Die Menschheit schafft sich ab

Wenn ein Wissenschaftler seine kabarettistische Ader entdeckt, dann kann das über das normale Maß an Unterhaltung und Frustration über die globalen Umstände hinaus noch einmal potenziert werden. Im Rahmen der SWR Tele-Akademie (ARD) liefert Harald Lesch einen 45-minütigen Vortrag zur Momentaufnahme unseres Selbstzerstörungswahns. Dabei geht er immer wieder auf die Auswüchse des Kapitalismus ein und erklärt auch anschaulich, wem die Entwicklung ökonomisch hilft.

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Fahrverbote, Sinnbild unserer Denkweise

Gerade versucht die Kanzlerin, den geltenden EU-Grenzwert von 40 mg Stickstoffoxid pro Kubikmeter Luft auf 50 mg hochzusetzen. Die Nachricht ist klar, wie wir es in der Vergangenheit oft von Politik und Wirtschaft vorgelebt bekommen haben und selbst auch gern mal ein Auge bei uns selbst zudrücken: lieber „ausnahmsweise“ mal nicht „alles so eng sehen“, als sich an festgelegte Grenzen, wie z. B. das Tempolimit, zu halten.

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Was macht den Menschen zum Menschen?

Die beiden letzten Beiträge hier auf unterströmt möchte ich gern aufgreifen, um die dort aufgegriffenen Fäden zu verbinden. Auf der einen Seite leiden wir unter dem Druck, mit dem technischen „Fortschritt“ Schritt zu halten, und auf der anderen Seite leiden wir unter den Folgen dieser Lebensweise. Wie um alles in der Welt kann es sein, dass wir uns diesem Diktat des Konsums beugen? Wo sind die Vorteile, die wir uns daraus erhoffen oder erhofft haben? Und inwieweit nutzen wir diesen Fortschritt – oder sind wir der Nutzen?

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Regenwald abholzen für meine Reise? Nein Danke!

Fliegen ist reichlich umweltschädlich – das dürfte sich mittlerweile schon bei vielen herumgesprochen haben. Dennoch boomt der Flugverkehr, sodass die zur UN gehörende Internationale Luftfahrtagentur (ICAO) nun einen Plan entwickelt hat, um die Luftfahrt „klimaneutraler“ zu gestalten. Da diese eine Mogelpackung zu werden verspricht, gibt es nun eine Onlinepetition von Rettet den Regenwald, die sich an die ICAO richtet.

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Umweltschutz damals und heute

Beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt schlägt die Kassiererin der vor mir bezahlenden alten Dame vor, sie möge doch beim nächsten Einkauf ihre Einkaufstasche mitbringen, denn Plastiktüten seien schlecht für die Umwelt. „Da haben Sie recht“, entschuldigt sich die alte Dame, „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen.“

Ein Gastbeitrag von Markus Müller von der Facebook-Seite „Politik und Zeitgeschehen“.

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Keynote: Cradle to Cradle

Auf dem Hamburger öffentlich-regionalen Sender tide lief kürzlich ein Vortrag von Prof. Dr. Braungart, Mitentwickler des „Cradle to Cradle“-Konzepts, zum Thema „Cradle to Cradle – die Kunst, den menschlichen Fußabdruck zu feiern, anstatt ihn zu minimieren“. Hierzu hielt er im Rahmen des „Work in Progress – Kongress zur Zukunft der Arbeit“ in Hamburg eine Rede als Auftaktpräsentation. Sehenswert!

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