Die Grünen als Verbotspartei: So funktioniert Indoktrination

Das Image, eine „Verbotspartei“ zu sein, haben die Grünen ja schon seit längerer Zeit weg. Spätestens seit der Idee des „Veggie-Days“ 2013, die dann im Bundestagswahlkampf von rechten Politikern und Medien genüsslich (und überwiegend unsachlich) ausgeschlachtet wurde, kommt diese Diffamierung immer wieder zum Vorschein, wenn es darum geht, sich nicht inhaltlich mit den Grünen auseinanderzusetzen, sondern eben einfach lieber ein bisschen Stimmung zu machen. Gerade aktuell wird das auf besonders dreiste Weise betrieben, und ganz vorn mit dabei ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), einer der übelsten neoliberalen Lobbyvereine unseres Landes.

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Ökodiktatur

Die Grünen stehen zurzeit in Umfragen zur Bundestagswahl im kommenden September gut da, und das führt dann natürlich auch wieder dazu, dass die Grünen-Hasser sich zu Wort melden und mal wieder die alte Leier von der „Ökodiktatur“ auspacken, die sie dann befürchten, sollten die Grünen an der Bundesregierung beteiligt sein oder sogar die Kanzlerin stellen. Zeit also, sich vielleicht mal ein bisschen näher mit diesem Kampfbegriff zu beschäftigen.

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Der Untertan bettelt um Härte

Ich hab gedacht, ich trau meinen Augen nicht: Es gibt gerade eine Petition, in der die Bundesregierung dazu aufgefordert wird, doch bitte einen harten Lockdown anzuordnen. Und das wird dann sogar auch noch von einer NGO wie campact unterstützt. Das treibt für mich nun das Untertanentum, was ohnehin seit Beginn der Corona-Pandemie massiv um sich greift, echt auf die Spitze. Und zeigt, wie wenig es braucht, um die kleinen deutschen Heßlings hinters Licht zu führen.

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Gestern standen wir noch am Abgrund – heute sind wir schon einen Schritt weiter

Da kann man sagen, was man will: Angela Merkel ist und bleibt PR-Vollprofi. Mit einem „Ich war’s“ und einem „Es tut mir leid“ lenkt sie die wogende Masse dorthin, wo es schön ist. Man wird quasi gezwungen, Respekt zu zollen, anerkennend zu nicken. Sicher, wirklich schön sei das alles natürlich nicht, aber sie habe Größe gezeigt. Das ist irgendwie rührend, macht einen sogar etwas stolz …?

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Konzerne bilden unsere Meinung

Unionspolitiker wollen ARD und ZDF zusammenlegen und auf deren Bildungsauftrag beschränken, im Klartext also: Die Unterhaltung soll den durch und durch werbeverseuchten und völlig niveaubefreiten Privatsendern überlassen werden, die das angeblich genauso gut umsetzen könnten.
Das Thema mit den Öffentlich-Rechtlichen wird ja von den Rechten immer gern wieder benutzt, um ihr fehlendes Demokratieverständnis aufzuzeigen.

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Bill Gates und der Klimawandel

Gestern las ich einen Artikel auf Spiegel Wirtschaft, in dem es darum ging, dass Microsoft-Chef und Mulitmilliardär Bill Gates Milliarden in den Klimaschutz investiert und als Mahner auftritt, dass die Politik mehr in dieser Richtung machen müsste. Was dann folgt, ist allerdings ein wahrer Reigen an Unsinn, der eine etwas genauere Betrachtung verdient, zeigen dies nämlich nicht nur, dass Gates ein reichlich bigotter Spießgeselle ist, sondern auch, wie Journalismus heute oft funktioniert (oder besser: nicht funktioniert).

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Innenministerium fordert Szenario von Wissenschaft, das Repressionen gegen die Bevölkerung ermöglicht

Kürzlich las ich einen Artikel von der WELT (ja, ich weiß, Springer – ist auch nicht gerade meine Lieblingszeitung), der dann allerdings auch von anderen Quellen, beispielsweise der Frankfurter Rundschau und Telepolis, bestätigt wurde und bei dem mir schlichtweg die Spucke wegblieb: Das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) hat im März im Zuge der Corona-Pandemie auf zahlreiche Wissenschaftler eingewirkt, dass diese ein Szenario erstellen sollten, mit dem die Bevölkerung schockiert und verängstigt würde, sodass man harte und repressive Maßnahmen gegen die Menschen durchsetzen kann. Das muss man erst mal sacken lassen, oder?

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