{"id":5625,"date":"2016-06-28T23:00:39","date_gmt":"2016-06-28T21:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=5625"},"modified":"2016-06-29T11:34:50","modified_gmt":"2016-06-29T09:34:50","slug":"12-statt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=5625","title":{"rendered":"12 statt 2"},"content":{"rendered":"<p>In Industriel\u00e4ndern liegen die CO2-Emissionen bei etwa 12 Tonnen pro Kopf im Jahr, in Entwicklungsl\u00e4ndern liegt dieser Wert nur bei etwa 1 bis 2 Tonnen pro Kopf und Jahr (diese und weiterf\u00fchrende Zahlen zum Klimawandel finden sich <a href=\"http:\/\/wiki.bildungsserver.de\/klimawandel\/index.php\/2-Grad-Ziel\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Dieser Wert zeigt nicht nur an, wie viel wir zum Klimawandel beitragen, sondern ist auch ein Indikator daf\u00fcr, wie viele Ressourcen wir f\u00fcr unseren Alltag in Anspruch nehmen. Der sogenannte <a href=\"http:\/\/www.overshootday.org\" target=\"_blank\">Earth Overshoot Day<\/a>, also der Tag, an dem die Menschen die Ressourcen, die sich erneuern w\u00fcrden,\u00a0aufs Jahr gerechnet verbraucht haben, wird 2016 am 8. August sein &#8211; Tendenz stetig nach vorn r\u00fcckend. Klingt alles erst mal vielleicht ein bisschen abstrakt, hat aber ganz konkrete Auswirkungen auf unser Leben, die Politik, die dies erforderlich macht, und damit auch auf unser Selbstverst\u00e4ndnis als Weltb\u00fcrger.<\/p>\n<p>Eine Sache sollte uns dabei recht schnell klar sein: Wenn die sogenannten Entwicklungsl\u00e4nder auch auf unser Wohlstandslevel und damit auf unseren CO2-Aussto\u00df kommen w\u00fcrden, dann s\u00e4he es recht schnell sehr d\u00fcster aus, und der Earth Overshoot Day w\u00e4re vermutlich bereit Anfang Januar &#8211; vom 2-Grad-Ziel bei der Begrenzung des Klimawandels, dass dann nicht mal ansatzweise mehr erreichbar sein d\u00fcrfte, ganz zu schweigen. Wenn wir also nicht den Planten Erde, f\u00fcr den wir bisher ja immer noch keinen Ersatz gefunden haben, nicht vollkommen abrockern und unbewohnbar machen (was der weiteren Entwicklung unserer Spezis sehr abtr\u00e4glich sein d\u00fcrfte), dann haben wir genau zwei M\u00f6glichkeiten: Entweder wir\u00a0Industriel\u00e4nder reduzieren unsere eigenen CO2-Emissionen und unseren Ressourcenverbrauch massiv oder wir m\u00fcssen zusehen, dass die \u00e4rmeren L\u00e4nder nicht dahinkommen, wo wir bereits sind.<\/p>\n<p>Erstere Variante klingt erst mal recht selbstverst\u00e4ndlich und auch logisch, doch muss man sich dabei vor Augen halten, was das tats\u00e4chlich bedeuten w\u00fcrde. Nur mal ein paar Beispiele, die mir gerade recht spontan einfallen, wie recht kurzfristig (denn allzu viel Zeit haben wir daf\u00fcr bl\u00f6derweise nicht mehr) unser CO2-Aussto\u00df gesenkt werden k\u00f6nnte. Zun\u00e4chst\u00a0nehme ich jetzt mal vor allem Dinge, die nicht nur viel Energie verbrauchen und CO2 produzieren, sondern die auch nicht wirklich lebensnotwendig sind, da sie eher der Unterhaltung und der Bequemlichkeit dienen.<\/p>\n<p>Und da m\u00fcsste einiges massiv eingeschr\u00e4nkt oder sogar komplett untersagt werden, wie zum Beispiel\u00a0private Flugreisen (vielleicht f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit erst mal ein Hin- und R\u00fcckflug pro Person pro Jahr),\u00a0\u00a0Kreuzfahrtreisen (diese Schiffe sind richtig fiese Dreckschleudern), Gro\u00dfveranstaltungen mit hohem CO2-Aussto\u00df (Motorsport, Paraden mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor), genauso wie To-go-Produkte,\u00a0Plastikt\u00fcten und (Plastik-)Verpackungen, wo dies m\u00f6glich ist, zur Reduzierung des Verpackungsm\u00fclls.<\/p>\n<p>Des Weiteren w\u00e4re ein Verbot der\u00a0Neuzulassung von \u00fcberdimensionierten und \u00fcbermotorisierten Fahrzeugen (SUVs, Sportwagen usw.)\u00a0sinnvoll, da diese nicht dem Transport von A nach B dienen, sondern eben dem reinen Spa\u00dffahren. Mehr als 100 PS braucht wohl kaum ein Pkw, um dennoch flott unterwegs zu sein, oder?<\/p>\n<p>Wichtig w\u00e4re zudem auch eine Reduzierung des Fleischkonsums, z. B. durch drastische Verteuerung von Fleischprodukten, aber auch durch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Veggieday\" target=\"_blank\">Veggiedays<\/a>, wie sie ja vor einiger Zeit schon mal von den Gr\u00fcnen vorgeschlagen (und dann gleich in der Presse niedergemacht) wurden. Gerade die Massentierhaltung f\u00fcr die industrielle Fleischproduktion ist ein erheblicher Faktor, der nicht nur \u00fcber den CO2-, sondern auch den Methan-Aussto\u00df den Klimawandel beschleunigt. Und mittlerweile gibt es ja auch genug leckere vegetarische Produkte, sodass niemand hungern m\u00fcsste, sondern eben nur der\u00a0\u201eBock auf Fleisch\u201c ein St\u00fcck weit runtergeschraubt werden m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Wo wir gerade beim Essen sind: Auch eine Verteuerung von nicht regionalen Produkten erscheint mir unabdingbar: Ein unterdurchschnittlicher Wein aus Chile kostet dann eben das Vielfache eines guten Weins aus Deutschland, weil Letzterer nicht um die halbe Welt gekarrt werden muss. Erdbeeren gibt es dann eben nur im Sommer und nicht da ganze Jahr \u00fcber, das bringt dann sogar ein wenig Abwechslung in den Speiseplan, wenn man sich vorwiegend regional-saisonal ern\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich w\u00e4re da noch die Mode: Kleidung sollte nicht nur regional produziert werden, sondern auch m\u00f6glichst langlebig sein. Kurzfristige Modetrends sind als sch\u00e4dlich zu benennen, weil dadurch\u00a0enorm viel Kleidung produziert wird, die nur wenig getragen wird, aber nat\u00fcrlich trotzdem Ressourcen bei der Produktion verbraucht. Dann gibt es halt nicht jedes Jahr ein neues Outfit, sondern die Klamotten werden so lange getragen, bis sie kaputt sind.<\/p>\n<p>Fazit: Wir m\u00fcssen\u00a0regionaler, nachhaltiger und vor allem weniger konsumieren. Bl\u00f6derweise entspricht das nicht unserem Lebensstil und dem Zeitgeist, den\u00a0ich schon mal vor einiger Zeit in einem <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=5267\" target=\"_blank\">Artikel hier auf\u00a0<em>unterstr\u00f6mt<\/em><\/a> beschrieben habe. Insofern m\u00f6chte ich\u00a0fast wetten, dass allein schon bei der Vorstellung, dass diese Ma\u00dfnahmen so umgesetzt w\u00fcrden, nicht nur Politiker und Medien das Klagelied der auf diese Weise\u00a0verloren gehenden\u00a0Arbeitspl\u00e4tze und des r\u00fcckl\u00e4ufigen Wachstums anstimmen w\u00fcrden, sondern dass auch die meisten Privatpersonen keine Lust h\u00e4tten, sich in ihrer Spa\u00dfkultur so einschr\u00e4nken zu lassen.<\/p>\n<p>Und dabei\u00a0m\u00fcsste dann nat\u00fcrlich zus\u00e4tzlich auch bei der Alltagsgestaltung, die nicht nur mit Freizeit, Spa\u00df und Genuss zu tun hat, etwas ge\u00e4ndert werden. So w\u00e4re der Individualverkehr stark einzuschr\u00e4nken, wobei hier nat\u00fcrlich gleichzeitig noch den Mobilit\u00e4tsanforderungen entsprochen\u00a0werden m\u00fcsste, indem dann parallel der \u00d6PNV oder andere, alternative Verkehrskonzepte ausgebaut werden sollten. Generell w\u00e4re es auch sinnvoll, die Alltagsmobilit\u00e4t zu verringern, indem beispielsweise die Menschen wieder vermehrt dort arbeiten, wo sie auch wohnen. Sp\u00e4testens jetzt d\u00fcrfte klar werden, dass dies massive Eingriffe in unsere Art zu leben bedeuten w\u00fcrde und dass vieles davon nicht im Rahmen des Neoliberalismus umzusetzen sein d\u00fcrfte, da eben nicht der Markt, sondern eine regelnde \u00f6ffentliche Hand vonn\u00f6ten w\u00e4re, um derartige Prozesse zu initiieren.<\/p>\n<p>Erneuerbare Energien so schnell wie m\u00f6glich auszubauen, um auf fossile Brennstoffe verzichten zu k\u00f6nnen, und in der\u00a0Wirtschaft vor allem Prinzipien wie der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Share_Economy\" target=\"_blank\">Sharing Economy<\/a> oder <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/\u00d6koeffektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Cradle to Cradle<\/a> zentrale Bedeutung zukommen zu lassen w\u00e4ren weitere wichtige Eckpunkte, um tats\u00e4chlich unseren Ressourcenverbrauch und CO2-Aussto\u00df zu reduzieren. Leider agiert unsere Politik gerade genau gegenteilig, indem beispielsweise der Ausbau der erneuerbaren Energien ausgebremst wird, um den vier gro\u00dfen Stromkonzernen gef\u00e4llig zu sein. Letztlich m\u00fcssten wir uns wohl auch von der\u00a0\u201eheiligen Kuh\u201c des Wachstumsdenkens verabschieden und Ideen\u00a0der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachstumsr\u00fccknahme\" target=\"_blank\">Degrowth-Bewegung<\/a> umsetzen. Wenn man sich \u00fcberlegt, wie sehr das Wachtumsmantra stetig wiederholt und somit auch in den K\u00f6pfen der Menschen verankert wurde, dann wird klar, dass das keine ganz leicht Aufgabe w\u00e4re &#8230;<\/p>\n<p>Kann sich irgendjemand vorstellen, dass Politik, Wirtschaft, Medien und auch die meisten der B\u00fcrger derartige Umstrukturierungen bef\u00fcrworten w\u00fcrden? Ich h\u00e4tte da so meine Zweifel &#8230;<\/p>\n<p>Also bleibt nur die zweite Variante: Die Entwicklungsl\u00e4nder d\u00fcrfen nicht dahinkommen, wo wir jetzt sind.\u00a0Und da gibt es ja verschiedene M\u00f6glichkeiten, genau darauf hinzuwirken.<\/p>\n<p>Zum einen \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.stopepa.de\/img\/factsheet_EPAs.pdf\" target=\"_blank\">Handelsvertr\u00e4ge und -abkommen<\/a>, die daf\u00fcr sorgen, dass in den \u00e4rmeren L\u00e4ndern die traditionellen wirtschaftlichen Strukturen den Bach runtergehen. Viele L\u00e4nder Afrikas, Asiens und S\u00fcdamerikas werden ja heute schon als reine Rohstoffquellen f\u00fcr unsere Industrie gesehen, indem z. B. durch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Land_Grabbing\" target=\"_blank\">Land Grabbing<\/a>\u00a0daf\u00fcr gesorgt wird, dass vor allem Konzerne aus Industriestaaten Bodensch\u00e4tze und Landwirtschaft gewinnbringend nutzen k\u00f6nnen und nicht die einheimischen Bauern. Super Sache, wer nichts zu fressen hat, kommt auch nicht auf dumme Gedanken, Konsumg\u00fcter haben zu wollen, die wom\u00f6glich noch Strom ben\u00f6tigen. Praktischerweise kann man dann auch noch Rohstoffe von Regimes beziehen, die nicht nur ihre Bev\u00f6lkerung in Minen und \u00e4hnlichen Abbaugebieten wie Sklaven halten, sondern die auch noch mit den so erzielten Gewinnen (B\u00fcrger-)Kriege f\u00fchren &#8211; was eben meistens auch nicht gerade zu regionaler Wohlstandsmehrung f\u00fchrt. Na ja, und dann kann man solchen Despoten nat\u00fcrlich auch gleich noch ein paar Waffen verkaufen, die das Ganze noch ein bisschen mehr &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; befeuern.<\/p>\n<p>Auch die Entwicklungshilfe wird so gestaltet, dass sie eher ein paar korrupten Eliten dient als dem Aufbau von Infrastruktur, die der Bev\u00f6lkerung zugutekommt. Wenn diese dann beschlie\u00dft, sich auf den Weg zu uns zu machen, da wir ihnen die Lebensgrundlagen versaut haben, dann sehen wir zu, dass m\u00f6glichst viele von denen auf dem Weg hierher verrecken, zudem machen wir noch ein paar Deals mit Despoten, dass diese ihr Volk an der Flucht hindern, indem wir ihnen Geld und Know-how daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stellen (s. dazu diesen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xzhIXcqHZt4\" target=\"_blank\">Bericht der <em>ARD-<\/em>Magazins<em> Monitor<\/em><\/a>).<\/p>\n<p>Klingt zynisch? Gewiss, aber das ist die Politik, die unsere Regierung in unserem Namen betreibt &#8211; und die wir anscheinend gern in Kauf nehmen, damit nicht die zuvor geschilderten f\u00fcr uns unbequemen \u00c4nderungen unseres Lebensstils notwendig werden.<\/p>\n<p>\u201e12 statt 2\u201c kann man also als g\u00e4ngiges Prinzip unserer Wirtschafts-, Sicherheits-,\u00a0Entwicklungshilfe- und auch Geopolitik bezeichnen. Wir verteidigen unsere 12 mit allen Mitteln, und diese sind nun einmal nicht besonders sch\u00f6n in ihren Auswirkungen. Nur weil wir andere mit (politischer und tats\u00e4chlicher) Gewalt daran hindern, ein besseres Leben zu f\u00fchren, ist unser Wohlstand \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn es mal wieder hei\u00dft, dass alle Welt ja angeblich auf Kosten von Deutschland leben w\u00fcrde &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Industriel\u00e4ndern liegen die CO2-Emissionen bei etwa 12 Tonnen pro Kopf im Jahr, in Entwicklungsl\u00e4ndern liegt dieser Wert nur bei etwa 1 bis 2 Tonnen pro Kopf und Jahr. Dieser Wert zeigt nicht nur an, wie viel wir zum Klimawandel beitragen, sondern ist auch ein Indikator daf\u00fcr, wie viele Ressourcen wir f\u00fcr unseren Alltag in Anspruch nehmen. Der sogenannte Earth Overshoot Day, also der Tag, an dem die Menschen die Ressourcen, die sich erneuern w\u00fcrden, aufs Jahr gerechnet verbraucht haben, wird 2016 am 8. August sein &#8211; Tendenz stetig nach vorn r\u00fcckend. Klingt alles erst mal vielleicht ein bisschen abstrakt, hat aber ganz konkrete Auswirkungen auf unser Leben, die Politik, die dies erforderlich macht, und damit auch auf unser Selbstverst\u00e4ndnis als Weltb\u00fcrger.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[50,52,51],"tags":[108,72,253,155,109],"class_list":["post-5625","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politisches","category-soziales","category-wirtschaftliches","tag-energieversorgung","tag-entsolidarisierung","tag-klimawandel","tag-konsumverhalten","tag-umweltschutz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5625","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5625"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5625\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5649,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5625\/revisions\/5649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5625"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}