{"id":15260,"date":"2021-07-07T11:59:43","date_gmt":"2021-07-07T09:59:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=15260"},"modified":"2021-07-07T12:08:07","modified_gmt":"2021-07-07T10:08:07","slug":"zeitgeistphaenomen-einsamkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=15260","title":{"rendered":"Zeitgeistph\u00e4nomen Einsamkeit"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer etwas l\u00e4ngeren Pause m\u00f6chte ich mal wieder meine kleine <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?tag=zeitgeistphaenomene\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reihe der Zeitgeistph\u00e4nomene<\/a> fortsetzen und mich daher mit etwas besch\u00e4ftigen, was zuvor auch schon l\u00e4nger viele Menschen betrifft, nun aber gerade durch die Corona-Pandemie teilweise sehr stark zugenommen hat: Einsamkeit.<\/p>\n<p>Vor siebeneinhalb Jahren hab ich das schon mal in einem <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=1029\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel hier auf <em>unterstr\u00f6mt<\/em><\/a> angedeutet, dass es vor allem auch die digitale Technik ist, die Menschen zunehmend um sich selbst kreisen und &#8222;echte&#8220; soziale Kontakte vernachl\u00e4ssigen l\u00e4sst. Und das hat sich seitdem leider nicht verbessert &#8211; ganz im Gegenteil.<\/p>\n<p>Ein Indikator daf\u00fcr: Der problematische Medienkonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, wie ein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/studie-internet-sucht-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel auf <em>tagesschau.de<\/em><\/a> berichtet. Und die dort vorgestellte Drogenaffinit\u00e4tsstudie bezieht sich auf den Zeitraum bis 2019 &#8211; also noch vor der Corona-Pandemie. Dass es w\u00e4hrend der Lockdowns mit Homeschooling und Ausgangsbeschr\u00e4nkungen zu einer Reduzierung der Sozialkontakte und damit auch zu einer vermehrten Nutzung sozialer Medien im Internet gekommen sein d\u00fcrfte, scheint mir keine allzu steile These, sondern recht logisch zu sein &#8211; was auch eine <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.791307.de\/diw_sp1087.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie des <em>Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung<\/em> und des <em>Socio-Economic Panel<\/em><\/a> von Juni 2020 bekr\u00e4ftigt, die bereits zu Beginn der Pandemie einen signifikanten Anstieg der Einsamkeit feststellte.<\/p>\n<p>Insofern werden die schon erschreckenden Zahlen aus der Drogenaffinit\u00e4tsstudie 2019\u00a0von 30,4 % der 12- bis 17-J\u00e4hrigen und 23 % der 18- bis 25-J\u00e4hrigen, denen eine problematische Mediennutzung attestiert werden muss, wohl noch mal angestiegen sein in den letzten eineinhalb Jahren<\/p>\n<p>Doch nicht nur junge Menschen sind zunehmend einsam, sondern das scheint ein gesamtgesellschaftliches Ph\u00e4nomen \u00fcber alle Altersgruppen hinweg zu sein. Oder wie es der ehemalige Pastor des Hamburger Michel in einem <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/hamburg\/harburg\/article226171441\/Einsamkeit-ist-der-Killer-Nummer-1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel im <em>Hamburger Abendblatt<\/em><\/a> von 2019 (leider nur noch hinter der Bezahlschranke zu lesen) sehr deutlich formuliert: &#8222;Einsamkeit ist bei Menschen der Killer Nummer 1.&#8220;<\/p>\n<p>Kein Wunder, denn Einsamkeit kann schnell zu psychischen Erkrankungen f\u00fchren, wie beispielsweise Depression. Und wer einsam ist, sitzt oft mehr zu Hause rum, bewegt sich weniger, ist weniger aktiv &#8211; alles Faktoren, die der Gesundheit nicht eben zutr\u00e4glich sind.<\/p>\n<p>Doch nicht nur die Digitalisierung und nun zuletzt die Corona-Pandemie haben m. E. die Einsamkeit zu einem h\u00e4ufigen Ph\u00e4nomen werden lassen, sondern auch der neoliberale Zeitgeist.<\/p>\n<p>Die seit Jahren gepredigte Entsolidarisierung, eines der wichtigsten Herrschaftsinstrumente des Neoliberalismus, f\u00fchrt n\u00e4mlich dazu, dass Menschen eher um sich kreisen und gemeinschaftliches Denken immer mehr vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>Was schon bei der Verbreitung des Fernsehens und der Ausweitung der Anzahl und Sendedauer der Programme seinen Anfang nahm (wer fernsieht redet meist nicht viel mit anderen), wurde dann durch den Computer noch gesteigert. Warum rausgehen und Leute treffen, wenn ich das auch zu Hause vom Sofa aus bequem machen kann? Dass diese Kontakte dann oft nicht die Tiefe von realen Begegnungen haben und insofern eine gewisse Leere, die dann auch als Einsamkeit wahrgenommen werden kann, hinterlassen, spielt da oft nur eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p>Und mittlerweile kann man diese virtuellen Pseudokontakte auch noch st\u00e4ndig &#8222;pflegen&#8220;, wenn man unterwegs ist &#8211; so muss man sich noch weniger mit der realen Umwelt auseinandersetzen und verpasst etliche M\u00f6glichkeiten der Begegnung mit anderen Menschen. Was ja mittlerweile so weit geht, dass Menschen sich selbst in Gesellschaft anderer lieber in ihrer eigenen personalisierten virtuellen Welt aufhalten und best\u00e4ndig aufs Smartphone-Display starren.<\/p>\n<p>Dann kommen noch ganz konkrete Lebensumst\u00e4nde hinzu, die beispielsweise durch die immer wieder geforderte Mobilit\u00e4t von Arbeitnehmern entstehen: Viele Menschen wohnen nicht mehr in der N\u00e4he ihrer Familien, sodass gerade \u00e4ltere Menschen ihre Kinder nur selten sehen, da diese oft Hunderte von Kilometern entfernt leben oder zumindest so weit weg, dass der pers\u00f6nliche Kontakt eher selten stattfindet. Und das betrifft nicht nur \u00e4ltere Menschen, denn jeder Umzug in eine neue Umgebung verursacht erst mal auch ein St\u00fcck weit mehr die Gefahr von Einsamkeit, da man seine gewohnten Kontakte nicht mehr so pflegen kann und sich weniger mit anderen trifft.<\/p>\n<p>Auch das Hartz-IV-Regime f\u00fchrt f\u00fcr die davon Betroffenen h\u00e4ufig zu einer Reduzierung der Sozialkontakte, weil schlichtweg kein Geld mehr daf\u00fcr vorhanden ist, um sich mal mit Freunden auf ein Bier zu treffen, geschweige denn ins Kino oder Theater zu gehen. Soziale Teilhabe wird so f\u00fcr viele Menschen schwierig bis unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Und das wird m. E. auch recht gern vonseiten der Herrschenden in Kauf genommen, wenn nicht sogar gef\u00f6rdert, da auf diese Weise zunehmend verhindert wird, dass Menschen sich wirklich austauschen. Und: Einsamen kann man besser Dinge vorsetzen, ohne dass sie diese kritisch (mit anderen) reflektieren, weil ihnen dazu oft der pluralistische Input fehlt &#8211; Stichwort Filterblase. Auch lassen sich einsame Menschen schneller in Angst versetzen, da ihnen das Gef\u00fchl der Geborgenheit durch soziale Bindungen fehlt.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Divide_et_impera\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teile-und-herrsche-Prinzip<\/a> ebenfalls besser praktizieren, je weniger Menschen miteinander in pers\u00f6nlichem Kontakt stehen.<\/p>\n<p>Stattdessen halten sich einsame Menschen vermehrt im Internet auf, wo ihre T\u00e4tigkeiten zunehmend mehr \u00fcberwacht werden k\u00f6nnen. Die gesetzlichen Grundlagen daf\u00fcr werden ja in letzter Zeit sehr offensichtlich geschaffen (s. <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2021\/bnd-gesetz-bundesnachrichtendienst-erhaelt-so-viele-ueberwachungsbefugnisse-wie-noch-nie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/405480.staatstrojaner-der-staat-hackt-mit.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt: Einsamkeit macht ungl\u00fccklich. Und wer gl\u00fccklich ist, kauft nicht, wie der Neurobiologe Gerald H\u00fcther in einem <a href=\"https:\/\/denkbonus.wordpress.com\/2013\/04\/06\/wer-glucklich-ist-kauft-nicht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sehenswerten Vortrag<\/a> schon vor l\u00e4ngerer Zeit erl\u00e4utert hat. Was, nicht kaufen? Das geht nat\u00fcrlich im Kapitalismus mit seinem Wachstumsdogma \u00fcberhaupt nicht!<\/p>\n<p>Um bei dem Thema zu bleiben: Dass Menschen durch Vereinsamung immer mehr um sich selbst kreisen, ist auch sehr n\u00fctzlich daf\u00fcr, ihnen die Verantwortung f\u00fcr Dinge zuzuschustern, die sich nicht \u00e4ndern k\u00f6nnen. Das findet sich ja auch in neoliberalen Dogmen wie: &#8222;Jeder ist seines Gl\u00fcckes Schmied.&#8220; Und: &#8222;Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.&#8220; So was greift bei Menschen umso besser, je weniger Sozialkontakte sie pflegen und dadurch merken, dass gerade das Zusammenleben mit anderen, sich dabei gegenseitig zu unterst\u00fctzen und zu helfen, etwas ist, was Menschen voranbringt.<\/p>\n<p>So kann dann eben immer noch der Mythos aufrechterhalten werden, dass die Nachfrage des Einzelnen tats\u00e4chlich einen Einfluss auf die systemischen Missst\u00e4nde des Angebots h\u00e4tte. Was eben nicht der Fall ist, wie beispielsweise Thilo Bode in einem <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2019\/mit-dem-einkaufskorb-die-welt-retten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel auf der Website von\u00a0<em>foodwatch<\/em><\/a> oder Kathrin Hartmann in einem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/interview-zu-konsumverhalten-es-gibt-heute-mehr-sklaven-als-zur-zeit-des-sklavenhandels-1.3923268,\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview mit der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em><\/a> nachvollziehbar erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>Aber klar: Wenn man nicht an die wirklichen Verursacher von Problemen herantreten oder gar systemische Missst\u00e4nde thematisieren m\u00f6chte, dann ist das eine wunderbare Sache, dem Einzelnen zu suggerieren, er k\u00f6nnte tats\u00e4chlich durch sein Verhalten gro\u00dfe \u00c4nderungen herbeif\u00fchren. Dann kommt der ja auch nicht auf die Idee, sich vielleicht mal gemeinsam mit anderen zu organisieren &#8230;<\/p>\n<p>Ganz gut auf den Punkt bringt ein Meme, was ich neulich mal auf der <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=854648048593688&amp;id=297961334262365\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Facebook<\/em>-Seite von Komm:0n<\/a> gefunden habe:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-23329 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/201138754_4397698110251780_6798566974239190042_n-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/201138754_4397698110251780_6798566974239190042_n-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/201138754_4397698110251780_6798566974239190042_n-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/201138754_4397698110251780_6798566974239190042_n-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/201138754_4397698110251780_6798566974239190042_n-60x60.jpg 60w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/201138754_4397698110251780_6798566974239190042_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Deswegen ist die (viel beklagte) Spaltung der Gesellschaft auch nicht nur eine Randerscheinung des Neoliberalismus, sondern ein zentrales Anliegen &#8211; und wird ja schon seit vielen Jahren gerade von neoliberalen Medien vorangetrieben (nat\u00fcrlich vor allem von der BILD): Mann gegen Frau, Alt gegen Jung, Arbeitende gegen Arbeitslose, Christen gegen Muslime, Deutsche gegen Nichtdeutsche &#8230; Und auch Spaltung forciert Einsamkeit, da oftmals <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=3555\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Misstrauen<\/a> damit einhergeht: Wieso sollte ich mich mal mit meinem Nachbarn treffen? Das ist doch bestimmt ein komischer Typ &#8230; Also lass ich das lieber bleiben &#8230;<\/p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chte ich dann noch mal einen Schritt weiter zur\u00fccktreten bei der Betrachtung dieses Ph\u00e4nomens: Die von Fabian Scheidler in einem <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/mai\/systemwandel-oder-klimakollaps\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel in den <em>Bl\u00e4ttern f\u00fcr deutsche und internationale Politik<\/em><\/a> (leider hinter der Bezahlschranke) beschriebene Entfremdung des Menschen von seiner nat\u00fcrlichen Umwelt, die eine der Grundlagen f\u00fcr das kapitalistische Wirtschaftssystem (und damit auch f\u00fcr seine Destruktivit\u00e4t) darstellt, kann m. E. auch im Zusammenhang mit Einsamkeit gesehen werden. Schlie\u00dflich ist Einsamkeit ja auch eine Art Entfremdung von seiner (sozialen) Umgebung.<\/p>\n<p>So gesehen, kommt der Einsamkeit dann eine wirklich zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung unserer aktuellen Lebensweise, die unsere Biosph\u00e4re zu zerst\u00f6ren droht, zu.<\/p>\n<p>Da kann es fast schon zu einer Art revolution\u00e4rem Akt werden, sich vermehrt mit anderen zu treffen, sich mit diesen auszutauschen und einfach mal rauszugehen. Also: Los geht&#8217;s! :o)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer etwas l\u00e4ngeren Pause m\u00f6chte ich mal wieder meine kleine Reihe der Zeitgeistph\u00e4nomene fortsetzen und mich daher mit etwas besch\u00e4ftigen, was zuvor auch schon l\u00e4nger viele Menschen betrifft, nun aber gerade durch die Corona-Pandemie teilweise sehr stark zugenommen hat: Einsamkeit.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[50,52],"tags":[70,261],"class_list":["post-15260","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politisches","category-soziales","tag-zeitgeist","tag-zeitgeistphaenomene"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15260"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15260\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23335,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15260\/revisions\/23335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}