{"id":19806,"date":"2020-03-14T20:46:49","date_gmt":"2020-03-14T19:46:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=19806"},"modified":"2020-11-27T11:37:40","modified_gmt":"2020-11-27T10:37:40","slug":"ein-virus-zeigt-die-untauglichkeit-des-neoliberalen-systems-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=19806","title":{"rendered":"Ein Virus zeigt die Untauglichkeit des neoliberalen Systems auf"},"content":{"rendered":"<p>Das Corona-Virus ist zurzeit ja das dominierende Thema in der \u00d6ffentlichkeit, was nat\u00fcrlich auch verst\u00e4ndlich ist. Ein Aspekt, der f\u00fcr mich dabei allerdings in den Diskussionen zu kurz kommt, ist das Versagen, die Unf\u00e4higkeit unseres administrativen Personals, sprich: der Regierung. Und daran sollte nun auch der Letzte endg\u00fcltig und eindeutig sehen: Der Neoliberalismus ist ein komplett gescheitertes System.<\/p>\n<p>Wie Heinz ja in letzter Zeit hier auf <em>unterstr\u00f6mt<\/em> schon \u00f6fter schrieb (zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=19672\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>), zeigt sich nun an dieser Pandemie n\u00e4mlich, wie schlecht unser Wirtschaftssystem mit Krisen umzugehen vermag. Dazu passt n\u00e4mlich auch, dass dem Agieren der politischen F\u00fchrung kein Konzept, kein roter Faden zugrunde zu liegen scheint (siehe dazu einen weiteren <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=19759\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel von Heinz<\/a>): Erst verk\u00fcndet man, dem Virus mit einer Durchseuchung begegnen zu wollen, allerdings ohne dies mit notwendigen Ma\u00dfnahmen zu flankieren, und nun schwenkt man auf einmal auf eine Eind\u00e4mmungsstrategie um, und das, wo das Kind doch schon l\u00e4ngst in den Brunnen gefallen ist, diese Ma\u00dfnahmen m. E. daher also viel zu sp\u00e4t kommen.<\/p>\n<p>Bezeichnend daf\u00fcr ist dieses Zitat aus einem <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zustaendigkeiten-beim-Coronavirus\/!5667299\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>taz<\/em>-Artikel zu dem Thema<\/a>\u00a0vom letzten Dienstag, also gerade einmal von vor vier Tagen:<\/p>\n<blockquote><p>Der italienische Ministerpr\u00e4sident erkl\u00e4rt sein Land per Dekret zur Sperrzone. Die polnische Regierung sagt alle Massenveranstaltungen ab. Tschechien schlie\u00dft s\u00e4mtliche Schulen, Israel schickt Einreisende pauschal f\u00fcr zwei Wochen in Heimquarant\u00e4ne.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen, die andere L\u00e4nder inzwischen ergriffen haben mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu entschleunigen und auf diese Weise ihre nationalen Gesundheitssysteme zu entlasten und Menschen das Leben zu retten, sie muten drastisch und dramatisch an \u2013 zumindest im Vergleich mit dem weithin moderaten, um Verst\u00e4ndnis werbenden Ton, der auch am Dienstag hierzulande die Debatte bestimmte, inwieweit das \u00f6ffentliche Leben in Deutschland eingeschr\u00e4nkt werden soll und darf.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nachdem also zun\u00e4chst mal im Grunde nichts gemacht wurde, um blo\u00df ein weiteres Funktionieren der Wirtschaft nicht zu gef\u00e4hrden, hat man nun anscheinend gemerkt, dass einem der Laden um die Ohren zu fliegen droht und ergeht sich in Aktionismus &#8211; nur ist das leider jetzt zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Nicht falsch verstehen: Ich finde Schulschlie\u00dfungen durchaus sinnvoll, allerdings kommt das jetzt doch reichlich sp\u00e4t. Das w\u00e4re eine der Ma\u00dfnahmen gewesen, die man gleich beim Entschluss, dem Corona-Virus mit einer Durchseuchung zu begegnen, h\u00e4tte treffen m\u00fcssen, genauso wie eine umfassende Impfkampagne gegen Pneumokokken f\u00fcr die Risikogruppen oder Trennungskonzepte in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln. Auf diese Weise h\u00e4tte man diejenigen, die besonders gef\u00e4hrdet sind, schwerwiegend unter dem Virus zu erkranken, sch\u00fctzen und eine komplett unkontrollierte, allzu schnelle Verbreitung verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Neben expliziten Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Risikogruppen w\u00e4re, wenn man denn eine Durchseuchung konsequent h\u00e4tte durchziehen wollen, auch sicherzustellen gewesen, dass die dabei nat\u00fcrlich anfallenden Patienten mit erh\u00f6htem Behandlungsbedarf auch ad\u00e4quat h\u00e4tten behandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und da sind wir dann auch schon von der Unf\u00e4higkeit der handelnden Entscheider bei der Unzul\u00e4nglichkeit des Systems angelangt: Ein Gesundheitssystem, das seit Jahren nur auf m\u00f6glichst hohe Rentabilit\u00e4t und sichere Profite getrimmt worden ist, kann den Anforderungen einer solchen Pandemie nicht gerecht werden (wie in einem <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/corona-108.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bericht des <em>ARD<\/em>-Magazins <em>Monitor<\/em><\/a> anschaulich dargestellt). Es fehlt an Personal und anderen Ressourcen, beispielsweise manierlichen Unterbringungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr schwerkranke Patienten, und selbst in den Gesundheits\u00e4mtern (s. dazu den oben schon mal erw\u00e4hnten <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zustaendigkeiten-beim-Coronavirus\/!5667299\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel in der <em>taz<\/em><\/a>) kann dem Virus aufgrund des jahrzehntelangen Kaputtsparens der Kommunen nicht so begegnet werden, wie es sinnvoll f\u00fcr eine koordinierte Krisenbew\u00e4ltigung w\u00e4re. Was erschwerend hinzukommt: Gesundheit ist L\u00e4ndersache, sodass es kein koordiniertes Vorgehen f\u00fcr ganz Deutschland gibt, sondern unterschiedliches Handeln zu Verunsicherung und Durcheinander f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Und dennoch wurde noch vor Kurzem im Vorfeld des \u00dcbergreifens des Corona-Viraus auf Deutschland beispielsweise von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) behauptet, dass Deutschland gut aufgestellt w\u00e4re, um dieser Gefahr zu begegnen. Ist das schon Realit\u00e4tsverlust im Endstadium oder einfach nur dreiste Beschwichtigung wider besseres Wissen?<\/p>\n<p>Aber, und da verzeihe man mir diesen etwas emotionalen Exkurs, was will man von Rechts- und Wirtschaftspopulisten, wie sie sich vor allem in CDU, FDP und AfD, aber zum Teil auch bei der SPD und den Gr\u00fcnen finden, schon erwarten, wenn mal problemorientiertes und z\u00fcgiges Handeln gefragt ist? Das ist einfach nicht das Gesch\u00e4ft derartiger Karrieristen, die sich nicht durch fachliche und menschliche Exzellenz, sondern in erster Linie durch einen sch\u00e4bigen Charakter auszeichnen. Konstruktive L\u00f6sungen kann man von solchen populistischen Egomanen mit Hang zur Psychopathie eben nicht erwarten.<\/p>\n<p>Wie miserabel es um die Situation in der Pflege gerade bestellt ist, um einer Pandemie entgegentreten zu k\u00f6nnen, wird in einem <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/03\/10\/der-durchaus-rationale-irrsinn-in-der-pflege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel von Stefan Sell<\/a> auf <em>Aktuelle Sozialpolitik<\/em> deutlich. Eine Passage zeigt dabei sehr deutlich auf, was jahrelang schiefgelaufen ist:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbLaut Pflegepersonal-St\u00e4rkungsgesetz \u00fcbernehmen die Krankenkassen seit Jahresbeginn die Kosten f\u00fcr jede ausgebildete Pflegekraft f\u00fcr die Krankenh\u00e4user. Dadurch sollen diese mehr Pflegekr\u00e4fte einstellen k\u00f6nnen. Ungelernte Pflegekr\u00e4fte fallen bislang nicht unter diese Regelung und sind daher f\u00fcr die Kliniken zu teuer. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Helios Klinikums Schleswig John N\u00e4thke erkl\u00e4rt: \u201eDas hat uns zu der \u00dcberlegung gebracht, dann auch die Servicet\u00e4tigkeiten von qualifizierten Pflegemitarbeitern durchf\u00fchren zu lassen.\u201c\u00ab<\/p>\n<p>Besonders putzig ist seine Begr\u00fcndung: \u00bbDer Hauptgrund: Man wolle qualitativ noch besser werden.\u00ab Klar.<\/p><\/blockquote>\n<p>Pflegekr\u00e4ftemangel wird also unter einer rein an betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten orientierten Administration nicht gel\u00f6st, sondern immer nur noch weiter versch\u00e4rft. Da aber im Neoliberalismus nahezu alles in betriebswirtschaftlichen Kategorien gedacht wird, zeigt sich, wie untauglich dieses System ist, wenn es zu wirklich bedrohlichen Krisen kommt, bei denen es nicht nur um monet\u00e4re Verluste geht. Wobei: Die Finanzkrise von 2008 hat ja auch schon mehr als deutlich demonstriert, dass auch so ein Kollaps weder antizipiert noch allein von systemkonformen Marktakteuren gel\u00f6st werden kann &#8230;<\/p>\n<p>Auch dieser Denke ist es geschuldet, dass in den letzten Jahren zunehmend kleine Krankenh\u00e4user in Kleinst\u00e4dten geschlossen wurden, zumal dieses von neoliberalen Agitatoren wie der Bertelsmann-Stiftung in noch viel gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfe f\u00fcr die Zukunft gefordert wird (s. dazu <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Seuche-und-Krankenhaeuser-Zerstoerung-4679345.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>). Man kann auch als medizinischer Laie erkennen, dass das Fehlen einer m\u00f6glichst wohnortnahen Versorgung f\u00fcr Erkrankte f\u00fcr die Ausbreitung einer Epidemie ausgesprochen f\u00f6rderlich ist.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund ist es dann bezeichnend, wie von Regierungsseite nun reagiert wird: Zun\u00e4chst einmal wurde mit einer nicht ansatzweise koordinierten und organisierten Durchseuchungsstrategie das &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialvertr\u00e4gliches_Fr\u00fchableben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sozialvertr\u00e4gliche Fr\u00fchableben<\/a>&#8220; vieler einfach so in Kauf genommen. Und als man dann merkt, dass das alles doch nicht so richtig hinhaut, schwenkt man um auf Aktionismus und macht das, was man als neoliberal Marktradikaler immer macht: Man schustert die Verantwortung den Einzelnen zu: Bleibt gef\u00e4lligst zu Hause, soweit es eben geht.<\/p>\n<p>Dabei wird nun, und das ist der Hohn an der ganzen Sache, an die Solidarit\u00e4t appelliert, also an einen Wert, der mittels neoliberaler Indoktrination den Menschen seit einigen Jahrzehnten auszutreiben gesucht wird, wo es nur geht. Jahrzehntelang propagiert man Slogans wie &#8222;Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht&#8220; und &#8222;Jeder ist seines Gl\u00fcckes Schmied&#8220;, betreibt auch die entsprechende Politik, die entsolidarisierend die noch nicht Armen gegen die Armen und diesen dann gegen die noch \u00c4rmeren ausspielt und aufwiegelt, und fordert dann auf einmal aufgrund von eigener Unf\u00e4higkeit und Konzeptlosigkeit Solidarit\u00e4t von den Menschen ein. Das ist so unglaublich dreist, dass ich &#8211; mit Verlaub &#8211; im Strahl kotzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Dabei kann ich mir schon lebhaft vorstellen, wie es dort zugeht, wo gerade an L\u00f6sungen auf pharmazeutischer Basis gearbeitet wird. Es w\u00fcrde mich zumindest nicht wundern, wenn mindestens genauso viele BWLer daran werkeln, wie man aus dieser Krise nun m\u00f6glichst viel Profit schlagen kann, wie Pharmakologen an tats\u00e4chlich wirksamen Medikamenten forschen. Ja, ich wei\u00df, dass das nun etwas polemisch ist, aber wie soll man dieser Groteske denn sonst noch ad\u00e4quat begegnen?<\/p>\n<p>Es wird eben an dieser Corona-Pandemie offensichtlich, dass die Wirtschaft (und da vor allem die gro\u00dfen Konzerne und diejenigen, die damit gro\u00dfe Verm\u00f6gen angeh\u00e4uft haben) Vorrang vor dem Menschen hat, dass die neoliberalen Ideologen mit ihrem Latein sehr schnell am Ende sind und \u00fcberhaupt kein Interesse daran und keine intellektuellen Kapazit\u00e4ten daf\u00fcr haben, das Ganze m\u00f6glichst glimpflich ablaufen zu lassen.<\/p>\n<p>Klar, wenn man genug Geld und\/oder Prominenz hat, dann wird einen schon keine Klink abweisen, dann kommt man im Falle einer schwer verlaufenden Infektion garantiert immer irgendwo unter. Was interessieren diese Leute also die Probleme &#8222;des P\u00f6bels&#8220;?<\/p>\n<p>So werden nun also doch die Schulen dicht gemacht, und zwar erst mal bis nach den Osterferien oder eben bis Mitte\/Ende April. Dass das nun nicht so richtig gut damit zusammenpasst, dass im Zuge der Durchseuchungsstrategie immer von einem Zeitrahmen von ein oder zwei Jahren die Rede war &#8211; geschenkt, Hauptsache, man hat erst mal was gemacht. Genauso wie man Gro\u00dfveranstaltungen untersagt.<\/p>\n<p>Dass dabei entweder aus Unwissen oder aber aus Kalk\u00fcl unber\u00fccksichtigt bleibt, dass es unm\u00f6glich sein d\u00fcrfte, bei mittlerweile ein paar Tausend Infizierten (als offiziell Registrierte, die Dunkelziffer d\u00fcrfte noch deutlich h\u00f6her liegen) die allt\u00e4glichen \u00dcbertragungswege zu unterbinden, passt ins Bild. Ich sch\u00e4tze mal, dass beispielsweise Brieftr\u00e4ger und Paketboten hervorragende \u00dcbertr\u00e4ger des Virus sind. Die waschen sich n\u00e4mlich nicht nach jedem Kundenkontakt die H\u00e4nde, genauso wenig wie sich die wenigsten die H\u00e4nde waschen d\u00fcrften, wenn sie ihre Post aus dem Kasten geholt haben. Dass nun vermutlich vermehrt Menschen, die sich nicht mehr aus dem Haus trauen wegen einer Ansteckungsgefahr, Dinge per Post bestellen werden &#8211; au weia &#8230;<\/p>\n<p>Jeder der aufgef\u00fchrten Aspekte k\u00f6nnte wir sich noch genauer und tiefer gehend betrachtet werden, mit geht es aber vielmehr um die Gesamtsicht auf das derzeitige Desaster, was zu der Frage f\u00fchrt: Wer w\u00e4hlt denn blo\u00df diese Apologeten eines komplett kaputten und gescheiterten Systems immer wieder?<\/p>\n<p>Oder als Aussagesatz formuliert: Der Neoliberalismus frisst seine Kinder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Corona-Virus ist zurzeit ja das dominierende Thema in der \u00d6ffentlichkeit, was nat\u00fcrlich auch verst\u00e4ndlich ist. Ein Aspekt, der f\u00fcr mich dabei allerdings in den Diskussionen zu kurz kommt, ist das Versagen, die Unf\u00e4higkeit unseres administrativen Personals, sprich: der Regierung. Und daran sollte nun auch der Letzte endg\u00fcltig und eindeutig sehen: Der Neoliberalismus ist ein komplett gescheitertes System.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[50,52],"tags":[975,166],"class_list":["post-19806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politisches","category-soziales","tag-corona","tag-neoliberalismus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19806"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19806\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19841,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19806\/revisions\/19841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}