{"id":18631,"date":"2020-01-07T18:28:25","date_gmt":"2020-01-07T17:28:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=18631"},"modified":"2020-01-07T18:59:45","modified_gmt":"2020-01-07T17:59:45","slug":"arbeitszeitverkuerzung-in-finnland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=18631","title":{"rendered":"Arbeitszeitverk\u00fcrzung in Finnland"},"content":{"rendered":"<p>Finnland hat eine junge und, wie ich finde, sympathische neue Regierungschefin. Und Sanna Marin macht auch gleich mit ausgesprochen progressiven Ideen von sich reden, so zum Beispiel, indem sie eine Verk\u00fcrzung der Wochenarbeitszeit auf 24 Stunden fordert, also eine 4-Tage-Woche mit sechs Stunden t\u00e4glicher Arbeit. So etwas wurde ja immer schon mal ausprobiert von Unternehmen, die damit dann eigentlich auch durch die Bank positive Erfahrungen machten. Gut also, dass das nun endlich auch mal von einer Politikerin so deutlich ge\u00e4u\u00dfert wird. Was ich bei solchen Ideen dann allerdings immer interessant zu sehen finde, ist, wie viele Menschen sofort die Position der Besitzenden und Verm\u00f6genden einnehmen, die eigentlich ihren eigenen Interessen entgegensteht.\u00a0Da sieht man mal, wie weit die neoliberale Indoktrination der letzten Jahrzehnte fortgeschritten ist &#8230;<\/p>\n<p>Denn genau das habe ich in den letzten Tagen in den sozialen Medien beobachten k\u00f6nnen. Dass Unternehmer, Firmeninhaber, Manager und Investoren so ein Ansinnen einer Arbeitszeitverk\u00fcrzung nicht gerade toll finden, d\u00fcrfte ja kaum jemanden \u00fcberraschen. Allerdings sind es eben auch zur Gen\u00fcge ganz normal angestellt Arbeitende, die nun nicht, wie man eigentlich erwarten sollte, &#8222;Hurra, gute Idee&#8220; schreien, sondern die erst mal vor allem Skepsis an den Tag legen.<\/p>\n<p>Hier ein paar der h\u00e4ufig vorgetragenen Einwendungen:<\/p>\n<p><strong>Wie soll man denn davon leben k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Was bei dieser Fragestellung nicht ber\u00fccksichtigt wird, ist, dass so eine Wochenarbeitszeitverk\u00fcrzung nat\u00fcrlich mit vollem Lohnausgleich einhergehen m\u00fcsste. Dementsprechend w\u00e4re dann der gesetzliche Mindestlohn (der eh zu mickrig kalkuliert ist) auch entsprechend anzuheben.<\/p>\n<p>Und das w\u00e4re ja auch etwas, was vor einigen Jahrzehnten noch vollkommen normal war: Die Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse der Wirtschaft kommen (auch) denen zugute, die sie tats\u00e4chlich erarbeitet haben &#8211; und werden nicht nur zur Erf\u00fcllung von Renditeerwartungen und Frischgeldbereitstellung f\u00fcrs finanzindustrielle Zockercasino verwendet.<\/p>\n<p>Es gab ja seit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts etliche Arbeitszeitverk\u00fcrzungen, die nicht dazu gef\u00fchrt haben, dass die Menschen weniger Geld bekommen haben. Technischer Fortschritt erm\u00f6glicht eben, dass der Einzelne mehr schaffen kann. Warum sollte er dann also nicht auch weniger arbeiten m\u00fcssen f\u00fcrs gleiche Geld? Im Jahr 1900 waren noch 60 Stunden in der Woche \u00fcblich, 1967 dann nur noch 40. Das ist nun schon \u00fcber 50 Jahre her &#8211; und so richtig was getan hat sich nicht mehr f\u00fcr die Arbeitnehmer, obwohl die technologische Entwicklung wohl eher exponentiell als linear verlaufen sein d\u00fcrfte seitdem.<\/p>\n<p>Hier w\u00fcrden die angestellt Arbeitenden also nur das bekommen, was ihnen ohnehin schon l\u00e4ngst zust\u00fcnde, aber vorenthalten wurde, um Aktion\u00e4rs- und Investoreninteressen zu befriedigen und diese Menschen in zum Teil obsz\u00f6nem Ma\u00dfe reich zu machen &#8211; und nat\u00fcrlich auch, um abenteuerlich hohe Geh\u00e4lter und Abfindungen im Managementbereich zu finanzieren. Dass viele nun sich gar nicht vorstellen k\u00f6nnen, eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung zugunsten der Besch\u00e4ftigten einzuf\u00fchren, zeigt, wie sehr hier die Position der Arbeitgeber unreflektiert von Arbeitnehmern \u00fcbernommen wird.<\/p>\n<p><strong>Wer soll das denn bezahlen?<\/strong><\/p>\n<p>In eine \u00e4hnliche Richtung geht dann die Frage, woher das Geld daf\u00fcr kommen sollte. Immerhin ist man hier schon mal so weit, dass der volle Lohnausgleich bei der Arbeitszeitverk\u00fcrzung als gesetzt angesehen wird. Aber dann wird sich sogleich um die armen Arbeitgeber gesorgt, die nat\u00fcrlich ihre Lasten und Leiden \u00fcber die ihnen und ihren Buddies geh\u00f6renden Medien seit Jahren immer wieder gern verbreiten (so zum Beispiel beim Gejammer \u00fcber die angeblich zu hohen Lohnnebenkosten).<\/p>\n<p>Immerhin ist es ja auch m\u00f6glich, dass immer mehr Menschen Milliardenverm\u00f6gen anh\u00e4ufen, die man sich \u00fcberhaupt nicht erarbeiten kann, wie hier eindr\u00fccklich dargelegt wird:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-18641\" src=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/51295935_2860167730663801_3674323893000077312_o-292x300.png\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"364\" srcset=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/51295935_2860167730663801_3674323893000077312_o-292x300.png 292w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/51295935_2860167730663801_3674323893000077312_o-998x1024.png 998w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/51295935_2860167730663801_3674323893000077312_o-768x788.png 768w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/51295935_2860167730663801_3674323893000077312_o-1497x1536.png 1497w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/51295935_2860167730663801_3674323893000077312_o.png 1985w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/wirsindwandel\/photos\/a.500852489928682\/2860167723997135\/?type=3&amp;theater\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Quelle<\/a><\/p>\n<p>Fragt da mal einer, wie das denn bitte bezahlt werden soll? N\u00f6, nat\u00fcrlich nicht, das wird einfach so hingenommen, und diese Bezieher leistungsloser Einkommen werden auch noch bewundert und als &#8222;Leistungstr\u00e4ger&#8220; tituliert.<\/p>\n<p>Und bei den Jobs, die im Rahmen von \u00f6ffentlicher Infrastruktur erbracht werden (Lehrer, Polizisten, Verwaltungsbeamte usw.), k\u00f6nnte man die Finanzierung ja durch einige steuerpolitische Ma\u00dfnahmen sicherstellen, die dann eben auch diejenigen tr\u00e4fen, die nun seit Jahrzehnten finanziell davon profitiert haben, dass die Menschen mehr arbeiteten, als sie es eigentlich h\u00e4tten machen m\u00fcssen: Eine wirkungsvolle Finanztransaktionssteuer (nicht so ein populistischer Papiertiger, wie ihn Bundesfinanzminister Olaf Scholz k\u00fcrzlich vorgestellt hat), eine vern\u00fcnftige Besteuerung gro\u00dfer Erbschaften, eine Verm\u00f6genssteuer und das Schlie\u00dfen von Steuerschlupfl\u00f6chern w\u00e4ren da die Mittel der Wahl. Zudem k\u00f6nnten m. E. die Milit\u00e4rausgaben auch deutlich gesenkt werden &#8211; wer soll denn bitte sch\u00f6n Deutschland gerade angreifen?<\/p>\n<p>Aber diese Ma\u00dfnahmen werden dann auch von vielen als Teufelszeug abgetan, und auch hier wird wieder die Position der Verm\u00f6genden zum eigenen Nachteil unreflektiert \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Und was noch hinzuk\u00e4me: Eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung d\u00fcrfte m. E. ein ziemliches Konjunkturprogramm darstellen, da auf diese Weise ja mehr Menschen einen guten Job bek\u00e4men und somit mehr Geld zur Verf\u00fcgung h\u00e4tten, das sie eben auch zu einem gr\u00f6\u00dferen Prozentsatz wieder recht schnell ausg\u00e4ben f\u00fcr ihren Lebensunterhalt, als dies bei Milliarden hortenden Verm\u00f6genden der Fall ist.<\/p>\n<p><strong>Das geht nicht in vielen Berufen!<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Einwand zeigt, wie festgefahren diejenigen, die ihn vorbringen, in ihrem Denken sind. &#8222;Ein 3-Schicht-System ist schon stressig genug &#8211; eines mit vier Schichten w\u00e4re viel schlimmer&#8220;, habe ich beispielsweise \u00f6fter gelesen. Na ja, man k\u00f6nnte ja auch die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag beibehalten und dann einfach die zu arbeitenden Tage reduzieren &#8211; drei statt f\u00fcnf. Ich glaube kaum, dass dies f\u00fcr irgendeinen Schichtarbeitenden eine Mehrbelastung darstellen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und ich m\u00f6chte wetten, dass all diese Einw\u00e4nde auch bei jeder bisherigen Arbeitszeitverk\u00fcrzung vonseiten der Arbeitgeber vorgebracht wurden &#8211; komischerweise ist so was nie zu vernehmen, wenn es denn um Arbeitszeitverl\u00e4ngerungen geht (solche wurden ja gerade vor einigen Monaten in \u00d6sterreich von der ersten Kurz-Regierung beschlossen), die ja vom Organisationsaufwand her nicht anders zu bewerten sind. Woran man dann auch sieht, dass dies nur vorgeschobene Argumente sind, um den von den Besitzenden so gew\u00fcnschten Status quo aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p><strong>Es gibt doch jetzt schon Personalengp\u00e4ssen, beispielsweise in der Pflege.<\/strong><\/p>\n<p>Das wirkt nun auf den ersten Blick zumindest recht logisch, erweist sich aber bei genauerer Betrachtung auch als nicht zutreffend.<\/p>\n<p>Gerade in der Pflege sind die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren (vor allem auch dank der Privatisierungen im Gesundheitswesen) zunehmend schlechter geworden, sodass viele ausgebildete Pflegekr\u00e4fte die Brocken hingeschmissen oder sich ins Burn-out gearbeitet haben. Eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung w\u00e4re nun eine erhebliche Verbesserung der Arbeitsumst\u00e4nde &#8211; da sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn dann nicht auch etliche Menschen (wieder) f\u00fcr einen Beruf in der Pflege begeistert werden k\u00f6nnten, oder?<\/p>\n<p>Zudem haben wir in Deutschland (auch wenn die Neoliberalen immer populistisch vom &#8222;Jobwunder&#8220; schwadronieren) nach wie vor Massenarbeitslosigkeit. Dazu kommen dann noch viele Menschen, die in Minijobs und Teilzeit stecken, obwohl sie gern mehr arbeiten w\u00fcrden. Und was noch hinzukommt: Es gibt sehr viele Menschen, die sogenannte Bullshitjobs machen, also Arbeiten, die im Grunde nicht in irgendeiner Form produktiv oder gesellschaftlich sinnvoll sind, sondern die sich nur f\u00fcr irgendwelche anderen Leute rechnen und finanzielle Profite abwerfen. Die meisten Angestellten in Callcentern geh\u00f6ren beispielsweise dazu, zumindest wenn sie keinen Kundensupport machen, sondern Leute anrufen, um ihnen irgendeinen Kram zu verkaufen. Aber auch das mittlere Management ist dazuzuz\u00e4hlen, also die Sesselfurzer, die sich vor allem die Zeit damit vertreiben, den Inhalt ihrer Aktenk\u00f6fferchen hin und her zu sortieren und sich zur Rechtfertigung ihrer Arbeitsexistenz bl\u00f6dsinnige Ma\u00dfnahmen auszudenken, die dann Besch\u00e4ftigte, die richtige Arbeit leisten, auf Trab halten.<\/p>\n<p>Einen Mangel an Menschen, die gern einer sinnvollen und manierlich bezahlten Besch\u00e4ftigung nachgehen w\u00fcrden, d\u00fcrfte also kaum vorhanden sein. Und sollte es tats\u00e4chlich einmal Engp\u00e4sse geben, dann k\u00f6nnte man ja immer noch Menschen aus anderen L\u00e4ndern, die froh w\u00e4ren, hier in Deutschland eine gute Arbeit zu bekommen, anwerben. Zum Zwecke der Lohndr\u00fcckerei ging das ja schlie\u00dflich auch!<\/p>\n<p><strong>Betriebswirtschaftlich Denke statt volkswirtschaftlicher Sichtweise<\/strong><\/p>\n<p>Was bei all diesen Argumenten gegen eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung auff\u00e4llt: Es wird immer nur betriebswirtschaftlich gedacht, die volkswirtschaftliche Gesamtperspektive fehlt meistens komplett (was allerdings auch typisch f\u00fcr den neoliberalen Mainstream in den Wirtschaftswissenschaften ist). Da werden dann beispielsweise L\u00f6hne nur als Kosten gesehen und nicht auch als eine Gr\u00f6\u00dfe, mit der die Binnennachfrage gesteigert wird (gerade beim Exportweltmeister Deutschland ist diese ja sehr defizit\u00e4r ausgepr\u00e4gt). Und eine solche erh\u00f6hte Binnennachfrage w\u00fcrde ja auch zu Mehreinnahmen der Unternehmen f\u00fchren, mit denen die gestiegenen Lohnkosten ein St\u00fcck weit wieder ausgeglichen werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Schon bei der Einf\u00fchrung des Mindestlohns haben ja etliche \u00f6konomische Blindg\u00e4nger (wie beispielsweise Hans-Werner Sinn) den Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft mit den gleichen Begr\u00fcndungen, die nun bei der Arbeitszeitsenkung angef\u00fchrt werden, prognostiziert. Tja, ist nur eben nicht eingetreten, was auch niemanden \u00fcberrascht, der eben ein wenig die rein betriebswirtschaftliche Perspektive verl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Und was an dieser derzeitigen Diskussion auch offensichtlich wird: Der deutsche Untertanengeist \u00e0 la Heinrich Mann feiert weiterhin fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd! Die Idee, dass es den Beherrschten besser ginge, je besser es ihren Herrschern geht, ist immer noch sehr popul\u00e4r, wie es scheint.<\/p>\n<p>Aber das alles ist nat\u00fcrlich auch ein Ergebnis der leider sehr erfolgreichen neoliberalen Indoktrination der letzten Jahre. Diese hat nicht nur eine weitgehende Entsolidarisierung der Menschen untereinander bewirkt, sondern auch dazu gef\u00fchrt, die Perspektive derjenigen, die vom zunehmend ungerechten System profitieren, als normal wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Alexander Sch\u00f6ndeling brachte dieses Dilemma mal recht gut auf den Punkt:<\/p>\n<blockquote><p><i>Das wohl gr\u00f6\u00dfte Drama auf diesem Planeten ist, dass hochgradig manipulierte Menschen ihre Manipulierer verteidigen, weil sie die Wahrheit f\u00fcr Manipulation halten.<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist bei der Diskussion zur Arbeitszeitverk\u00fcrzung gerade sehr gut zu beobachten &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Finnland hat eine junge und, wie ich finde, sympathische neue Regierungschefin. Und Sanna Marin macht auch gleich mit ausgesprochen progressiven Ideen von sich reden, so zum Beispiel, indem sie eine Verk\u00fcrzung der Wochenarbeitszeit auf 24 Stunden fordert, also eine 4-Tage-Woche mit sechs Stunden t\u00e4glicher Arbeit. So etwas wurde ja immer schon mal ausprobiert von Unternehmen, die damit dann eigentlich auch durch die Bank positive Erfahrungen machten. Gut also, dass das nun endlich auch mal von einer Politikerin so deutlich ge\u00e4u\u00dfert wird. Was ich bei solchen Ideen dann allerdings immer interessant zu sehen finde, ist, wie viele Menschen sofort die Position der Besitzenden und Verm\u00f6genden einnehmen, die eigentlich ihren eigenen Interessen entgegensteht.\u00a0Da sieht man mal, wie weit die neoliberale Indoktrination der letzten Jahrzehnte fortgeschritten ist &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[67,50,52,51],"tags":[894,895,850],"class_list":["post-18631","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medial-manipulatives","category-politisches","category-soziales","category-wirtschaftliches","tag-arbeitszeit","tag-finnland","tag-indoktrination"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18631"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18631\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18652,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18631\/revisions\/18652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}