{"id":5718,"date":"2016-11-03T12:43:33","date_gmt":"2016-11-03T11:43:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=5718"},"modified":"2017-12-13T09:33:56","modified_gmt":"2017-12-13T08:33:56","slug":"verantwortung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=5718","title":{"rendered":"Verantwortung"},"content":{"rendered":"<p>Verantwortung ist ein Begriff, der sehr unterschiedlich interpretiert wird, und zwar abh\u00e4ngig von dem Kontext, in dem er gerade verwendet wird: Mal wird verantwortungsvolles oder eigenverantwortliches Handeln eingefordert, mal wird es\u00a0negiert (\u00fcber einen dementsprechenden Mechanismus habe ich ja gerade letzte Woche einen <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=6380\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel hier auf\u00a0<em>unterstr\u00f6mt<\/em><\/a> geschrieben). Bei einer so unterschiedlichen Verwendung eines Begriffs sollte es sich lohnen, mal ein bisschen genauer hinzuschauen, was es denn mit dem Verst\u00e4ndnis von Verantwortung in unserer heutigen Gesellschaft so auf sich hat.<\/p>\n<p>Ein\u00a0Beispiel: Verbraucherschutzorganisationen wie\u00a0<em>foodwatch<\/em> fordern regelm\u00e4\u00dfig\u00a0gesetzliche Regelungen bei der Kennzeichnung und Beschreibung von Lebensmitteln, also dass korrekt angegeben wird, was darin enthalten sei, und keine irref\u00fchrenden Angaben oder Abbildungen verwendet werden d\u00fcrfen. Darauf reagieren dann viele Menschen mit dem Argument, dass ja schlie\u00dflich der Verbraucher sich selbst informieren k\u00f6nnte, was er da so in seinen Einkaufswagen packt, und dass die Schuld bei Eltern l\u00e4ge, wenn sie ihren Kindern beispielsweise \u00fcberzuckerten Rotz verabreichen w\u00fcrden. Hier wird also das Bild des m\u00fcndigen und autonom entscheidenden Konsumenten vorausgesetzt.<\/p>\n<p>Doch wird dabei dann au\u00dfer Acht gelassen, dass das Verh\u00e4ltnis von (teilweise sehr gro\u00dfen) Unternehmen und einzelnen Kunden nicht gerade ein sehr ausgeglichenes ist, da die Verk\u00e4ufer \u00fcber deutlich gr\u00f6\u00dfere Ressourcen verf\u00fcgen als die K\u00e4ufer. So wird mittels Werbung die Meinung beeinflusst, und das in einer Weise, die deutlich \u00fcber reine Produktinformation hinausgeht. Wenn das nicht so gut funktionieren w\u00fcrde (denn jeder h\u00e4lt sich selbst ja f\u00fcr weitestgehend immun gegen die Einfl\u00fcsterungen der PR-Profis), w\u00fcrde wohl kaum so viel Geld f\u00fcr Werbung ausgegeben werden. Zudem geht es in unserer marktradikalisierten Wirtschaft immer weniger um einen fairen Tausch von Ware gegen Geld, sondern darum, m\u00f6glichst gro\u00dfen Profit zu generieren, und dabei ist dann Aufrichtigkeit doch eher hinderlich. Der Konsument soll also von Profis bewusst hinters Licht gef\u00fchrt werden, um so die Unternehmensgewinne m\u00f6glichst \u00fcppig ausfallen zu lassen.<\/p>\n<p>Wie gro\u00df dieses Gef\u00e4lle ist und wie massiv dabei unsere Autonomie als Verbraucher eingeschr\u00e4nkt wird, wird deutlich, wenn man sich die neusten Entwicklungen zur Personalisierung im Internet anschaut (s. dazu diese beiden Artikel von <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/juli\/die-hoechste-stufe-der-zensur-das-leben-in-der-ich-blase\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Harald Welzer<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/juli\/silicon-valley-der-grosse-lauschangriff\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Daniel Leisegang<\/a> in den <em>Bl\u00e4ttern f\u00fcr deutsche und internationale Politik<\/em>): Mittlerweile gibt es Bots, die aus der Datensammelwut von Konzernen ein so umfassendes Profil des Nutzers erstellen, dass sie ihm Entscheidungen abnehmen, z. B. was er wo kaufen m\u00f6chte oder welche Musik er gerade h\u00f6ren sollte, und mitunter sogar schon eigenst\u00e4ndig sich in Kommunikation einmischen oder diese gleich selbst \u00fcbernehmen. F\u00fcr den Verbraucher erscheint das zun\u00e4chst einmal bequem zu sein, allerdings \u00fcbernehmen so profitorientierte Unternehmen eine Gatekeeper-Funktion, indem sie eben nur bestimmte Inhalte zulassen und andere ausfiltern. Das Ganze geht mittlerweile so weit, dass jeder Einzelne, wenn er einen Begriff in seiner Suchmaschine (zumeist ja Google) eingibt, unterschiedliche Ergebnisse bekommt. Da wird es dann schon schwer, sich ein\u00a0\u201eobjektives\u201c Bild zu machen &#8211; obwohl uns suggeriert wird, dass genau dies der Fall sei.<\/p>\n<p>Und wenn man sich dann in diesem <a href=\"https:\/\/www.lichtblick.de\/medien\/news\/2016\/11\/01\/etikettenschwindel-stromkennzeichnung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> auf der Webseite des \u00d6kostromanbieters Lichtblick durchliest, wie bei der Kennzeichnung von Strom vonseiten der Stromkonzerne getrickst wird, dann stellt sich doch berechtigt die Frage: Wer soll denn da als Laie \u00fcberhaupt noch durchsteigen? Zumal wenn man ber\u00fccksichtigt, dass gro\u00dfe Konzerne nicht nur die Macht haben, politische Entscheidungen zu ihren Gunsten und zulasten der Verbraucher zu beeinflussen, sondern eben auch \u00fcber zahlreiche M\u00f6glichkeiten verf\u00fcgen, gezielt Falschinformationen zu verbreiten (die Tabakindustrie leugnete ja beispielsweise sehr lange und wirkungsvoll die sch\u00e4dlichen Folgen des Rauchens, und Nestl\u00e9 hat afrikanischen M\u00fcttern mit einer gro\u00df angelegten Kampagne erfolgreich suggeriert, dass Muttermilch sch\u00e4dlich und in Wasser gel\u00f6stes Milchpulver super sei &#8211; woraufhin viele Babys aufgrund der Verunreinigungen im so verwendeten Trinkwasser erkrankten und starben).<\/p>\n<p>Es ist ja auch interessant: In bestimmten Bereichen delegieren wir die Verantwortung vollkommen selbstverst\u00e4ndlich an Experten (zum Beispiel bei gesundheitlichen Problemen an \u00c4rzte oder in Rechtsfragen an Juristen &#8211; was ja auch durchaus sinnvoll ist), in anderen Bereichen hingegen sollte jeder selbst mit umfassender Expertise ausgestattet sein. Um mal beim Thema Lebensmittel zu bleiben: Auch Ern\u00e4hrung ist ein hochkomplexes Wissensgebiet, f\u00fcr das es auch Ern\u00e4hrungswissenschaftler gibt &#8211; wieso sollte nun jeder Konsument also genauestens in diesem weiten Feld Bescheid wissen?<\/p>\n<p>Wenn man nun den\u00a0oben bereits beschriebenen Autonomieverlust, der in den letzten Jahren vor allem durch digitale Medien forciert wurde, und dazu noch die durch\u00a0Werbung (die ja auch dank Internet eine immer gr\u00f6\u00dfere Pr\u00e4senz in unserem Alltagsleben innehat &#8211; mit Smartphones quasi auf Schritt und Tritt den Nutzer begleitet) permanent vermittelten Stereotype ber\u00fccksichtigt (besonders eklatant sichtbar am Beispiel des Geschlechterbildes, das sich von der Werbung ausgehend mittlerweile in gesellschaftliche Realit\u00e4t gewandelt hat, wie dieser [leider nur gegen Bezahlung lesbare] <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/september\/sexismus-sells\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel von Almut Schnerring<\/a> in den\u00a0<em>Bl\u00e4ttern f\u00fcr deutsche und internationale Politik<\/em> deutlich aufzeigt), dann wird deutlich, wie schwer es ist, die vom Konsumenten mitunter eingeforderte Verantwortung auch wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Wie soll man also von Kindern, die selbst als Dauerkonsumenten vor Displays aufwachsen und die Smartphone-Junkies als Eltern haben, erwarten, dass sie zu m\u00fcndigen B\u00fcrgern werden? Harald Welzer gibt auf diese Frage in seinem oben bereits erw\u00e4hnten <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/juli\/die-hoechste-stufe-der-zensur-das-leben-in-der-ich-blase\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> eine nicht sehr optimistische Antwort:<\/p>\n<blockquote><p>Personalisierung f\u00e4ngt heute bereits bei der kindgerechten Ausstattung an, verl\u00e4uft \u00fcber die altersgem\u00e4\u00dfen Sport- und Musikunterrichte und h\u00f6rt bei den mit Bedacht ausgew\u00e4hlten Medienangeboten noch nicht auf. Schon der kleine Benedikt und die kleine Laetitia sind heute bereits in den F\u00e4ngen von Apple und Google. Bevor sie selbst denken k\u00f6nnen, wischen sie schon souver\u00e4n \u00fcber die Displays von iPad und iPhone und lassen sich ihre Informationen von der interaktiven Barbie und dem interaktiven Dino geben, die auch deswegen praktisch sind, weil sie a) die Erziehungsberechtigten von der zeitintensiven Betreuungsarbeit entlasten und b), da sie ja interaktiv sind, alles aufzeichnen, was Laetitia so fragt, weshalb Papa und Mama sich das abends sch\u00f6n anh\u00f6ren und besorgte Schl\u00fcsse daraus ziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sozial sind Benedikt und Laetitia in ihrem Universum schon ziemlich reduziert, und als Erwachsene werden sie es noch mehr sein, sorgen doch die smarten Netzangebote auf totalit\u00e4re Art und Weise daf\u00fcr, dass sie auf keinen Fall Erfahrungen machen, mit denen sie nicht gerechnet haben. Denn das zirkul\u00e4re Angebot an Waren, Freizeitm\u00f6glichkeiten, Informationen und politischen Deutungen, mit denen sie rund um die Uhr versorgt werden, verhindert ja zuverl\u00e4ssig, dass ihnen irgendwas ins Bewusstsein kommen kann, was sie nicht kennen und von dem sie nicht wissen, was sie davon zu halten haben.<\/p>\n<p>Was bedeutet: Die Erfahrungswelt, die sich unter dem Vorzeichen der Personalisierung ausbreitet, ist eindimensional, in sie tritt nach M\u00f6glichkeit nichts, was ungewohnt und neu sein k\u00f6nnte, das es zu deuten und mit dem umzugehen es zu lernen h\u00e4tte. Das, was Ernst Bloch die \u201eBeule der Erkenntnis\u201c nennt, die man sich holt, wenn man mit etwas Unbekanntem zusammenst\u00f6\u00dft, kommt hier nicht vor.<\/p><\/blockquote>\n<p>Doch nun ist es nicht so, dass eine Entm\u00fcndigung ausschlie\u00dflich auf die Digitalisierung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, denn auch \u00fcber konventionelle Medien und das Bildungssystem wird daf\u00fcr gesorgt, dass sich Menschen m\u00f6glichst nicht zu m\u00fcndigen und kritischen B\u00fcrgern, sondern zu gut verwertbaren Humanressourcen und weitgehend\u00a0unkritischen flei\u00dfigen Konsumenten entwickeln (Stichworte G8 und Bologna), wie es der Kabarettist Georg Schramm in diesem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RkNddCXSLvM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Videoausschnitt aus einem Auftritt<\/a>\u00a0schon vor acht Jahren treffend auf den Punkt brachte.<\/p>\n<p>Und diese Entm\u00fcndigung ist auch in der Tat ausgesprochen wichtig, um unser Wirtschaftssystem weiterhin am Laufen zu halten, denn genauso wie Verantwortung eingefordert wird von Verbrauchern in Bereichen, in denen sich Unternehmen aus der Verantwortung stehlen wollen, ist es wichtig, dass viele Menschen die Verantwortung nicht wahrnehmen, die ihr Lebensstil ihnen eigentlich aufb\u00fcrdet (hierzu habe ich ja vor einiger Zeit schon mal einen <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=5625\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> geschrieben). Die daraus resultierende kognitive Dissonanz l\u00e4sst sich auf diese Weise ja auch hervorragend negieren: Ich wei\u00df, dass das nicht gut ist, was ich mache, aber es liegt ja nicht in meiner Verantwortung &#8230;<\/p>\n<p>Auf diese Weise wird nat\u00fcrlich die Ignoranz vieler Menschen best\u00e4rkt, und das teilweise mit der Folge, dass sie sich auch um ihre eigenen Belange nicht mehr k\u00fcmmern, da sie auch daf\u00fcr gewohnheitsm\u00e4\u00dfig die Verantwortung von sich schieben. Und dies f\u00fchrt dann wieder zu einer weiteren Entm\u00fcndigung und Abgabe von Autonomie &#8211; ein ziemlich \u00fcbler Kreislauf, wie ich finde. Irgendwann wird dann die Eigenverantwortung \u00fcberhaupt nicht mehr wahrgenommen, sondern es werden nur Symptome beklagt: Das Wetter ist so mies, es regnet dauernd &#8211; ein eigener Anteil am Klimawandel aufgrund unseres hohen CO2-Fu\u00dfabdrucks wird nicht gesehen. Unsere Lebensweise basiert auf der Ausbeutung der Ressourcen (vor allem) des afrikanischen Kontinents und f\u00f6rdert somit <a href=\"https:\/\/www.unterstroemt.de\/?p=3899\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fluchtursachen<\/a> &#8211; aber f\u00fcr die dann hier ankommenden Fl\u00fcchtlinge f\u00fchlen sich viele nicht im Geringsten verantwortlich. Das Ganze gipfelt dann mal wieder bei der AfD, die ernsthaft den Klimawandel leugnet und somit die Verantwortungslosigkeit in ihrer politischen Agenda verankert. Passend dazu ist diese Partei ja auch immer ganz vorn mit dabei, wenn es darum geht, Eigenverantwortung auf S\u00fcndenb\u00f6cke abzuw\u00e4lzen.<\/p>\n<p>Verantwortung ist also eine hochkomplexe Sache: Man sollte sie dort delegieren, wo man sie wirklich nicht selbst wahrnehmen kann, und sich ihr dort stellen, wo man selbst Einflussm\u00f6glichkeiten hat. Zudem ist sie auch keine Einbahnstra\u00dfe, denn es gibt auch eine Verantwortlichkeit zur Ehrlichkeit: Wenn ich bewusst und mit Wissensvorsprung andere anl\u00fcge f\u00fcr meinen eigenen Vorteil, dann komme ich dieser nicht nach und untergrabe so einen wichtigen Pfeiler des menschlichen Zusammenlebens. Denn unsere Gesellschaft basiert darauf, dass wir nicht nur f\u00fcr unsere eigenen Handlungen, sondern auch f\u00fcr andere Menschen Verantwortung \u00fcbernehmen &#8211; der Stra\u00dfenverkehr und das Familienleben sind da gute Beispiele, wo das weitgehend allgemein akzeptiert ist (und auch &#8211; gerade im Stra\u00dfenverkehr &#8211; entsprechend reglementiert wird). Um da wieder zum Eingangsbeispiel zur\u00fcckzukommen: Warum werden nun ausgerechnet von so vielen Menschen Unternehmen, die ihre Kunden bel\u00fcgen, aus dieser Verantwortung herausgenommen?<\/p>\n<p>Die Antwort d\u00fcrfte recht banal sein:\u00a0Wir\u00a0postulieren Eigenverantwortung genauso wie Nichtverantwortung vor allem im Sinne von wirtschaftlichen Interessen, und vieles davon ist medial vermittelt. Dass dies nicht unbedingt immer unseren eigenen Interessen entspricht, wird mittlerweile oftmals einfach so hingenommen. So kommt es dann zu den beschriebenen unterschiedlichen Auffassungen von Verantwortung, eben immer sch\u00f6n in Abh\u00e4ngigkeit davon, ob es gerade der Wachstumsideologie n\u00fctzt oder eben nicht. Die \u00d6konomisierung unserer Welt ist schon so weit fortgeschritten, dass selbst Werte wie Verantwortung schon in ein entsprechendes Raster gepresst werden &#8211; das sollte uns schon zu denken geben, finde ich.<\/p>\n<p>Um das Ganze nun aber dennoch ein bisschen hoffnungsvoll zu beenden, m\u00f6chte ich abschlie\u00dfend noch auf ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6NbBDRlmxF0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Videointerview mit dem Hirnforscher Gerald H\u00fcther<\/a> hinweisen. Auf die Frage, wie er sich die Welt in 100 Jahren vorstellt, zeigt er auf, dass sich Werte durchaus \u00e4ndern k\u00f6nnen und dies auch schon bei einigen gerade j\u00fcngeren Menschen zu beobachten ist, und zwar hin zu mehr Verantwortlichkeit f\u00fcr das eigene Tun. W\u00e4re sch\u00f6n, wenn er damit recht behalten w\u00fcrde &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verantwortung ist ein Begriff, der sehr unterschiedlich interpretiert wird, und zwar abh\u00e4ngig von dem Kontext, in dem er gerade verwendet wird: Mal wird verantwortungsvolles oder eigenverantwortliches Handeln eingefordert, mal wird es negiert. 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