{"id":10562,"date":"2018-06-22T11:04:34","date_gmt":"2018-06-22T09:04:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=10562"},"modified":"2018-06-22T11:04:34","modified_gmt":"2018-06-22T09:04:34","slug":"der-blick-von-oben-aufs-ganze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=10562","title":{"rendered":"Der Blick &#8222;von oben&#8220; aufs Ganze"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Sonntag hatten wir ja in unseren Wochenhinweisen auf einen <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/medizin-keine-herzschrittmacher-fuer-kinder-mehr\/22677650.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel im <em>Tagesspiegel<\/em><\/a> hingewiesen, in dem beschrieben wird, dass zuk\u00fcnftig keine Herzschrittmacher f\u00fcr Babys mehr hergestellt werden. Der Grund: Das lohnt sich f\u00fcr den Hersteller nicht, da derartige Operationen sehr selten sind. Hier zeigt sich auf eklatante Weise, wie\u00a0\u201eder Markt\u201c, der ja stets als allm\u00e4chtiger Heilsbringer gepriesen wird, funktioniert &#8211; bzw. versagt. Eine verf\u00fcgbare medizinische Technik, die Leben retten kann, wird nicht produziert aus Kostengr\u00fcnden. Dar\u00fcber regen sich nun zu Recht viele Menschen auf, doch ist dieses Marktprinzip &#8211; Profit geht vor gesellschaftlichem Nutzen &#8211; nicht nur in diesem speziellen (und besonders dramatischen) Fall zu beobachten, sondern andauernd, sodass sich die Frage stellt, ob es nicht einer umfassenderen Regulierung dieser Marktprozesse bedarf.<\/p>\n<p>Ein paar Beispiele: Ich werde immer wieder von Leuten aus Callcentern angerufen, die mir irgendein Ged\u00f6ns verkaufen wollen, was ich nicht haben will. Ich bin dann meistens genervt, wenn mich so ein Anruf von einer anderen T\u00e4tigkeit wegklingelt, und vermutlich d\u00fcrften diese Callcenter-Agents \u00fcberwiegend \u00e4hnliche Reaktionen auf ihre Anrufe erhalten. Was f\u00fcr ein mieser Job! Und was f\u00fcr ein \u00fcberfl\u00fcssiger Job: anderen Menschen etwas aufzuschwatzen, was diese von sich aus gar nicht ben\u00f6tigen. Man sollte sich hier also nicht \u00fcber den armen Teufel aufregen, der einen anruft, sondern \u00fcber das System, dass Menschen n\u00f6tig, derart bescheuerte Jobs annehmen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Bullshit-Jobs nennt man so was, und vor Kurzem gab es auch mal einen lesenswerten <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeitsmarkt-schwachsinnige-jobs-gut-bezahlt-1.3977468\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel in der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em><\/a> zu dem Thema. Unter solchen \u00fcberfl\u00fcssigen Jobs versteht demnach der Bestseller-Autor David Graeber auch F\u00fchrungspositionen, die eigentlich niemand braucht, weil der Laden auch ohne diese Manager laufen w\u00fcrde, sodass die ihre Zeit vor allem mit Social Media und dem Sortieren ihrer Aktenkoffer totschlagen. Aber es rechnet sich anscheinend f\u00fcr Unternehmen, derartige Bullshit-Jobs aufrechtzuerhalten und zu finanzieren. Auch hier wieder: Profit schl\u00e4gt gesellschaftlichen Nutzen.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite gibt es Berufe, in denen es deutlich zu wenig Personal gibt, obwohl dies dringend gebraucht wird, so zum Beispiel in der Pflege oder in der Kindererziehung. Gesellschaftlich sinnvoll w\u00e4re es also, wenn man nun Menschen aus Bullshit-Jobs nehmen und entsprechend umschulen w\u00fcrde (wobei nat\u00fcrlich hier auch pers\u00f6nliche Vorlieben und Eignung ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssten), sodass sie eine Arbeit aus\u00fcben k\u00f6nnten, von der die Gesellschaft als Ganzes profitiert. Ich denke, dass es f\u00fcr die meisten befriedigender sein d\u00fcrfte, einer T\u00e4tigkeit nachzugehen, die Sinn ergibt, anstatt dass man stumpf nur zum Geldverdienen etwas komplett Bl\u00f6dsinniges macht.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel f\u00fcr komplett \u00fcberfl\u00fcssige Jobs: solche, die nichts anderes machen, als Geld mit Geld zu verdienen. Geld wird da also zum Selbstzweck und nicht nur als das Hilfsmittel gesehen, was es ist, weil wir es in einer komplexen Gesellschaft zum Austausch von Waren und Dienstleistungen ben\u00f6tigen. Auch f\u00fcr diese Jobs gilt: Profit schl\u00e4gt den gesellschaftlichen Nutzen (der da n\u00e4mlich einfach nicht vorhanden ist).<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe und komplexe Volkswirtschaft ben\u00f6tigt demzufolge eine Koordination des Gesamten, um folgende Fragen produktiv zu beantworten: Was brauchen wir? Was wollen wir? Und: Was k\u00f6nnen wir? Der <strong>Kapital<\/strong>ismus findet darauf nur zu primitive Antworten: Profit. Mehr Profit. Kosten sparen und Nachfrage generieren, um mehr Profit zu machen.\u00a0Und so weiter, die Leier kennen wir von den Marktradikalen ja nur zur Gen\u00fcge.<\/p>\n<p>Kapitalistische M\u00e4rkte\u00a0funktionieren n\u00e4mlich nur im Kleinen, wenn unter gleichen oder zumindest \u00e4hnlichen Bedingungen f\u00fcr alle Produzenten Waren hergestellt und angeboten werden, f\u00fcr die auch eine Nachfrage besteht. Dann kann das Bestreben jedes Einzelnen Anbieters, besser zu sein als seine Mitbewerber, zu Innovationen und Qualit\u00e4tssteigerungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen, also auf eine Volkswirtschaft insgesamt bezogen, agieren \u201eM\u00e4rkte\u201c allerdings meistens gegen die Interessen der Allgemeinheit. Ein paar Beispiele:<\/p>\n<p>Mietwohnungen: Die meisten Menschen werden eine ausreichende Menge an bezahlbaren und qualitativ ad\u00e4quaten Wohnungen f\u00fcr wichtig erachten. \u201eDer Markt\u201c macht das Gegenteil &#8211; generiert aber zunehmend mehr Profite. Das geht so weit, dass sich immer mehr Mieter ihre Wohnungen eigentlich nicht leisten k\u00f6nnen und sogar auch ihrer angestammten Quartieren verdr\u00e4ngt werden. Mal davon abgesehen, dass die gesamte Binnenwirtschaft darunter leidet, wenn die Menschen ihr Geld zunehmend weniger f\u00fcr Konsumg\u00fcter ausgeben k\u00f6nnen, sondern eben f\u00fcr Miete aufwenden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Gesundheitswesen: Die meisten Menschen w\u00fcnschen sich wohl eine gute, kompetente Versorgung von nicht dauer\u00fcberlastetem Personal. \u201eDer Markt\u201c macht das Gegenteil &#8211; generiert aber zunehmend mehr Profite. Das geht so weit, dass Tausende von Patienten in Krankenh\u00e4usern und Pflegeeinrichtungen jedes Jahr an multiresistenten Keimen sterben, deren Hauptverbreitungsursache mangelnde Hygiene (meistens aus Zeitmangel nicht gr\u00fcndlich genug ausgef\u00fchrt) ist.<\/p>\n<p>Altenpflege: Die meisten Menschen finden die Betreuung im Gro\u00dfteil der derzeitigen Pflegeeinrichtungen entsetzlich und menschenunw\u00fcrdig, sie m\u00f6chten, dass diese Umst\u00e4nde sich \u00e4ndern. \u201eDer Markt\u201c macht das Gegenteil &#8211; generiert aber zunehmend mehr Profite. Das geht so weit, dass alte Menschen nur noch vor sich hinvegetieren und das Pflegepersonal sich in Scharen in den Burn-out verabschiedet.<\/p>\n<p>Diese geschilderten Missst\u00e4nde sind ja mittlerweile durchaus bekannt und werden auch ab und zu kritisch thematisiert.<\/p>\n<p>Doch auch in unserem ganz normalen Alltag finden sich selbstverst\u00e4ndliche Dinge, die wir ohne Hintergedanken nutzen, die allerdings bei genauerer Betrachtungsweise eine eher sch\u00e4dliche Wirkung f\u00fcr das gesamtgesellschaftliche Wohlbefinden haben. Als Beispiel seien hier mal die Superm\u00e4rkte und dabei insbesondere die Discounter genannt. Fast jeder kauft heutzutage in Deutschland dort ein, und nicht nur Lebensmittel, sondern auch Textilien, Elektroger\u00e4te, Haushaltswaren usw. Wir haben uns daran gew\u00f6hnt, und der Marktanteil von Rewe, Edeka, Aldi und Lidl (sowie den zu diesen gro\u00dfen vieren geh\u00f6renden weiteren Ketten) w\u00e4chst stetig.<\/p>\n<p>Wenn man sich nun allerdings mal \u00fcberlegt, was vor allem der Unterschied von einem Supermarkt zu einem Tante-Emma-Laden ist, dann f\u00e4llt einem da neben \u201eDa ist es billiger\u201c vor allem eines auf: Gute Arbeitspl\u00e4tze werden vernichtet zugunsten von bergeweise Verpackung. Was fr\u00fcher von Verk\u00e4ufern angereicht und mit m\u00f6glichst wenig Verpackung \u00fcber den Ladentisch ging (gern auch aus Gro\u00dfgebinden abgef\u00fcllt), liegt heute im Regel zum Mitnehmen f\u00fcr den Kunden bereit &#8211; verpackt nicht nur aus funktionalen Gr\u00fcnden, sondern eben auch, um die Aufmerksamkeit des Kunden neben den anderen \u00e4hnlichen Produkten aus dem gleiche Segment zu erregen.<\/p>\n<p>Nun\u00a0beklagen alle die nach wie vor (und trotz statistischer Tricksereien) bestehende hohe Arbeitslosigkeit und die \u201ePlastikinseln\u201c aus im M\u00fcll gelandeten Verpackungen in den Ozeanen &#8211; aber gekauft wird dennoch beim Discounter. Das freut also letztlich weniger die Umwelt und auch nicht die Menschen, die zuvor durchaus manierliche Arbeitspl\u00e4tze im Einzelhandel hatten, sondern vor allem die Familien, denen die Superm\u00e4rkte und Discounter geh\u00f6ren &#8211; und die zu den reichsten Menschen in Deutschland z\u00e4hlen. Auch hier schafft \u201eder Markt\u201c vor allem eins: Profit f\u00fcr wenige, Schaden f\u00fcr viele.<\/p>\n<p>Und da wir beim Thema Plastik gerade bei der Umweltverschmutzung sind: Auch diese ist ja nun nachvollziehbar f\u00fcr die Allgemeinheit ausgesprochen sch\u00e4dlich, wird aber auf vielf\u00e4ltige Weise aus Profitgr\u00fcnden von \u201eden M\u00e4rkten\u201c vorangetrieben, zum Beispiel durch Hin-und-her-Transportieren von Waren, anstatt dass regional entsprechende Strukturen geschaffen werden, durch Umgehen von Umweltschutzauflagen, durch industrialisierte Landwirtschaft und letztlich auch durch den dem Kapitalismus innewohnenden Zwang zum Wachstum, sodass immer mehr Waren hergestellt und auch an die Kunden gebracht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Ursache hierf\u00fcr ist auch schnell gefunden: In \u201eden M\u00e4rkten\u201c herrscht vor allem betriebswirtschaftliches und kein volkswirtschaftliches Denken vor, sodass jeder Marktteilnehmer in erster Linie seine eigenen Vorteile im Blick hat und nicht das Funktionieren des gesamten Wirtschaftssystems.\u00a0\u201eWenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht\u201c, so lautet ja eine der Kernaussagen des neoliberalen Kapitalismus, die diese Denkweise gut auf den Punkt bringt &#8211; und nat\u00fcrlich komplett verkehrt ist. Denn auf diese Weise entwickelt sich ein reine Recht des St\u00e4rkeren, eine archaische Gesellschaftsstruktur, die wir eigentlich schon \u00fcberwunden hatten dank solidarischer und sp\u00e4ter sozialstaatlicher Prinzipien.<\/p>\n<p>Dabei ist es nicht mal (zumindest zu einem gewissen Teil) irrational, dass sich einzelne Unternehmen vor allem um ihren eigenen Kram k\u00fcmmern. Irrational ist es, nun zu glauben, dass die so handelnden Marktteilnehmer daf\u00fcr sorgen w\u00fcrden, dass das Gesamtsystem funktioniert und die Allgemeinheit profitieren w\u00fcrde anstatt nur einiger weniger. Doch leider ist das die Maxime der bei uns vorherrschenden und als alternativlos geltenden Wirtschaftspolitik.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re also sinnvoll, wieder einen Blick quasi\u00a0\u201evon oben\u201c aufs Ganze zu etablieren und daraus regulierende Ma\u00dfnahmen abzuleiten, die eben nicht nur Profite, sondern Dinge wie Gemeinwohl, Umweltschutz, Tierwohl usw. zum Ziel h\u00e4tten, die bem\u00fcht w\u00e4ren, die oben bereits gestellten Fragen im Sinne der Gemeinschaft aller B\u00fcrger zu beantworten:\u00a0Was brauchen wir? Was wollen wir? Und: Was k\u00f6nnen wir?<\/p>\n<p>Nun muss man bei solchen \u00dcberlegungen darauf gefasst sein, dass von fantasielosen Marktrabulisten sogleich\u00a0\u201eSozialismus\u201c gekeift wird. Da sich dieser in seiner bisher praktizierten Form jedoch als untauglich erwiesen hat, w\u00e4re es bestimmt keine L\u00f6sung f\u00fcr die immer dringlicher werdenden gro\u00dfen Probleme der Menschheit, ein solches System erneut zu implementieren. Vielmehr geht es darum, auf demokratischer Basis (f\u00fcr mich eine zwingende Grundvoraussetzung) \u00dcberlegungen zu entwickeln, wo freie M\u00e4rkte sinnvoll sein k\u00f6nnen und wo nicht, wie man verhindert, dass sich Monopole und Kartelle bilden, wie man Wertsch\u00f6pfung neu definiert (n\u00e4mlich nicht nur nach rein monet\u00e4ren Gesichtspunkten), wie man vom Wachstumszwang wegkommt (wir leben nun mal in einem endlichen System namens Erde, da kann nichts unendlich wachsen) und wie man zu einem Einklang mit der Natur zur\u00fcckfindet (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/\u00d6koeffektivit\u00e4t\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cradle to Cradle<\/a> ist da m. E. ein interessanter Ansatz).<\/p>\n<p>Klingt utopisch? Klar, zumindest in den derzeitigen politischen Strukturen, die vor allem durch Korruption, Patronage und Lobbyismus gepr\u00e4gt sind, ist das schwer vorstellbar. Andererseits haben wir im Prinzip mit der Demokratie schon mal ein wirksames Grundger\u00fcst, um derartige Entwicklungen einleiten und irgendwann auch in Gesetzesform bringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Insofern erschein es mir wichtig, erst einmal diese Perspektive des\u00a0\u201eBlicks von oben\u201c zu entwickeln, um sich so gegen die herrschenden marktradikalen Dogmen, die ja allesamt ihre Unfunktionalit\u00e4t nachgewiesen haben, positionieren zu k\u00f6nnen. Diese sind n\u00e4mlich leider mittlerweile als Selbstverst\u00e4ndlichkeiten im Denken der meisten Menschen verwurzelt, sodass \u00fcberhaupt nicht mehr \u00fcber wirklich Alternativen nachgedacht wird. Und diese sind mehr als notwendig, denn der Kapitalismus offenbart ja immer offensichtlicher, dass er nicht mehr rund l\u00e4uft, dass er vor dem Zusammenbruch steht, da brauchen wir uns ja nur die zunehmenden sozialen Verwerfungen (sowohl innerhalb von Volkswirtschaften als auch global) und die fortschreitende Zerst\u00f6rung unserer Biosph\u00e4re vor Augen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Bevor es also zum Crash kommt, der garantiert extrem unangenehme Auswirkungen f\u00fcr die gesamte Menschheit haben d\u00fcrfte, sollte endlich mal \u00fcber Alternativen nachgedacht und diskutiert werden. Das in diesem Artikel Geschilderte soll einer von vielen m\u00f6glichen Ans\u00e4tzen daf\u00fcr sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Sonntag hatten wir ja in unseren Wochenhinweisen auf einen Artikel im Tagesspiegel hingewiesen, in dem beschrieben wird, dass zuk\u00fcnftig keine Herzschrittmacher f\u00fcr Babys mehr hergestellt werden. 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