Captain Fantastic

Auch wenn der Titel spontan an das Marvel-Universum denken lässt, geht es hier um einen wunderbar kontroversen Film von Regisseur und Drehbuchautor Matt Ross. Der deutsche Untertitel lässt schon erahnen, dass es eher um ein gesellschaftskritisches Werk geht: „Einmal Wildnis und zurück“. Das Drama um einen Familienvater und seine sechs Kinder, die nach dem unerwarteten Tod ihrer Mutter aus ihrem Leben in der freien Natur in die Konsumgesellschaft eintauchen müssen, um der Beerdigung ihrer Mutter beizuwohnen.

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Das kleine Wörterbuch der Globalisierung

Bei Books on Demand findet sich das 2014 veröffentlichte Paperback „Das kleine Wörterbuch der Globalisierung“ mit einer 60-seitigen Erklärung gängiger Begriffe zur Globalisierung. Wie im Vorwort so schön beschrieben, richtet sich dieses Wörterbuch nicht gegen Globalisierung als solche, sondern gegen die „Jammereliten“ und ihre nimmersatte Ideologie.

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Time For Change

Das vorliegende Buch trägt den Untertitel „Wie ich meiner Tochter die Wirtschaft erkläre“ und ist auch entsprechend geschrieben: In kleinen Happen und mit einigen Ausflügen und Anekdoten erklärt der Autor die Entstehung des Kapitalismus in einer Zeit, als die Baumwolle begehrtes Handelsgut wurde. Er klärt über geschichtliche Zahlungssysteme auf und demaskiert die Mythen der Banker und Ökonomen, die noch immer von einer „unsichtbaren Hand“ schwadronieren, die den Markt von allein regelt (lachhaft!).

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Reichtum ohne Gier

Der Titel bringt es schon auf den Punkt: „Reichtum“ lässt sich auch realisieren, ohne dass man wie ein Parasit agieren muss. Die Erklärung dazu liefert der Untertitel: „Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“. In diesem Buch geht es nicht darum, dass wir alle gleich viel haben und verdienen und in einer klassenlosen Gesellschaft leben. Es geht um die detaillierte Unterscheidung von Kapital, Reichtum, Besitz und natürlich die historischen Wurzeln dieser Begriffe und deren Bedeutung.

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Regeln für einen Ritter

Kein großes Stück Literatur, aber ein wirklich schönes! Das vierte Buch des Schauspielers Ethan Hawke trägt den Titel „Regeln für einen Ritter“ und kommt besonders handlich und kostbar aufgemacht daher: in grünem Leinen gebunden mit goldener Prägung im handlichen Taschenformat. Es erzählt die Geschichte eines fiktiven Vorfahren der Familie Hawke, der Ende des 15. Jahrhunderts von seinem Großvater zum Ritter ausgebildet wird.

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Wer den Wind sät

Der Untertitel „Was westliche Politik im Orient anrichtet“ trifft den Inhalt dieses Buches schon sehr genau. Der Autor Michael Lüders, seinerzeit Nahostkorrespondent bei DIE ZEIT, schrieb bereits einige Bücher über den Orient (zuletzt in zweiter Auflage 2012 „Iran – der falsche Krieg“). Gerade bei Themen, wo so häufig polarisierende Beschreibungen ganzer Bevölkerungsgruppen unsachgemäße Anwendung finden, ist ein differenziertes Bild von den verschiedenen Strömungen des islamischen Glaubens ein faktischer Zugewinn.

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Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs

Selten musste ich bei einem Buch so oft schlucken und erst einmal die Zahlen verdauen: Ernst Wolffs eindrucksvolle Abrechnung mit dem IWF (Internationaler Währungsfonds) und dem 1 % der Ultrareichen. Der Journalist, Drehbuchautor und vieles mehr beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der internationalen Wirtschaft und deren Auswirkungen. Er schreibt regelmäßig auf heise.de und hat 2014 beim Tectum Verlag das hier vorgestellte Buch veröffentlicht.

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Selbst Denken – Eine Anleitung zum Widerstand

Dieses Buch trifft den fehlenden Zeitgeist in den Ländern der sogenannten „Ersten Welt“. Der Sozialpsychologe Harald Welzer hat mit diesem Buch eine Steilvorlage zum Selbstdenken geliefert und nimmt den Leser mit auf seinem Weg für eine nachhaltige und zukunftsfähige Gesellschaft.

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