Umweltpolitik à la FDP, nur eben von den Grünen

In einem Gastbeitrag auf Spiegel Online meldet sich Ralf Fücks als prominenter Vertreter der Grünen zu Wort, um auch seinen Senf zur Jugendbewegung um „Friadays For Future“ und Greta Thunberg loszuwerden. Fücks gilt ja als zur intellektuellen Speerspitze der Grünen gehörend, war deren Bundesvorsitzender und Vorstand der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung. Doch was er in dem Beitrag zum Besten gibt, liest sich so, fast so, als hätte Christina Lindner sich mal wieder unqualifiziert zu Wort gemeldet, um die typischen hohlen FDP-Allgemeinplätze zu verkünden. Auch wenn die Grünen derzeit versuchen, die Schülerbewegung zu kapern und politisch auszunutzen, sollte spätestens jetzt klar sein, dass mit dieser Partei kein wirklicher Umweltschutz zu machen ist und der Klimawandel mit Sicherheit nicht gestoppt werden kann. Ein Armutszeugnis, wenn man sich an die Wurzeln der Grünen erinnert.

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Danke, CDU-Wähler!

Gestern hat das EU-Parlament das hochgradig umstrittene EU-Urheberrechts-Richtiline beschlossen. Da dieses umfassende Zensurmöglichkeiten im Internet beinhaltet und vor allem vom Springer-Verlag vorangetrieben wurde, da sie in erster Linie nicht den Kreativen, sondern den großen Rechteverwertern nutzt, gab es großen Protest vonseiten der Zivilgesellschaft dagegen. Das hat allerdings (mal wieder) alles nichts genutzt, und es ist aus deutscher Sicht vor allem einer Partei zu verdanken, dass hier nun so dermaßen gegen Bürgerinteressen agiert wurde: der CDU.

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Honduras, Venezuela und was daran für uns von besonderem Interesse sein sollte

Gerade hab ich einen Artikel in den Blättern für deutsche und internationale Politik gelesen, in dem es um Honduras geht. Das ist schon interessant und erschreckend, wenn man liest, was das Regime dort abzieht: manipulierte Wahlen, Korruption ohne Ende, Verarmung und schlechte Versorgung immer größerer Teile der Bevölkerung, Ermordung von Oppositionellen und Umweltaktivisten …

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Eye in the Sky

Letzte Woche habe ich einen exzellenten und sehr spannenden Film aus dem Jahr 2016 gesehen, der sich mit einer ausgesprochen brisanten Thematik beschäftigt: dem Drohnenkrieg. „Eye in the Sky“ von Regisseur Gavin Hood fokussiert dabei auf einen einzigen Militäreinsatz, der quasi in Echtzeit in den gut 100 Minuten gezeigt wird. Dass das Ganze mit Helen Mirren und (in seiner letzten Rolle) Alan Rickmann in zwei tragenden Hauptrollen auch noch erstklassig besetzt ist, ist dann noch das Tüfelchen auf dem i.

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Der Deutsche diskriminiert nicht!

Nachdem ja CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer für ihren unsäglichen „Scherz“ auf Kosten von Intersexuellen bei einer Karnevalsveranstaltung doch auf viel Zuspruch bekam, dass das ja überhaupt nicht diskriminierend sei (natürlich von Menschen, die selbst nicht zur diskriminierten Personengruppe gehören), habe ich gerade heute wieder ein bezeichnendes Beispiel dafür erleben müssen, wie sehr sich der Deutsche per se anscheinend für diskriminierungsresistent hält und anderen erklärt, dass sie sich nicht so anstellen sollen, wenn sie sich diskriminiert fühlen.

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AKK macht den deutschen Trump und wanzt sich weiter an die AfD ran

Wenn eine graumäusige, stockkonservative Betonkopfpolitikern wie Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) witzig sein möchte, dann kann das nur schäbig enden. So auch am letzten Donnerstag, als sie auf einer Karnevalsveranstaltung meinte, sich über intersexuelle Menschen lustig machen zu müssen. Das ist vor allem auch nicht weiter verwunderlich, denn zum einen passt es zur ohnehin schon vorhandenen Agenda von AKK, die ja auch schon mal gern Homosexuelle mit Pädophilie und Sodomie in einem Atemzug nennt, zum anderen zielt sie immer offensichtlicher darauf, sich bei der AfD beliebt zu machen, um so eine schwarz-blaue Koalition anzubahnen.

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