„Wir müssen auf die Wissenschaft hören!“ Ach ja?

Ein Credo, was immer wieder während der Corona-Pandemie verlautbart wird, ist ja, dass sich die Politik an den Aussagen der Wissenschaft orientiert in ihrem Handeln. Und auch die prominenten Stellung von Wissenschaftlern wie dem Charité-Chefvirologen Christian Drosten oder RKI-Chef Lothar-Wieler in der Berichterstattung deutet darauf hin, dass die Wissenschaft doch ein gewichtiges Wort mitzureden hätte bei den politischen Entscheidungen zur Bewältigung der Pandemie. Das ist ja für die Regierenden auch ein bequemes Narrativ, da man so das eigene Handeln als alternativlos, weil eben von der Wissenschaft gefordert, darstellen kann.

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Die vierte Welle

Jetzt ist sie also da, die vierte Welle in der Corona-Pandemie. Wenig überraschend, denn dass eine Atemwegserkrankung im Herbst stärker auftritt als im davorliegenden Sommer, ist ja keine ganz neue Erkenntnis. Und auch im ganz konkreten Fall von Covid-19 konnte man ebendies bereits im letzten Jahr beobachten. Da sollte man doch eigentlich davon ausgehen, dass das Land gut darauf vorbereitet wurde, oder? Tja, ist nur leider nicht der Fall …

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Was ist denn nun mit dem Asthmaspray?

Im April schrieb ich in einem Artikel von einer Studie, die bei dem Asthmaspray Budesonid eine gute Wirksamkeit gegen schwere Covid-19-Verkäufe attestierte. Jetzt hab ich mich gerade mal gefragt, was denn eigentlich aus dieser Sache geworden ist, denn immerhin war es SPD-Gesundheitsexperte und Dauergast in allen Talkshows zum Thema Karl Lauterbach, der dabei von einem „Gamechanger“ sprach.

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Das Ministerium für Wahrheit

Im Roman „1984“ von George Orwell gibt es ein sogenanntes Ministerium für Wahrheit, was dafür sorgt, dass alle historischen Aufzeichnungen so geändert werden, dass sie das Handeln der Regierung als richtig und gerechtfertigt darstellen. Ein Erlebnis auf Facebook erinnert mich sehr an dieses Vorgehen – nur dass keine vergangenen, sondern aktuelle Aussagen entsprechend revidiert oder eben unterdrückt werden, wenn sie nicht zu einem bestimmten Narrativ passen.

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Das RKI mal wieder als Dienstleister der Bundesregierung

Na so was! Da kam doch gerade glatt raus, dass die vom Robert Koch Institut kommunizierte Impfquote zu niedrig sei. Also, eigentlich stand diese Aussage ja schon länger im Raum, nur eben nicht so prominent, sondern beispielsweise höchstens mal in einem Artikel auf den NachDenkSeiten vom 12. August. Aber das war ja auch noch vor der Bundestagswahl, und daher darf man sich dann wohl mal die Frage stellen, warum das denn nun gerade erst kurz nach dem landesweiten Urnengang auch hinreichend öffentlichkeitswirksam ans Licht kommt.

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Doppelmoral par excellence

Zurzeit wird ja mitunter recht heftig diskutiert, wie man denn mit Menschen umgehen soll, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen. Da ist von einem Impfzwang durch die Hintertür die Rede, wenn vorgeschlagen wird, dass sich Ungeimpfte bald auf eigene Kosten testen lassen müssen, was de facto für viele Menschen den Ausschluss von etlichen gesellschaftlichen Tätigkeiten, wie beispielsweise in ein Restaurant oder Kino zu gehen, bedeuten würde. Was mich dabei besonders wurmt, ist die Doppelmoral, die dabei mitschwingt, denn es ist ja nun so, dass die Befürworter von solchen Einschränkungen für Ungeimpfte oftmals gleichzeitig auch große Anhänger davon sind, dass global alle Menschen möglichst nicht schnell geimpft werden können.

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