{"id":18235,"date":"2019-12-17T09:48:45","date_gmt":"2019-12-17T08:48:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=18235"},"modified":"2019-12-18T16:12:46","modified_gmt":"2019-12-18T15:12:46","slug":"unsere-verantwortung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=18235","title":{"rendered":"Unsere Verantwortung"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder vernehme ich bei politischen Diskussionen zum Thema Klimawandel (sowohl in der Realit\u00e4t als auch virtuell) \u00c4u\u00dferungen wie die folgenden: Sollen doch erst mal die Chinesen mit dem Klimaschutz anfangen, soll Greta Thunberg doch erst mal in die USA fahren und dort die Umwelts\u00fcnder anprangern, Deutschland habe ja nur einen Anteil von einigen Prozent am globalen CO2-Aussto\u00df, da k\u00f6nnen die Deutschen ja nicht die Welt retten, au\u00dferdem wird hier ja schon so viel f\u00fcr den Klima- und Umweltschutz gemacht. Und zudem ist die \u00dcberbev\u00f6lkerung ja ein gro\u00dfes Problem, wenn nicht gar die Ursache f\u00fcr den ganzen Klimawandel. Diesen &#8222;Argumenten&#8220; ist allen eins gemeinsam: Man versucht auf diese Weise die Verantwortung von sich zu weisen und anderen zuzuschustern.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist da schon ein gewisser wahrer Kern in den meisten dieser Aussagen, denn in anderen L\u00e4ndern sind die Umweltzerst\u00f6rung und das Vorantreiben des Klimawandels mitunter tats\u00e4chlich deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als in Deutschland, und nat\u00fcrlich sind die Deutschen nur etwa ein Prozent der Weltbev\u00f6lkerung, das allerdings auch f\u00fcr etwa zwei Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich ist. Wie sollen wir (und damit meine ich uns als Teile der deutschen Gesellschaft und Volkswirtschaft) da also die ganze Welt retten?<\/p>\n<p>Dieser vermeintlichen Schl\u00fcssigkeit kann man nun allerdings mit einigen sehr deutlichen &#8222;Aber&#8220; begegnen.<\/p>\n<p><strong>Wir geh\u00f6ren zu den 10 % Reichsten und sorgen somit f\u00fcr die H\u00e4lfte aller CO2-Emissionen.<\/strong><\/p>\n<p>Unser Lebensstil ist sehr ressourcenintensiv, und global gesehen hat man nun mal das gro\u00dfe Los gezogen, wenn man in Deutschland geboren wird, denn man z\u00e4hlt dann in jedem Fall zu den reichsten zehn Prozent der Weltbev\u00f6lkerung. Da wir an diesem Lebensstil gern festhalten wollen, ist unsere individuelle Verantwortung f\u00fcr den Klimawandel auch entsprechend h\u00f6her als die von Menschen aus \u00e4rmeren L\u00e4ndern (s. dazu <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/november\/ausblick-auf-das-hoellenjahrhundert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> &#8211; leider nur als Bezahlartikel). Denn die 10 % der Reichsten, zu denen wir eben auch geh\u00f6ren (und was wir so auch in der Regel recht angenehm finden), sind n\u00e4mlich f\u00fcr die H\u00e4lfte der globalen CO2-Emissionen verantwortlich.<\/p>\n<p><strong>Die historische &#8222;Schuld&#8220; Deutschlands ist wesentlich gr\u00f6\u00dfer als nur zwei Prozent.<\/strong><\/p>\n<p>Der Klimawandel ist eine Sache, die \u00fcber viele Jahre betrachtet werden muss, und das, was wir heute davon wahrnehmen, geht zu einem gro\u00dfen Teil auf den CO2-Aussto\u00df von vor einigen Jahrzehnten zur\u00fcck. Auch wenn der globale Temperaturanstieg so schnell wie noch nie in der Erdgeschichte vonstattengeht, so ist das immerhin noch ein Prozess, der eine historische Betrachtung ben\u00f6tigt. Und da sieht es dann schon mal nicht ganz so irrelevant aus, wen man sich die entsprechende Grafik in einem <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/co2-emissionen-rangliste-der-staaten-bei-klimaerwaermung-a-944155.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel auf <em>Spiegel Online<\/em><\/a>\u00a0von 2014 anschaut. Dort findet sich Deutschland n\u00e4mlich an sechster Stelle im Nationen-Ranking der gr\u00f6\u00dften Klimas\u00fcnder mit einem Anteil von immerhin 0,03 Grad an der Erderw\u00e4rmung. Davor sind \u00fcbrigens nur L\u00e4nder mit deutlich mehr Einwohnern.<\/p>\n<p><strong>Als Teil der Volkswirtschaft haben wir nicht nur Verantwortung f\u00fcr unser individuelles Konsumverhalten.<\/strong><\/p>\n<p>Und wenn man sich da dann mal eine <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/20253\/unternehmen-in-der-eu-mit-den-hoechsten-co2-emissionen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Grafik auf dem Statistikportal <em>statista<\/em><\/a> anschaut, in der die zehn gr\u00f6\u00dften Klimas\u00fcnder-Unternehmen Europas aufgelistet sind, dann springen einem dabei gleich mal sieben aus Deutschland ins Auge &#8211; allesamt Braunkohlekraftwerke. Da hier in Deutschland immer wieder Regierungen gew\u00e4hlt werden, die Braunkohle als Energietr\u00e4ger f\u00f6rdern und erneuerbare Energien ausbremsen, hat also unser Wahlverhalten einen ziemlich unmittelbaren Einfluss auf den Klimawandel.<\/p>\n<p><strong>Wir haben die M\u00f6glichkeiten, etwas dagegen zu machen.<\/strong><\/p>\n<p>In Deutschland haben die allermeisten Menschen ein Dach \u00fcber dem Kopf, genug Essen, sauberes Wasser und medizinische Versorgung (zumindest im Regelfall). Das sind (gem\u00e4\u00df der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maslowsche_Bed\u00fcrfnishierarchie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Maslowschen Bed\u00fcrfnispyramide<\/a>) Voraussetzungen, um sich \u00fcberhaupt mit politischen, sozialen und gesellschaftlichen Dingen auseinanderzusetzen, die einen nicht nur selbst betreffen. Wer den ganzen Tag damit besch\u00e4ftigt ist, sich um diese existenziellsten Dinge des Lebens k\u00fcmmern zu m\u00fcssen, von dem kann man das schlichtweg nicht erwarten.<\/p>\n<p>Und wir k\u00f6nnen uns zudem hervorragend informieren (denn wir haben die M\u00f6glichkeit, Medien zu nutzen, was eben leider auch keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr alle Menschen auf der Welt ist) &#8211; aber viel zu viele von uns ignorieren das. Wir k\u00f6nnen schon seit Jahren wissen, wohin unser derzeitiger Lebensstil und das marktradikale Weltwirtschaftssystem die Menschheit f\u00fchren, allerdings wird das oftmals lieber ausgeblendet, was ja auch viel bequemer ist, da man sonst das eigene Konsumverhalten hinterfragen (und eventuell sogar einschr\u00e4nkend etwas \u00e4ndern) m\u00fcsste.<\/p>\n<p><strong>Die \u00dcberbev\u00f6lkerung ist nur Symptom und nicht Ursache unseres aus dem Ruder laufenden Systems.<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge der Diskussion \u00fcber die eigene Verantwortung wird dann auch sehr gern und h\u00e4ufig angef\u00fchrt, dass ja die \u00dcberbev\u00f6lkerung vor allem das gr\u00f6\u00dfte Problem und haupts\u00e4chlich verantwortlich f\u00fcr den Klimawandel sei. Auch da ist nat\u00fcrlich ein bisschen was dran, denn mehr Menschen produzieren auch mehr CO2, allerdings ist es gerade in den L\u00e4ndern mit den h\u00f6chsten Geburtenraten ja so, dass die Pro-Kopf-CO2-Emissionen doch deutlich unter denen von uns hier in Deutschland liegen.<\/p>\n<p>Zudem ist dieses hohe Bev\u00f6lkerungswachstum vor allem in Afrika und Asien der derzeitigen Welthandelsordnung geschuldet, welche die dortigen L\u00e4nder immer noch vor allem als Quelle g\u00fcnstiger Ressourcen und Arbeitskr\u00e4fte sieht (in Bezug auf Afrika ist hierzu ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35908\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interview mit Tom Burgis<\/a> auf den <em>NachDenkSeiten<\/em> sehr interessant). Solange sich in vielen asiatischen, aber vor allem auch afrikanischen L\u00e4ndern keine demokratischen und sozialstaatlichen Strukturen bilden k\u00f6nnen, weil wir eben davon profitieren, dass es diese dort nicht gibt, werden die Geburtenraten dort nicht so wirklich niedriger werden.<\/p>\n<p>Insofern haben auch wir eine Verantwortung f\u00fcr die \u00dcberbev\u00f6lkerung &#8211; nur haben das diejenigen nun so gar nicht im Sinn, die \u00dcberbev\u00f6lkerung vor allem deswegen argumentativ ins Feld f\u00fchren beim Thema Klimawandel, weil das einen selbst ja nicht betrifft (mal wieder) und man dabei so sch\u00f6n auf &#8222;die anderen&#8220; zeigen kann, die bequemerweise auch noch richtig sch\u00f6n weit weg am anderen Ende der Welt zu Hause sind.<\/p>\n<p><strong>Und dann ist da auch noch das Artensterben &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Und als wenn das alles noch nicht ausreichen w\u00fcrde, so ist Deutschland leider auch sehr gut dabei, das Artensterben voranzutreiben &#8211; da ist mittlerweile von dem sechsten gro\u00dfen Artensterben der Erdgeschichte die Rede, wie in einem sehr lesenswerten <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/november\/die-artenvielfalt-stirbt-\u2013-und-wir-schauen-zu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel von Tanja Busse<\/a> in den <em>Bl\u00e4ttern f\u00fcr deutsche und internationale Politik<\/em> n\u00e4her beschrieben wird. Auch dies stellt eine elementare Bedrohung des \u00dcberlebens der gesamten Menschheit dar, und \u00e4hnlich wie beim Klimawandel werden die Warnungen von Wissenschaftlern schon seit l\u00e4ngerer Zeit recht konsequent ignoriert. Hierf\u00fcr kann man also die gleiche Verantwortung, die wir als Deutsche daf\u00fcr haben, attestieren wie beim Klimawandel.<\/p>\n<p><strong>Keine einfache Sache mit der Verantwortung &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Dass das alles nicht so ganz simpel ist mit der Verantwortung, habe ich vor einiger Zeit ja schon mal in einem <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=5718\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel hier auf <em>unterstr\u00f6mt<\/em><\/a> festgestellt. Was vor allem auch damit zusammenh\u00e4ngt, dass uns vonseiten der Politik und Medien immer wieder ein reichlich schiefes Bild der Verantwortung vermittelt wird, was eben nicht auf ethischen Gesichtspunkten basiert, sondern sich rein an wirtschaftlichen Interessen orientiert.<\/p>\n<p>Und was das angeht, ist es auch wirklich schwierig, als Einzelner \u00fcberhaupt etwas bewegen zu k\u00f6nnen. Klar, f\u00fcrs eigene Gewissen und im Sinne einer Vorbildfunktion ist es nat\u00fcrlich schon sinnvoll, zu versuchen, seine Lebensweise m\u00f6glichst nachhaltig zu gestalten, aber man sieht ja nur allzu deutlich, was das eigentlich ja immer mehr um sich greifende Umwelt- und Klimabewusstsein bei vielen Einzelnen bewirkt: Der Absatz von SUVs, Kreuzfahrten und Flugreisen erfreut sich in diesem Jahr neuer H\u00f6chstmarken. Es scheint also doch eher so zu sein, wie es Kathrin Hartmann in einem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/interview-zu-konsumverhalten-es-gibt-heute-mehr-sklaven-als-zur-zeit-des-sklavenhandels-1.3923268\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interview mit der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em><\/a> und Thilo Bode in einem <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2019\/mit-dem-einkaufskorb-die-welt-retten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interview mit <em>foodwatch<\/em><\/a> darstellen: Als Konsument haben die individuellen Endverbraucher so gut wie nichts zu melden, was die Gestaltung des Gesamtwirtschaftssystems angeht (s. dazu auch <a href=\"https:\/\/publikum.net\/angebot-und-nachfrage\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>).<\/p>\n<p><strong>&#8230; aber wir m\u00fcssen sie dennoch wahrnehmen!<\/strong><\/p>\n<p>Und trotzdem sollten wir uns unserer Verantwortung stellen und diese nicht st\u00e4ndig mit dann letztlich doch (wie oben aufgezeigt) fadenscheinigen Gr\u00fcnden von uns weisen. Wir sind diejenigen, die in einer Volkswirtschaft leben, die nach wie vor davon profitiert, dass der Klimawandel angeheizt, die Umwelt zerst\u00f6rt und das Artensterben vorangetrieben wird &#8211; mal abgesehen davon, dass Millionen Menschen f\u00fcr unseren Wohlstand \u00fcberall auf der Welt zu teilweise erb\u00e4rmlichen Bedingungen schuften.<\/p>\n<p>Und insofern k\u00f6nnen wir uns dessen zumindest mal bewusst werden und die entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen, was mit dem individuellen Verhalten beginnt und mit der Verantwortung f\u00fcr unsere Regierung (denn die haben wir als Teil der W\u00e4hlerschaft) endet.<\/p>\n<p>&#8222;Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier?&#8220;, so hat <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5tSEmym_2Kw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rio Reiser schon vor \u00fcber 30 Jahren gesungen<\/a>. &#8222;Wie, wenn ohne Liebe?&#8220; ist schon mal ein guter Hinweis, wie es funktionieren kann. Und dann kommt das Entscheidende:<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wer, wenn nicht wir?&#8220;<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder vernehme ich bei politischen Diskussionen zum Thema Klimawandel (sowohl in der Realit\u00e4t als auch virtuell) \u00c4u\u00dferungen wie die folgenden: Sollen doch erst mal die Chinesen mit dem Klimaschutz anfangen, soll Greta Thunberg doch erst mal in die USA fahren und dort die Umwelts\u00fcnder anprangern, Deutschland habe ja nur einen Anteil von einigen Prozent am globalen CO2-Aussto\u00df, da k\u00f6nnen die Deutschen ja nicht die Welt retten, au\u00dferdem wird hier ja schon so viel f\u00fcr den Klima- und Umweltschutz gemacht. Und zudem ist die \u00dcberbev\u00f6lkerung ja ein gro\u00dfes Problem, wenn nicht gar die Ursache f\u00fcr den ganzen Klimawandel. 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