{"id":21383,"date":"2020-09-30T11:05:54","date_gmt":"2020-09-30T09:05:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=21383"},"modified":"2020-09-30T11:05:54","modified_gmt":"2020-09-30T09:05:54","slug":"gedanken-beim-wandern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=21383","title":{"rendered":"Gedanken beim Wandern"},"content":{"rendered":"<p>Gerade war ich im Urlaub, und dort suchen wir dann immer die Natur auf und wandern viel. Da wir schon seit einigen Jahren an die Mosel fahren, kennen wir die Gegend dort recht gut, sodass sich auch Vergleiche zu den vorherigen Jahren ziehen lassen. Und diese k\u00f6nnen einen dann schon ein bisschen nachdenklich werden lassen &#8230;<\/p>\n<p>Was beispielsweise in diesem Jahr besonders auff\u00e4llig war: Der Wald ist krank. Es finden sich wesentlich mehr tote oder augenscheinlich kranke B\u00e4ume (teilweise ganze Baumgruppen), als dies noch vor einem Jahr der Fall war.<\/p>\n<p>Klar, die letzten drei Jahre waren von ziemlich starker D\u00fcrre gepr\u00e4gt (wovon wir in Schleswig-Holstein in diesem Jahr zum Gl\u00fcck ziemlich verschont blieben), was zum einen den B\u00e4umen schon mal per se zusetzt und zum anderen ideale Bedingungen f\u00fcr den Borkenk\u00e4fer schafft, der sich so bestens vermehren und die ohnehin schon angeschlagenen B\u00e4ume verheeren kann.<\/p>\n<p>Dieser Umstand war mir schon klar, neulich hab ich ja bereits einen <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2020\/september\/verdoerrt-und-vernutzt-das-drama-des-waldes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel<\/a> dazu in den Wochenhinweisen verlinkt, der den zunehmend schlechteren Zustand des Waldes und die daraus resultierenden Probleme der Forstwirtschaft thematisiert.<\/p>\n<p>Und auch die <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/dokumente\/wegen-der-trockenheit-schadholzeinschlag-2019-im-vergleich-zum-vorjahr-fast-verdreifacht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zahlen vom Statistischen Bundesamt zum Schadholzeinschlag<\/a> sprechen eine deutliche Sprache, denn dieser hat sich 2019 im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifacht und machte knapp 68 % des gesamten Holzeinschlags aus.<\/p>\n<p>Das zu lesen ist eine Sache, das dann auch direkt live im Wald mitverfolgen zu k\u00f6nnen ist noch mal was anderes. Der Klimawandel ist definitiv bereits bei uns angekommen, auch wenn das immer noch viele nicht wahrhaben wollen &#8211; zumindest was ihr Verhalten angeht.<\/p>\n<p>Eine Wanderung f\u00fchrte uns dann auch durch ein Waldst\u00fcck im Hunsr\u00fcck, in dem Windanlagen standen. Das ist schon recht imposant, wenn man direkt vor den Dingern steht, als wenn man die nur aus der Ferne sieht. Vor allem auch gut zu sehen: Die k\u00f6nnen mitten im Wald stehen mit einer recht \u00fcberschaubaren Freifl\u00e4che rundherum, da m\u00fcssen nicht ganze W\u00e4lder f\u00fcr abgeholzt werden, wie es ja Windkraftgegner immer wieder gern mal als Behauptung in die Welt setzen.<\/p>\n<p>Und da wurde mir dann auch die Idiotie der &#8222;Argumentation&#8220; derjenigen, die Windenergie massiv ablehnen bewusst, denn mir dr\u00e4ngte sich folgender Gedanke auf: W\u00e4re es nicht vielleicht sinnvoll gewesen, wenn schon vor Jahren noch ein paar mehr B\u00e4ume gef\u00e4llt worden w\u00e4ren f\u00fcr mehr Windkraftanlagen, und daf\u00fcr g\u00e4be es dann vielleicht wesentlich weniger tote und kranke B\u00e4ume, da der Klimawandel dann langsamer vorangeschritten w\u00e4re?<\/p>\n<p>Klar, ich wei\u00df auch, dass man nur mit Windenergie in Deutschland das globale Ph\u00e4nomen der herannahenden Klimakatastrophe nicht einfach in den Griff bekommt, aber es ist einfach so offensichtlich: Die Folgen dessen, was die vermeintlichen &#8222;Waldsch\u00fctzer&#8220;, die sich gegen erneuerbare Energien positionieren, als nicht so relevant ansehen (n\u00e4mlich den Klimawandel), zerst\u00f6ren gerade den Wald, und das in ganz gro\u00dfem Stil.<\/p>\n<p>Mal abgesehen davon, dass <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/faktencheck\/wirtschaft-und-umwelt\/2019\/09\/27\/eine-windkraftanlage-spart-mehr-co2-als-der-wald-der-fuer-sie-gerodet-wird\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Correctiv<\/em> ja auch schon mal genauer recherchiert hat<\/a>, ob denn gerodeter Wald tats\u00e4chlich mehr CO2 speichern w\u00fcrde, als durch die dort platzierte Windkraftanlage eingespart wird. Die Antwort ist sehr eindeutig zugunsten der Windkraftanlage, und zwar selbst bei konservativen Sch\u00e4tzungen zugunsten des Waldes ungef\u00e4hr beim Faktor 1000 liegend.<\/p>\n<p>Aber die Irrationalit\u00e4t der Windkraftgegner ist ja nun nicht nur an diesem Punkt festzumachen, sondern zieht sich durch deren gesamte \u00c4u\u00dferungen (wie ich vor einiger Zeit schon mal in einem <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=19458\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel<\/a> festgestellt habe). Gern werden da ja auch immer die toten V\u00f6gel bem\u00fcht, die durch Windanlagen umkommen. Das ist nat\u00fcrlich tragisch, andererseits sollte man dann eben auch ber\u00fccksichtigen, was sonst noch so alles V\u00f6gel t\u00f6tet. Ich hab zumindest auf in unserem Urlaub deutlich mehr tote Greifv\u00f6gel an der Autobahn als in der N\u00e4he von Windr\u00e4dern gesehen. Auf der <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Gehirnsalat.Forum\/posts\/2843227249023134\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facebook-Seite von <em>Gehirnsalat<\/em><\/a> fand ich dazu vor einiger Zeit mal eine sch\u00f6ne Grafik:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-21407\" src=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/72418824_2843226909023168_3583715922893864960_n-300x278.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/72418824_2843226909023168_3583715922893864960_n-300x278.jpg 300w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/72418824_2843226909023168_3583715922893864960_n-768x711.jpg 768w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/72418824_2843226909023168_3583715922893864960_n.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Na, hoppla &#8230; Man k\u00f6nnte ja die vermeintlichen &#8222;Vogelsch\u00fctzer&#8220; mal fragen, was am ehesten abgeschafft werden sollte: Strom, Autoverkehr, Fensterverglasungen oder Katzen? Professor Volker Quaschning hat dazu vor einigen Jahren schon mal sehr pointiert einen kleinen <a href=\"https:\/\/www.volker-quaschning.de\/artikel\/2017-11_Katze\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel<\/a>\u00a0auf seiner Website geschrieben und so die Absurdit\u00e4t der Windkraftgegnerargumentation blo\u00dfgestellt &#8211; nach wie vor lesenswert!<\/p>\n<p>So was kommt eben dabei raus, wenn man einfach das Gerede der Unternehmen nachplappert, die mit dem Verbrennen von fossilen Energietr\u00e4gern ihren Profit machen &#8211; und nicht in der Lage oder willens ist, PR von Journalismus zu unterscheiden. Klar, wenn die Konzerne aber auch genau das sagen, was von mir selbst keine \u00c4nderung oder gar Einschr\u00e4nkung erfordert, da ist dann die eigene <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=12304\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Plauze<\/a> immer so viel n\u00e4her als das Hirn &#8230;<\/p>\n<p>Doch leider waren diese Leute und die Lobbyisten der Energiekonzerne ja sehr erfolgreich im Beeinflussen der Politik, denn die Energiewende wurde in den letzten Jahren ja zunehmend ausgebremst, wie ich schon vor gut sechs Jahren in einem <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=1577\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel<\/a> feststellte (und was seitdem ja auch hemmungslos so fortgesetzt wurde &#8211; von den absurden Abstandsregeln f\u00fcr Windkraftanlagen \u00fcber den verschleppten Kohleausstieg bis zur finanziellen Schlechterstellung von eigengenutzten Solaranlagen).<\/p>\n<p>Das Resultat sieht man heute, wenn man durch den Wald geht &#8211; super gemacht, ihr Honks!<\/p>\n<p>Und als wenn das noch nicht genug w\u00e4re, um die unbeschwerte Urlaubsstimmung ein wenig zu tr\u00fcben, gibt es da in der Gegend noch ein weiteres un\u00fcbersehbares Zeichen daf\u00fcr, was politisch in unserem Land zurzeit verkehrt l\u00e4uft: die Hochmoselbr\u00fccke bei \u00dcrzig.<\/p>\n<p>Als wir vor einigen Jahren einen Schaukasten eine B\u00fcrgerinitiative gegen dieses Ding sahen, dachten wir erst, wir k\u00f6nnten unseren Augen nicht trauen: Da sollte doch tats\u00e4chlich ein riesiges Betonmonster in eine wirklich pittoreske Landschaft hineingezimmert werden, und das dann auch noch mit Zubringern, die eine Schneise mitten durch die herrlichste Natur schneiden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Was dazukommt: Das Verkehrskonzept f\u00fcr diese Hochmoselbr\u00fccke stammt noch aus den 60er-Jahren und sollte dazu dienen, den Verkehr zu den US-Milit\u00e4rbasen im Hunsr\u00fcck zu kanalisieren. Diese Milit\u00e4rbasen gibt es mittlerweile nicht mehr.<\/p>\n<p>Aber dennoch wurde an dem Projekt festgehalten und das Ganze durchgezogen. Seit Jahren sahen wir schon diese Baustelle mit Grausen und verfolgten die Fertigstellung dieses Monsterbauwerks:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_21418\" class=\"thumbnail wp-caption aligncenter\" style=\"width: 410px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-21418\" src=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9200084-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9200084-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9200084-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9200084-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9200084-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9200084-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">2015 schiebt sich die Br\u00fccke langsam \u00fcber die Mosel<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_21413\" class=\"thumbnail wp-caption aligncenter\" style=\"width: 410px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-21413\" src=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9230040-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9230040-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9230040-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9230040-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9230040-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9230040-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">2018 von einer Wanderung aus fotografiert<\/figcaption><\/figure>\n<p>Und nun wurde das h\u00e4ssliche Ding tats\u00e4chlich in Betrieb genommen. Tja, und wenig \u00fcberraschend sieht es so aus, als h\u00e4tten die Kritiker dieses Projekts komplett recht gehabt: Es fahren so gut wie keine Autos \u00fcber diese Br\u00fccke, und von einer Verkehrsentlastung in den Orten an der Mosel (die immer von der Pro-Br\u00fccke-Fraktion als prognostizierter positiver Effekt vorgebracht wurde) in der Umgebung ist auch \u00fcberhaupt nichts zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Aber irgendjemand wird sich schon eine goldene Nase an diesem Br\u00fcckenbau verdient haben. Korruption ist im deutschen Baugewerbe ja nun mal leider nichts mit Seltenheitswert.<\/p>\n<p>Bei einer Wanderung kamen wir an der Schnellstra\u00dfe vorbei, die zur Br\u00fccke f\u00fchrt, und das Ganze hat dann in etwa das Flair der ehemaligen innerdeutschen Grenze, denn um zu verhindern, dass Wild auf die Fahrbahn l\u00e4uft, ist diese komplett von hohen Drahtz\u00e4unen umgeben und kann nur an wenigen Stellen via Br\u00fccken gequert werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21430\" class=\"thumbnail wp-caption aligncenter\" style=\"width: 410px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-21430\" src=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9220099-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9220099-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9220099-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9220099-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9220099-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.unterstroemt.de\/wp-content\/uploads\/P9220099-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Kaum befahrene Stra\u00dfe hinter Z\u00e4unen mitten in der Natur<\/figcaption><\/figure>\n<p>Richtig schick, oder?<\/p>\n<p>Was ja noch hinzukommt bei diesem ohnehin schon irrsinnigen Projekt: Der motorisierte Individualverkehr, f\u00fcr den dieses Monster gebaut wurde, ist ein Auslaufmodell, von dem wir uns schnellstm\u00f6glich verabschieden m\u00fcssen, wenn wir die Klimakatastrophe noch in einigerma\u00dfen ertr\u00e4glichen Bahnen halten wollen. Leider ist das jedoch kaum der Fall, nicht nur in Form dieses Hochmosel\u00fcbergangs werden nach wie vor Milliarden in Infrastruktur f\u00fcr Autos gebuttert &#8211; anstatt mit dem Geld den \u00d6PNV und die Bahn besser auszubauen, zuverl\u00e4ssiger und g\u00fcnstiger zu machen.<\/p>\n<p>Kleiner Funfact am Rande: Die Bef\u00fcrworter dieser Monsterbr\u00fccke d\u00fcrften eine gro\u00dfe Schnittmenge mit denen haben, welche die &#8222;Verspargelung&#8220; der Landschaft durch Windr\u00e4der monieren. Womit wir dann wieder beim Thema vom Anfang dieses Artikels sind.<\/p>\n<p>So bekommt man dann beim &#8222;Urlaub im Gr\u00fcnen&#8220; auch sch\u00f6n aufs Brot geschmiert, wie zurzeit sehenden Auges unser Planet mit Vollgas vor die Wand gefahren wird. Tja, ich f\u00fcrchte, das wird nichts mehr mit dem Abwenden oder auch nur Eind\u00e4mmen der Klimakatastrophe &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade war ich im Urlaub, und dort suchen wir dann immer die Natur auf und wandern viel. Da wir schon seit einigen Jahren an die Mosel fahren, kennen wir die Gegend dort recht gut, sodass sich auch Vergleiche zu den vorherigen Jahren ziehen lassen. 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