{"id":14765,"date":"2019-04-11T09:10:13","date_gmt":"2019-04-11T07:10:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=14765"},"modified":"2019-04-11T09:10:13","modified_gmt":"2019-04-11T07:10:13","slug":"wir-haben-keine-chance-lasst-sie-uns-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=14765","title":{"rendered":"Wir haben keine Chance! Lasst sie uns nutzen!"},"content":{"rendered":"<p>Es sind die Systemzerst\u00f6rer von Links und die von Rechts, die dem System letztendlich das \u00dcberleben derzeit sichern, weil sie denen, die das System ver\u00e4ndern wollen, den Atem rauben, sie denen an die Seite treiben, die das System unver\u00e4ndert erhalten wollen, auch wenn sie oft so tun, als ob sie es verbessern wollten, k\u00f6nnten, auch in ihrer Halbherzigkeit, in allen von ihnen produzierten Widerspr\u00fcchen.<\/p>\n<p><strong>Es ist der Hass auf das System, welches dem System derzeit mehr n\u00fctzt als schadet<\/strong><\/p>\n<p>Der Hass ist allgegenw\u00e4rtig und wird offen zur Schau gestellt. Greta muss ihn sp\u00fcren, die Kids m\u00fcssen ihn sp\u00fcren, die, die f\u00fcr besseren Wohnraum k\u00e4mpfen, m\u00fcssen ihn sp\u00fcren, wir alle bekommen diesen Hass zu sp\u00fcren, wenn wir NUR Ver\u00e4nderungen anstreben und nicht zerst\u00f6ren wollen, oft sogar, wenn wir gar nichts anderes wollen, als zu leben, nur eben nicht so leben wollen, wie die, die sich Zerst\u00f6rung auf ihr Schild geschrieben haben, es sich w\u00fcnschen. Wobei: Wie wir dann leben sollen, darauf haben sie meist auch keine Antwort.<\/p>\n<p><strong>Der Zeitgeist scheint auf Sturm zu stehen, denn von Wind kann man hier wohl kaum mehr reden<\/strong><\/p>\n<p>Deshalb wundert es mich nicht, dass die derzeit Hochkonjunktur haben, die sich Ver\u00e4nderungen nur in hom\u00f6opathischen Dosen vorstellen k\u00f6nnen, oder die, die alles in Zweifel ziehen. Kein Wunder, dass die Mitte sich radikalisiert oder weiter ihrem Konsumrausch folgt, meist um sich abzulenken, ihrem individuellen Kontostand entsprechend, oft auch dar\u00fcber hinaus. Mich wundern die meist in sich widerspr\u00fcchlichen Antworten genauso wenig wie der Verweis dann auf Realpolitik, diese semantische Clownerie der letzten Dekaden. Oder kennt irgendjemand hier Irrealpolitik? Kann jemand mir erkl\u00e4ren, warum nur die Politik des heute M\u00f6glichen die einzige Politik w\u00e4re, die noch Sinn ergibt? Warum das Streiten um eine bessere, aber eben erst zuk\u00fcnftige Politik falsch sein sollte? Dann, bitte, Feuer frei. Ich lerne gern dazu.<\/p>\n<p>Mich wundert es gar nicht, dass, w\u00e4hrend alle streiten, die, die handeln, so handeln, dass wir immer weiter ins Gestern zur\u00fcckschreiten, in einen l\u00e4ngst vergessen geschienenen Konservatismus, gut zu sehen an der Jungen Union, den viel zu alten Jungen der Union.<\/p>\n<p>Mich wundert weder der Brexit, noch wundern mich die vielen rechten Parteien, die sich anschicken, gemeinsam Europa und damit uns zu ver\u00e4ndern, das zu zerst\u00f6ren, was wir uns einst von Europa versprochen hatten, mehr n\u00e4mlich als nur einen Binnenmarkt. Deren radikallinke Unterst\u00fctzer verwundern mich auch l\u00e4ngst nicht mehr, ist doch alles gut, was dem System schadet, und vielleicht kann ja <em>aus Ruinen neu erstehen<\/em>, was man \u00fcber Wahlen nicht erreichen kann.<\/p>\n<p>Mich wundert auch der boomende Markt f\u00fcr Kreuzfahrten nicht, im Gegenteil, <em>Besuchen sie die Welt, solange sie noch steht<\/em>, ist eine durchaus logische Schlussfolgerung f\u00fcr die, die sich diese Besuche noch leisten k\u00f6nnen. Einfach mal weg vom Elend, gemeinsam den Sonnenuntergang genie\u00dfen. Wer will es ihnen ver\u00fcbeln? \u00c4ndern wollen oder k\u00f6nnen sie doch sowieso nichts, im Gegenteil, solange es so bleibt, wie es ist, haben sie Spa\u00df, haben sie die M\u00f6glichkeit, noch viele sch\u00f6ne Dinge zu sehen, zu erleben, die &#8211; sie wissen es nur allzu gut &#8211; ihre eigene Lebensspanne kaum \u00fcberleben wird k\u00f6nnen. Sechstes gro\u00dfes Artensterben? Wo denn, bei den vielen niedlichen Pinguinen im S\u00fcden, den lieben Walbabys und den kleinen Heulern an der Nordseek\u00fcste, den so sauberen Fjorden in Norwegen \u2026<\/p>\n<p><strong>Deshalb sind auch bestimmte eigentlich unwichtige Themen so modern dieser Tage<\/strong><\/p>\n<p>Wie beispielsweise die elendige Diskussion um die Geb\u00fchren f\u00fcr den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk. Beispiele, warum sie aus der einen Sicht herausgeschmissenes Geld seien, findet man ebenso wie Beispiele, warum sie aus der anderen Sicht herausgeschmissenes Geld seien. Immer sind es Meinungen, die Meinungen der anderen, die daf\u00fcr herhalten m\u00fcssen. Man will Meinung h\u00f6ren, aber doch nicht diese Meinung, die schon gar nicht. Einig ist man deshalb darin, den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk zerst\u00f6ren zu wollen. Was anstatt dessen dann f\u00fcr mehr Freiheit und bessere Information sorgen soll, das sagen sie nicht, die eine wie die andere Seite nicht. Die <em>Leidmedien<\/em>, wie sie die meisten gro\u00dfen Agenturen nennen, sind es sicher nicht, wie schon diese Verbr\u00e4mung zeigt, wie der Vorwurf <em>L\u00fcgenpresse<\/em> noch deutlicher macht. Was, das bleiben sie alle schuldig. Irgendwas Exotisches muss wohl her, eben ihrer Meinung vollends entsprechend. Es ist ihnen wohl auch v\u00f6llig egal, eben weil es doch nur ums Zerst\u00f6ren noch zu gehen scheint, ihr Hass auf das System und alles, was das System geschaffen hat und unterh\u00e4lt, es von ihnen verlangt. Klug nenne ich das nicht! Aber diese Zeiten sind auch alles andere als klug zu nennen, wie auch, wo sie doch chaotisch sind, wie ein Sturm eben.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Schnittmengen zur Diskussion um Europa kann ich hier sehen<\/strong><\/p>\n<p>Dagegen vereint und auch vereint im Offenlassen der Alternativen. Hauptsache zerschlagen, das andere wird sich dann schon finden. Hauptsache erhalten, antwortet dann die andere Seite, alles andere w\u00e4re falsch und Populismus. Wie, ist egal, ist etwas, mit dem man sich nicht meint auseinandersetzen zu m\u00fcssen, und wenn doch, dann verliert man sich in Beliebigkeit von Werten, weil Ziele zu formulieren unm\u00f6glich geworden ist, wenn man auf Sicht nur noch zu fahren wei\u00df, weil man l\u00e4ngst den Kompass \u00fcber Bord geworfen hat, weil der Kurs ja klar gewesen schien, das Steuerrad festgezurrt worden ist auf dem Kurs, den das Kapital und deren Eigent\u00fcmer vorgegeben hatten, den sich kaum jemand mehr traut, in Zweifel zu ziehen, ihn zu \u00e4ndern. Lieber bleibt man auf Kurs, oder man will den Kahn versenken. Dumm ist beides in meinen Augen.<\/p>\n<p><strong>Als Antwort werden Visionen formuliert, als Ziele dann deklariert, wohlwissend, dass sie Wasser auf die M\u00fchlen der Zerst\u00f6rer beider Seiten sind, egal!<\/strong><\/p>\n<p>Visionen, wie die der Gr\u00fcnen oder die von Gu\u00e9rot, nett zu lesen, aber mit wenig Aussicht auf Erfolg. Ziele, die man kurzfristig verfolgen k\u00f6nnte &#8211; Fehlanzeige, und wenn doch, so gehen sie im Streit der Ideologien entweder unter oder werden so verw\u00e4ssert, dass mensch gar nicht mehr erkennt, wo das eigentliche Ziel gewesen ist, wo er sich selbst in den Zielen noch wiederfindet, wenn er nicht Konsument, Nachfrager, Verbraucher und Arbeitnehmer oder Arbeitgeber ist, wenn er nicht dem Binnenmarkt, der \u00d6konomie, dem \u00d6konomismus dienen kann. Politologen, Juristen, \u00d6konomen k\u00f6nnen sicherlich diesen Zielen noch etwas abgewinnen. Mich als recht einfach gestrickten Menschen finde ich allerdings darin kaum wieder, eigentlich gar nicht. Ich wei\u00df nicht, ob ich da so allein derzeit bin? Ich vermute, nicht.<\/p>\n<p><strong>Als Antwort werden Parolen ausgegeben<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; leer, weil ohne Inhalt, weil sie auch derzeit nicht mit Inhalt gef\u00fcllt werden k\u00f6nnen, mit welchen denn auch, wei\u00df man doch selbst nicht, was man wirklich will. Beispiel gef\u00e4llig? Gut, nehmen wir das hier: &#8222;Europa ist die Antwort&#8220;, mit slash versehen, wir sind doch in der Moderne, hei\u00dft das dann bei der SPD #EuropaistdieAntwort. Auch nicht besser. Welche Antworten Europa dann geben soll, da folgt Sprachlosigkeit, auch auf Anfrage. Warum? Weil sie es gar nicht wissen, weil es eigentlich auch egal ist, weil es um Stimmen geht und nicht um Ver\u00e4nderung, weil man n\u00e4mlich meint, alles liefe schon richtig, man m\u00fcsse nur ein wenig die Stellschrauben drehen, aber unbedingt Kurs halten will. Aber auch weil man dann im Hier und Heute nicht handeln muss, auf Europa, einen der vielen Godots der deutschen Politik, warten kann. Was f\u00fcr ein Unfug, aber er tr\u00e4gt leider immer noch &#8211; und immer noch allzu gut. Und was f\u00fcr die SPD gilt, gilt f\u00fcr alle anderen schon lange!<\/p>\n<p><strong>Was f\u00fcr die EU gilt, gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr den Euro<\/strong><\/p>\n<p>Wirkliche Antworten: Fehlanzeige, gar nicht notwendig im allgemeinen Populismus dieser Tage. Paul Steinhardt hat eine sch\u00f6ne Reihe bei <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/\">Makroskop<\/a> dazu ver\u00f6ffentlicht, den Parteien einmal auf den Zahn gef\u00fchlt, leider nicht kostenlos in der G\u00e4nze zu lesen. Ein unterhaltsames, wenn auch erschreckendes Bild, welches er zeichnen muss, nach Vorgaben der Parteien hier zeichnen muss. Ich bin sicher, er w\u00fcrde allzu gern ein anderes, ein besseres Bild zeichnen.<\/p>\n<p><strong>Wir leben in Zeiten der Oberfl\u00e4chlichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Das laste ich dem <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=14326\">Individualismus<\/a>, unserer derzeitigen ideologischen Verbr\u00e4mung von Gesellschaft, an. Wir leben nicht in Zeiten der Vernunft, des Verstandes, sondern des Ichs und des Ichs \u00fcber alles, allem und allen, auch \u00fcber den Verstand.<\/p>\n<p><strong>Wir leben im Stillstand, im Vogel-Strau\u00df-Modus<\/strong><\/p>\n<p>Wir leben nicht in Zeiten, wo das System repariert werden k\u00f6nnte. Wir leben in Zeiten des Kampfes zwischen Systemumst\u00fcrzlern und denen, die dieses System erhalten wollen, auch unver\u00e4ndert erhalten wollen, und einer immer kleiner werdenden Bev\u00f6lkerung zwischen den Fronten, welche immer mehr zerrieben wird. Sehr dynamisch zwar, aber immer nur im Kreis sich drehend, nicht vorw\u00e4rtskommend, und mit allzu vielen, die l\u00e4ngst den Kopf in den Sand gesteckt haben, sich mit Arbeit oder Freizeitverhalten selbst erm\u00fcden, nur um nicht ins Denken zu kommen.<\/p>\n<p><strong>Wir m\u00fcssten eigentlich alles daf\u00fcr tun, dies zu \u00e4ndern, und tun es nicht<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind lieber Teil eines Lagers oder zwischen den Fronten, viel zu sehr mit uns selbst besch\u00e4ftigt dabei als mit dem, was wirklich nottun w\u00fcrde. Den Kids reicht es deshalb auch, die Kids sind die Einzigen, die derzeit wirklich das System ver\u00e4ndern wollen. Und genau das passt weder den Zerst\u00f6rern noch den Erhaltern und denen, die nun ihre Oberfl\u00e4chlichkeit um die Ohren gehauen bekommen, die sich gut und sicher zwischen den Fronten f\u00fchlten und eingerichtet hatten, schon gar nicht.<\/p>\n<p><strong>Ich habe dennoch viel Spa\u00df dieser Tage, Tage, die Till Eulenspiegel wohl auch geliebt h\u00e4tte<\/strong><\/p>\n<p>Spa\u00df, weil unsere Zeit viel mehr Satire ist, als die Satiriker uns in die Wohnzimmer bringen k\u00f6nnen. Mir machen sie Spa\u00df, die, die sich lieber die K\u00f6pfe einschlagen, als zu L\u00f6sungen beizutragen, L\u00f6sungen \u00fcberhaupt anzudenken, die vielen kleinen <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=14359\">Estragons und Wladimirs, Pozzos und Luckys<\/a>. Ich habe Till Eulenspiegel schon immer sehr geliebt, nicht nur, weil er in meiner N\u00e4he einst geboren worden ist. Nein, weil wir l\u00e4ngst seinen Spiegel br\u00e4uchten, der uns die Wahrheit sagt, auch dar\u00fcber, dass Godot nicht kommen wird, um uns zu retten.<\/p>\n<p><strong>Mir scheint die Welt so zu sein wie im Bild des Dorian Gray<\/strong><\/p>\n<p>Erst als es ihm zeigte, wie er wirklich ist, es ihn dann in den Wahnsinn trieb, in den Mord und dann in den Tod, war der Spuk zu Ende. Erst durch seinen Tod konnte dann das Bild im einstigen Glanz wieder erscheinen, ganz pl\u00f6tzlich.<\/p>\n<p>So pl\u00f6tzlich, wie in Oscar Wildes Meisterwerk, wird es allerdings hier nicht gehen, wenn wir dem Wahnsinn ganz verfallen sein werden, uns zuletzt selbst umgebracht haben werden. Aber die Natur findet einen Weg. Er wird Zeit brauchen, aber neuer Glanz, ohne uns, wird sicher wieder entstehen. Da bin ich ganz sicher. Das ist dann auch das Einzige, was ich diesen Zerst\u00f6rern und diesen Oberfl\u00e4chlichen in ihrer gemeinsamen Mehrheit noch abgewinnen kann: Jeder Schrecken endet irgendwann. Nicht viel, aber immerhin etwas und nicht alles, so hoffe ich, mit den Kids gemeinsam, was die Menschheit noch leisten kann.<\/p>\n<p>Sie haben eigentlich keine Chance, die Kids, aber sie nutzen sie dennoch! Sie sind mir Vorbild!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind die Systemzerst\u00f6rer von Links und die von Rechts, die dem System letztendlich das \u00dcberleben derzeit sichern, weil sie denen, die das System ver\u00e4ndern wollen, den Atem rauben, sie denen an die Seite treiben, die das System unver\u00e4ndert erhalten wollen, auch wenn sie oft so tun, als ob sie es verbessern wollten, k\u00f6nnten, auch in ihrer Halbherzigkeit, in allen von ihnen produzierten Widerspr\u00fcchen.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[50,52],"tags":[654,635],"class_list":["post-14765","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politisches","category-soziales","tag-extremismus","tag-fridays-for-future"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14765"}],"version-history":[{"count":52,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14818,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14765\/revisions\/14818"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}