{"id":30820,"date":"2025-06-15T14:17:47","date_gmt":"2025-06-15T12:17:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=30820"},"modified":"2025-06-18T16:42:49","modified_gmt":"2025-06-18T14:42:49","slug":"interessantes-aus-kw-24-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=30820","title":{"rendered":"Interessantes aus KW 24\/2025"},"content":{"rendered":"<p>An dieser Stelle pr\u00e4sentieren wir regelm\u00e4\u00dfig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben m\u00fcssen und die wir teilenswert finden. Viel Spa\u00df beim Lesen und Anschauen!<\/p>\n<p>1. Manchmal kann man fast den Eindruck bekommen, bei der Bahn w\u00fcrde man mutwillig das schlechte Image pflegen und auch noch ausbauen. So geht aus einer <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/ICE-Personal-schmeisst-alle-Passagiere-nach-einer-Station-aus-Zug-article25826009.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meldung von <em>ntv<\/em><\/a> hervor, dass in N\u00fcrnberg ein ICE komplett ger\u00e4umt wurde und die Passagiere dann, nachdem sie eine Stunde am Bahnhof rumstanden, in einem komplett \u00fcberf\u00fcllten sp\u00e4teren Zug weiterfahren mussten. Der Grund: Angeblich war der ICE zu schmutzig &#8211; was den Passagieren so aber \u00fcberhaupt nicht explizit aufgefallen ist. Unglaublich &#8230; [Karl]<\/p>\n<p>2. Die B\u00fcchse der Pandora ist mit der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) mittlerweile so weit ge\u00f6ffnet worden, dass es wohl kaum noch ein Zur\u00fcck gibt. Und das hat unsch\u00f6ne Folgen, wie ein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/kontext\/ki-fake-videos-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel auf <em>tagesschau.de<\/em><\/a> feststellt: Da werden immer h\u00e4ufiger KI-generierte Videos erstellt und auf Plattformen wie TikTok hochgeladen, auf denen dann beispielsweise Verkehrsungl\u00fccke zu sehen sind, die so nie stattgefunden haben. Rechtlich dagegen vorzugehen, ist nicht ganz einfach, wenn keine konkreten Pers\u00f6nlichkeitsrechte verletzt werden, zudem gilt es bei Ma\u00dfnahmen dagegen darauf zu achten, dass man keine umfassende Zensur installiert. Alles heikel &#8211; und sehr zum Schaden der \u00f6ffentlichen Meinungsbildung. [Karl]<\/p>\n<p>3. Die Gespr\u00e4chskultur von jungen Menschen ist zunehmend von Zur\u00fcckgezogenheit und Unsicherheit gepr\u00e4gt. Das muss jedoch nicht ein Desinteresse an gesellschaftlichen und politischen Themen bedeuten, wie in einem <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/ratgeber\/generation-z-gespraechskultur-meinungsfreiheit-filterblase-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel von <em>ZDFheute<\/em><\/a> dargestellt wird, sondern basiert darauf, dass aufgrund von diversen Krisen und daraus resultierenden \u00c4ngsten viel mehr auf das geachtet wird, was man sagt. Ist dies n\u00e4mlich nicht unverbindlich, kann es schnell passieren, dass es zu pers\u00f6nlichen Angriffen kommt, da die Bereitschaft, andere Meinungen anzuh\u00f6ren und sich mit ihnen konstruktiv auseinanderzusetzen, immer mehr abgenommen hat in den letzten Jahren &#8211; und das nicht nur bei jungen Menschen. [Karl]<\/p>\n<p>4. In den letzten Jahren haben viele Kneipen und Restaurants zugemacht. Was in St\u00e4dten eine Verringerung der Vielfalt bedeutet, f\u00fchrt auf dem Land oftmals dazu, dass der soziale Treffpunkt eines Dorfes nicht mehr existiert. Ein <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gastronomie-krise-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel vom <em>Deutschlandfunk<\/em><\/a> f\u00fchrt die Gr\u00fcnde daf\u00fcr auf: h\u00f6here Energie- und Lebensmittelkosten, ver\u00e4ndertes Ausgehverhalten nach der Corona-Pandemie, weniger Geld, welches viele Menschen zur Verf\u00fcgung haben, usw.. Ein insgesamt komplexes Problem, dass sich wohl nicht mit solchen Ma\u00dfnahmen wie der jetzt von der Bundesregierung geplanten Mehrwertsteuersenkung f\u00fcr die Gastronomie l\u00f6sen lassen wird. [Karl]<\/p>\n<p>5. Die queere Community sieht sich immer mehr Anfeindungen und Bedrohungen ausgesetzt. So plante in Wernigerode ein 20-J\u00e4hriger einen Schusswaffenanschlag auf die Teilnehmer des dort vor Kurzem stattgefundenen Christopher Street Day (CSD). Da er zuvor damit in einer Kneipe herumprahlte, konnte die Polizei einschreiten und bei einer Hausdurchsuchung eine Waffe mit scharfer Munition sicherstellen, wie ein <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=53902\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel von <em>Queer.de<\/em><\/a> berichtet. Aber auch ansonsten gab es viele P\u00f6beleien von queerfeindlichen Personen beim CSD, was zeigt, wie verbreitet solche kranken Ansichten mittlerweile leider wieder sind. [Karl]<\/p>\n<p>6. Erstkl\u00e4ssler weisen zunehmend gr\u00f6\u00dfere Defizite auf, sodass immer mehr von ihnen die erste Klasse wiederholen m\u00fcssen. Teilweise fehlt es bei der Einschulung an elementaren motorische, sprachlichen und kognitiven F\u00e4higkeiten, wie eine ARD-Umfrage unter 7000 Grundschullehrer, \u00fcber die ein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/grundschule-erstklaessler-defizite-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel von <em>tagesschau.de<\/em><\/a> berichtet, ergab. Besserung k\u00f6nnte eine verpflichtende Vorschule sein, wie sie in Hamburg bereits praktiziert wird, allerdings zeigen die meisten Landesregierungen bisher keine Ambitionen, dieses Modell auch tats\u00e4chlich umzusetzen. [Karl]<\/p>\n<p>7. Ein <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gewalt-frauen-femizide-deutschland-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel vom <em>Deutschlandfunk<\/em><\/a> befasst sich mit Femiziden und geht der Frage nach, warum es so schwierig ist, Gewalt gegen Frauen gezielt zu bek\u00e4mpfen. Diese findet n\u00e4mlich oft im famili\u00e4re oder nahen pers\u00f6nlichen Umfeld der Opfer statt, was dann zu einer sehr hohen Dunkelziffer f\u00fchrt, da nur wenige Frauen die Gewalt, die sie erfahren haben, zur Anzeige bringen. Da die Zahlen der Gewaltverbrechen gegen Frauen zunehmend steigen, w\u00e4re es wichtig, hier nicht nur Schutzangebote auszubauen, sondern auch eine konsistente Strategie zu entwicklen, wie man dieses Ph\u00e4nomen wieder besser in den Griff bekommt. [Karl]<\/p>\n<p>8. Alexander Dobrindt (CSU) hat schon als Bundesverkehrsminister eine extrem j\u00e4mmerliche Figur abgegeben, und nun scheint er das als Bundesinnenminister noch mal negativ toppen zu wollen. So geht aus einem <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gruene-kritisieren-Ueberwachungssoftware\/!6093377\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel der <em>taz<\/em><\/a> hervor, dass das Bundesinnenministerium eine Nutzung der \u00dcberwachungssoftware Palantir nicht ausschlie\u00dft, wie eine Anfrage des Gr\u00fcnen-Abgeordneten Konstantin von Notz ergeben hat. Palantir ist sehr umstritten, da es auch Daten von unverd\u00e4chtigen Personen abgreift und speichert, zudem ist der Hersteller ein Unternehmen vom antidemokratischen Oligarchen Peter Thiel aus den USA. Solche Leute sollten bitte keinen Zugriff auf unsere Sicherheitsarchitektur haben, finde ich. [Karl]<\/p>\n<p>9. <em>Pro Asyl<\/em> sieht sich gerade massiven Angriffen von rechten Politikern und Medien ausgesetzt. Der Grund: Die Gefl\u00fcchtetenhilfsorganisation hatte drei Somalier unterst\u00fctzt bei einer Klage gegen ihre europarechtswidrige Zur\u00fcckweisung an der deutsch-polnischen Grenze. Der Co-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von <em>Pro Asyl<\/em> Karl Kopp \u00e4u\u00dfert sich in einem <a href=\"https:\/\/taz.de\/Pro-Asyl-Chef-zu-Vorwuerfen-von-rechts\/!6093501\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview mit der <em>taz<\/em><\/a> zu diesen Vorw\u00fcrfen und stellt klar, dass das meiste davon (wenig \u00fcberraschend) erstunken und erlogen ist. Dass auch die CDU bei diesem an Trumpismus erinnernden Spektakel mitmischt, zeigt, wie verkommen diese Partei mittlerweile ist, da auf diese Weise laut Kopp wohl vor allem verschleiert werden soll, dass die Gefl\u00fcchteten vor Gericht recht bekommen haben. [Karl]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An dieser Stelle pr\u00e4sentieren wir regelm\u00e4\u00dfig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben m\u00fcssen und die wir teilenswert finden. 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