{"id":26574,"date":"2023-01-26T20:24:51","date_gmt":"2023-01-26T19:24:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=26574"},"modified":"2023-01-26T20:24:51","modified_gmt":"2023-01-26T19:24:51","slug":"verhaftet-im-status-quo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=26574","title":{"rendered":"Verhaftet im Status quo"},"content":{"rendered":"<p>Gerade las ich einen <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2023\/januar\/die-boomer-und-der-altenboom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel von Stefan Schulz<\/a> in den <em>Bl\u00e4ttern f\u00fcr deutsche und internationale Politik<\/em>, in dem es um die ver\u00e4nderte Demografie in Deutschland geht. Da fand sich durchaus einiges Interessantes, aber was mir vor allem auffiel: Der Autor betrachtet die Ver\u00e4nderung des Altersschnitts unserer Gesellschaft und deren Auswirkungen so, als wenn alles andere dann auch genauso bleiben w\u00fcrde, wie es zurzeit ist.<\/p>\n<p>Dabei will ich Schulz mit Sicherheit keine mangelnde Kompetenz vorwerfen, denn als Soziologe und Journalist hat er sich bestimmt gut in das Thema eingearbeitet. Und zudem sind die Bl\u00e4tter ja auch daf\u00fcr bekannt, dass dort fundierte Artikel erscheinen. Und zweifelsohne hat Schulz auch sehr recht damit, wenn er beschreibt, wie sehr sich die Altersstruktur unserer Gesellschaft ver\u00e4ndert und dass dies auch zu ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen f\u00fchrt, auf die politisch reagiert werden muss. Auch die Zahlen, die er liefert, zeugen nicht nur von gr\u00fcndlicher Recherche, sondern sind auch recht beeindruckend, um diesen gesellschaftlichen Wandel zu unterstreichen.<\/p>\n<p>Was mir fehlt, ist der Blick \u00fcber den Tellerrand, das Zur\u00fccktreten, um dieses Ph\u00e4nomen dann umfassend in Bezug zu anderen Entwicklungen zu setzen. Zudem wird nicht ber\u00fccksichtig, dass unsere Welt insgesamt immer weniger vorhersehbar wird, sodass durchaus Ereignisse eintreten k\u00f6nnen, durch welche die Bev\u00f6lkerungsstruktur m\u00e4chtig durcheinandergew\u00fcrfelt wird.<\/p>\n<p>So kommt Schulz vor allem zu naheliegenden Schl\u00fcssen: Migration kann helfen, die auf dem Arbeitsmarkt entstehenden L\u00fccken zu schlie\u00dfen, \u00e4ltere Arbeitnehmer m\u00fcssen bessere M\u00f6glichkeiten bekommen, wieder eine Arbeitsstelle antreten zu k\u00f6nnen, wenn sie ihre verloren haben, vielleicht muss auch das Renteneintrittsalter etwas erh\u00f6ht werden, und dann sollten \u00dcberlegungen angestellt werden, was mit den Ortschaften geschieht, die aufgrund der fehlenden jungen Menschen allm\u00e4hlich zu einer Art Geisterst\u00e4dten mutieren. Dabei beruft sich Schulz dann auch auf andere Autoren, die sich mit dieser Problematik befasst haben &#8211; wie gesagt, er hat sich schon sehr intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt f\u00fcr sein Buch &#8222;Die Altenrepublik&#8220;, auf dem dieser Artikel basiert.<\/p>\n<p>Nun kommt allerdings von meiner Seite aus noch das eine oder andere gro\u00dfe Aber.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal finde ich es generell nicht schlecht, wenn die Bev\u00f6lkerung in unserem Land abnimmt, denn schlie\u00dflich ist es ja nicht so, dass zu wenige Menschen auf unserem Planeten leben. Und wenn gerade in einem Land wie Deutschland, dessen Einwohner einen wesentlich gr\u00f6\u00dferen CO2-Fu\u00dfabdruck und damit auch negativeren Einfluss auf das Klima haben als die meisten Menschen im globalen S\u00fcden, weniger Menschen leben, dann ist das im Hinblick auf die Klimakatastrophe f\u00fcr mich erst mal keine schlechte Nachricht.<\/p>\n<p>Auch finde ich es immer etwas schr\u00e4g, wenn davon gesprochen wird, dass wir unbedingt mehr Menschen br\u00e4uchten, die hier arbeiten, wenn wir doch ein paar Millionen Menschen haben, die gern eine Arbeit h\u00e4tten oder mehr arbeiten w\u00fcrden. Das w\u00fcrde dann n\u00e4mlich auch die Sozialkassen besser auff\u00fcllen, als wenn viele Leute in Minijobs oder Teilzeitstellen besch\u00e4ftigt sind.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist die Demografie schon wichtig daf\u00fcr, wie es mit den Renten aussieht, denn die Menge der Rentenbezieher beeinflusst da nat\u00fcrlich genauso die Situation wie die Menge derjenigen, die arbeitend in die Kassen einzahlen. Allerdings ist das meiner Meinung nach etwas zu einfach gedacht, denn es werden zwei Dinge dabei au\u00dfer Acht gelassen.<\/p>\n<p>Zum einen ist es ja nicht nur so, dass \u00e4ltere Menschen von den Arbeitenden mitfinanziert werden m\u00fcssen, sondern das gilt genauso f\u00fcr j\u00fcngere: Kindergeld, Kita-Pl\u00e4tze, Schulen, Universit\u00e4ten &#8211; das sind alles Sachen, die bei uns zum Gl\u00fcck (zumindest zu einem gro\u00dfen Teil) von der \u00f6ffentlichen Hand getragen werden. Wenn nun weniger junge Menschen nachkommen, sinken die Kosten, die deren Aufwachsen und Ausbildung verursachen, eben auch.<\/p>\n<p>Zum anderen ist da die Tatsache, dass die Produktivit\u00e4t mindestens genauso entscheidend ist wie die Anzahl der Arbeitenden. Wenn die Produktivit\u00e4t steigt aufgrund von beispielsweise technischem Fortschritt, dann stellt es kein Problem dar, wenn die daf\u00fcr notwendige Arbeit dann durch weniger Arbeitsstunden erbracht wird. Diese Arbeitsstunden m\u00fcssten dann nur entsprechend sinnvoll so verteilt werden, dass m\u00f6glichst viele Menschen daran teilhaben &#8211; was wiederum bedeutet, dass die Arbeitszeit pro Arbeitendem sinken muss. Und dass ein m\u00f6glichst gro\u00dfer Teil dessen, was die Arbeitenden so an Wert schaffen, dann auch bei ihnen selbst ankommt und ihnen nicht vorenthalten wird, um die immer gr\u00f6\u00dferen Renditen derjenigen, deren leistungslose Verm\u00f6gen stetig absurdere Ausma\u00dfe annehmen, zu bedienen.<\/p>\n<p>Wenn nur allerdings immer mehr Geld aus dem realwirtschaftlichen Geschehen abgezogen und in das Casino der Finanzindustrie wandert, dann kann ein Sozialsystem wie die Rente nicht mehr funktionieren. Und das ist m. E. ein deutlich wichtigerer Aspekt als die Ver\u00e4nderung der Demografie.<\/p>\n<p>Was noch hinzukommt: Es gibt ja haufenweise Jobs, die nicht wirklich sinnvoll sind. Das sind nicht nur die sogenannten <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000092808241\/david-graeber-ein-drittel-unserer-jobs-ist-sinnlos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bullshit-Jobs<\/a>, beispielsweise im Management, die keine gesellschaftlich sinnvolle Funktion haben, sondern auch Arbeitspl\u00e4tze, durch welche die Klimakatastrophe schneller vorangebracht wird. Dazu z\u00e4hlt f\u00fcr mich nicht nur Offensichtliches wie der Kohleabbau, sondern auch die Autoindustrie. Durch die notwendige Verkehrswende hin zu besserem \u00f6ffentlichem Verkehr w\u00fcrden n\u00e4mlich viele der dortigen Arbeitspl\u00e4tze wegfallen, was insgesamt gesehen auch sinnvoll w\u00e4re. Da es in gen\u00fcgend anderen Branchen einen Mangel an Arbeitskr\u00e4ften gibt, w\u00e4ren hier Umschulungen zielf\u00fchrend, Damit einhergehen sollten gesamtvolkswirtschaftlich angestellte \u00dcberlegungen, welche Arbeitspl\u00e4tze denn \u00fcberhaupt sinnvoll sind, sodass diese entsprechend \u00fcber Aus- und Fortbildung sowie gute Bezahlung attraktiv gemacht und gef\u00f6rdert werden sollten.<\/p>\n<p>Eine Umgestaltung des Arbeitsmarktes und die eben schon angesprochene Verkehrswende w\u00e4ren dann auch wirksam, um dem Aussterben bzw. der Vergreisung von Orten, die Schulz anspricht, entgegenzuwirken. Zurzeit ziehen ja die Menschen vor allem in die Ballungsr\u00e4ume, weil es dort Arbeit gibt und sie keine Lust haben, jeden Tag viele Stunden auf dem Weg zum Job zu verbringen.<\/p>\n<p>Schon in dem Buch &#8222;Die Globalisierungsfalle&#8220; von Hans-Peter Martin und Harald Schumann aus dem Jahr 1996 wird von einem Treffen recht illustrer Personen im September 1995 im Fairmont-Hotel in San Francisco berichtet. Michail Gorbatschow, George Bush, Margaret Thatcher und weitere Politgr\u00f6\u00dfen trafen auf Topmanager, um sich dort in Form eines &#8222;globalen Braintrusts&#8220; auszutauschen. Schlie\u00dflich kam man darauf zu sprechen, dass in vielen Konzernen ein Gro\u00dfteil der Mitarbeiter eigentlich nicht mehr ben\u00f6tigt wird. Ich zitiere aus dem Buch:<\/p>\n<blockquote><p>Kein Raunen geht durch den Raum, den Anwesenden ist der Ausblick auf bisher ungeahnte Arbeitslosenheere eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Keiner der hochbezahlten Karrieremanager aus den Zukunftsbranchen und Zukunftsl\u00e4ndern glaubt noch an ausreichend neue, ordentlich bezahlte Jobs auf technologisch aufwendigen Wachstumsm\u00e4rkten in den bisherigen Wohlstandl\u00e4ndern &#8211; egal, in welchem Bereich.<\/p>\n<p>Die Zukunft verk\u00fcrzen die Pragmatiker im Fairmont auf ein Zahlenpaar und einen Begriff: &#8222;20 zu 80&#8220; und &#8222;tittytainment&#8220;.<\/p>\n<p>20 Prozent der arbeitsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung w\u00fcrden im kommenden Jahrhundert ausreichen, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. &#8222;Mehr Arbeitskraft wird nicht gebraucht&#8220;, meint Magnat Washington SyChip. Ein F\u00fcnftel aller Arbeitssuchenden werde gen\u00fcgen, um alle Waren zu produzieren und die hochwertigen Dienstleistungen zu erbringen, die sich die Weltgemeinschaft leisten k\u00f6nne. Diese 20 Prozent werden damit aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen &#8211; egal, in welchem Land. Das eine oder andere Prozent, so r\u00e4umen die Diskutanten ein, mag noch hinzukommen, etwa durch wohlhabende Erben.<\/p>\n<p>Doch sonst? 80 Prozent der Arbeitswilligen ohne Job? &#8222;Sicher&#8220;, sagt der US-Autor Jerry Rifkin, Verfasser des Buchs &#8222;Das Ende der Arbeit&#8220;, &#8222;die unteren 80 Prozent werden gewaltige Probleme bekommen.&#8220; Sun-Manager Gage legt noch einmal nach und beruft sich auf seinen Firmenchef Scott McNealy: Die Frage sei k\u00fcnftig, &#8222;to have lunch or be lunch&#8220;, zu essen haben oder gefressen werden.<\/p>\n<p>In der Folge besch\u00e4ftigt sich der hochkar\u00e4tige Diskussionskreis zur &#8222;Zukunft der Arbeit&#8220; lediglich mit jenen, die keine Arbeit mehr haben werden. Dazu, so die feste \u00dcberzeugung der Runde, werden weltweit Dutzende Millionen Menschen z\u00e4hlen, die sich bislang dem wohligen Alltag in San Franciscos Bay Area n\u00e4her f\u00fchlen d\u00fcrften als dem \u00dcberlebenskampf ohne sicherer Job. Im Fairmont wird eine neue Gesellschaftsordnung skizziert: reiche L\u00e4nder ohne nennenswerte Mittelstand &#8211; und niemand widerspricht.<\/p>\n<p>Vielmehr macht der Ausdruck &#8222;tittytainment&#8220; Karriere, den der alte Haudegen Zbigniew Brzezinski ins Spiel bringt. Der geb\u00fcrtige Pole war vier Jahrelang Nationaler Sicherheitsberater von US-Pr\u00e4sident Jimmy Carter, seither besch\u00e4ftigt er sich mit geostrategischen Fragen. &#8222;Tittytainment&#8220;, so Brzezinski, sei eine Kombination von &#8222;entertainment&#8220; und &#8222;tits&#8220;, dem amerikanischen Slangwort f\u00fcr Busen. Brzezinski denkt dabei weniger an Sex als an die Milch, die aus der Brust einer stillenden Mutter str\u00f6mt. Mit einer Mischung aus bet\u00e4ubender Unterhaltung und ausreichender Ern\u00e4hrung k\u00f6nne die frustrierte Bev\u00f6lkerung der Welt schon bei Laune gehalten werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ganz sch\u00f6n starker Tobak, oder? Und irgendwie scheint das erheblich gr\u00f6\u00dferen Einfluss auf unsere Sozialsysteme zu haben als eine ver\u00e4nderte Altersstruktur. Zumal: Wenn tats\u00e4chlich nur noch 20 Prozent der arbeitenden Menschen ben\u00f6tigt w\u00fcrden, um den ganzen Laden am Laufen zu halten, dann br\u00e4uchten wir uns wirklich nur noch Gedanken um die Umverteilung von deren Produktivit\u00e4tsgewinnen machen zu m\u00fcssen, und alles w\u00e4re gut. Dann w\u00e4re es komplett egal, ob nun die Boomergeneration in Rente geht oder nicht.<\/p>\n<p>Da heute, 25 Jahre sp\u00e4ter, schon einiges von dem, was in dem oben zitierten Abschnitt beschrieben wird, eingetreten ist, inklusive Alimentierung von immer mehr Menschen mit unn\u00fctzen Jobs, finde ich es dann doch etwas fahrl\u00e4ssig, diesen Aspekt bei einer Betrachtung unserer Arbeitswelt, wie Schulz sie ja anstellt, au\u00dfen vor zu lassen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es sinnvoll, sich Gedanken \u00fcber die demografische Entwicklung einer Gesellschaft zu machen, allerdings sollten dann eben auch alle anderen Parameter, die sich ebenfalls massiv \u00e4ndern k\u00f6nnen oder bereits ge\u00e4ndert haben, auch mitber\u00fccksichtigt werden. Und dann ergeben sich n\u00e4mlich auch ganz andere Schl\u00fcsse, wie mit der ver\u00e4nderten Altersstruktur umzugehen sei, als wenn man diese nur in einer ansonsten statischen gesamtgesellschaftlichen Situation betrachtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade las ich einen Artikel von Stefan Schulz in den &#8222;Bl\u00e4ttern f\u00fcr deutsche und internationale Politik&#8220;, in dem es um die ver\u00e4nderte Demografie in Deutschland geht. Da fand sich durchaus einiges Interessantes, aber was mir vor allem auffiel: Der Autor betrachtet die Ver\u00e4nderung des Altersschnitts unserer Gesellschaft und deren Auswirkungen so, als wenn alles andere dann auch genauso bleiben w\u00fcrde, wie es zurzeit ist.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[67,50,52],"tags":[113,418],"class_list":["post-26574","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medial-manipulatives","category-politisches","category-soziales","tag-demografie","tag-kapitalismus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26574"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26585,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26574\/revisions\/26585"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}