?

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Augen auf beim Klamottenkauf!

Beim Kaufen von Bekleidung kann man vieles verkehrt machen und Dinge erwerben, die umweltschädlich hergestellt wurden, ungesund für die Konsumenten und/oder die Produzenten sind, gentechnische manipulierte Bestandteile haben oder auf ausbeuterische Weise hergestellt wurden. Einen guten Überblick, worauf man achten sollte, gibt ein Flyer vom Umweltinstitut München.

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Verantwortung

Verantwortung ist ein Begriff, der sehr unterschiedlich interpretiert wird, und zwar abhängig von dem Kontext, in dem er gerade verwendet wird: Mal wird verantwortungsvolles oder eigenverantwortliches Handeln eingefordert, mal wird es negiert. Bei einer so unterschiedlichen Verwendung eines Begriffs sollte es sich lohnen, mal ein bisschen genauer hinzuschauen, was es denn mit dem Verständnis von Verantwortung in unserer heutigen Gesellschaft so auf sich hat.

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Dogmatismus als Ausrede für Inaktivität

In letzter Zeit ist mir ein Phänomen vermehrt aufgefallen: Ich diskutiere oder unterhalte mich mit anderen Menschen über Dinge, die heutzutage schieflaufen, und da gibt es ja nun wahrlich genügend Themen: Klimawandel, Steuervermeidung, Umweltzerstörung und Fluchtursachen sind da beispielsweise häufig im Gespräch. Irgendwann kommt man dann auch zu der Frage, was man denn selbst so alles machen könnte, um derartig beklagenswerte Zustände zu ändern, und da erlebe ich dann oftmals eine ziemlich starke Passivität und Inaktivität, die vor allem mit dogmatischen Begründungen legitimiert wird.

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Umweltschutz damals und heute

Beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt schlägt die Kassiererin der vor mir bezahlenden alten Dame vor, sie möge doch beim nächsten Einkauf ihre Einkaufstasche mitbringen, denn Plastiktüten seien schlecht für die Umwelt. „Da haben Sie recht“, entschuldigt sich die alte Dame, „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen.“

Ein Gastbeitrag von Markus Müller von der Facebook-Seite „Politik und Zeitgeschehen“.

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Konsum ist eine mächtige Waffe. Was macht sie stumpf?

Apple zahlt keine Steuern, Amazon sowieso nicht, und die Bayer-Monsanto-Fusion wird auch von vielen argwöhnische begutachtet. Transnationale Konzerne machen anscheinend, was sie wollen, und das Schlimme daran ist, dass die Politik ihnen keinen Einhalt gewährt, sondern oft genug noch dienstbar zur Seite steht. Sind wir also machtlos gegen derartige Machenschaften? Nein, denn wir haben eigentlich ein gutes Mittel, um Großunternehmen in ihre Schranken zu weisen, und das ist unser Konsum, auf den diese angewiesen sind. Soweit die Theorie – in der Praxis sieht das leider oft ganz anders aus …

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