Über Dieter Nuhr habe ich mich ja schon vor vielen Jahren mal in einem Artikel ausgelassen, und seitdem ist das mit dem auch echt nicht besser geworden. Was auch nicht verwunderlich ist, wenn man sich den Rechtsrutsch in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren anschaut. Nun hat Nuhr aber kürzlich einen Kalauer gerissen, der ihm reichlich Kritik eingebracht hat.
Kategorie: Politisches
Die Menschenverachtung der AfD macht vor niemandem halt
Die AfD mag keine Migranten. Und keine Muslime. Und queere Menschen auch nicht. Und Frauen nur, wenn diese devot als Heimchen am Herd stehen und mit Emanzipation oder gar Feminismus überhaupt nichts am Hut haben. Und Linke mögen die ebenfalls nicht, „die Antifa“ schon mal erst recht nicht. So weit, so bekannt. Gerade aber wird sehr deutlich, dass die AfD generell keine Menschen mag, wenn diese ihnen irgendwie in die ideologische Quere kommen.
Diffuses Bashing
Wie Framing funktioniert, konnte man neulich anhand eines Artikels im Tagesspiegel anschaulich sehen. Dass dabei mal wieder Bürgergeldempfänger diffamiert wurden, passt da schon recht gut ins Bild, denn deren Leistungen sollen ja zurzeit gekürzt werden vonseiten der Bundesregierung, und da macht es sich gut, wenn das Bild vom „arbeitsscheuen Sozialschmarotzer“ in der Öffentlichkeit ein bisschen verfestigt werden kann.
Absurde Doppelmoral eines AfD-Jüngers
Dass man es bei der AfD mit der Wahrheit nicht so ganz genau nimmt, ist ja nichts Neues. Genauso wie die Tatsache, dass die Blaubraunen für sich immer andere Maßstäbe ansetzen als für alle anderen. Nun ist mir allerdings ein so krasser Fall untergekommen, der zeigt, dass immer wieder und immer mehr AfD-Jünger komplett jenseits von Gut und Böse sind.
Höcke und die nicht deutschen Westdeutschen
Björn Höcke von der AfD hat mal wieder etwas rausgehauen in einem Podcast mit der rechtsradikalen Schweizer Weltwoche: Neben dem üblichen Faschistengeschwätz sorgte diesmal vor allem die Aussage für große mediale Aufregung, dass angeblich alle Westdeutschen gar keine richtigen Deutschen seien.
Alle für die AfD!
Dass die CDU mittlerweile kaum noch von der AfD zu unterscheiden ist und gemeinsam mit den Blaubraunen in den letzten Jahren immer weiter nach rechts abgedriftet ist, hab ich ja vorletzte Woche schon in einem Artikel festgestellt. Und auch die mediale Unterstützung, welche die AfD vor allem auch von öffentlich-rechtlichen Sendern erhält, hab ich bereits mehr als einmal thematisiert. Schlimm genug – aber nun sind in letzter Zeit auch immer wieder Stimmen von der SPD und den Grünen zu hören, die ebenfalls eine Annäherung an die AfD fordern bzw. eine Politik propagieren, die absehbar zu immer mehr Stimmen für die Rechtsradikalen führen wird. Deren Erfolg mach sie anscheinend sexy …
Wehrpflicht
Die Wiedereinführung der Wehrpflicht wird ja gerade ziemlich breit diskutiert in der Öffentlichkeit. Insofern möchte ich auch mal ein paar Punkte dazu loswerden, die m. E. bisher nur sehr wenig in dieser Diskussion angesprochen wurden.
CDU und AfD: gemeinsam immer weiter nach rechts
Die CDU/CSU (im weiteren Verlauf des Artikels werde ich der Einfachheit halber nur „CDU“ schreiben) wird ja von vielen immer noch zu den demokratischen Parteien gerechnet, vor allem wenn es darum geht, dass ebenjene eine gemeinsame Front gegen die rechtsradikale AfD bilden müssten. Dabei ist in den letzten Jahren nicht nur die AfD immer weiter nach rechts gerutscht, sondern die CDU ebenfalls, sodass dort mit großer Selbstverständlichkeit geredet und gehandelt wird, wie man es auch von den Blaubraunen nicht anders erwarte würde. Wer also die Demokratie hierzulande bewahren möchte, sollte dabei tunlichst nicht auf die CDU setzen!
Sabrina Hoffmann: Die neuen Asozialen
Vor ein paar Wochen war in in unserer örtlichen Stadtbibliothek und stöberte nach einem Buch zum Ausleihen. Dabei fiel mir „Die neuen Asozialen“ von Sabrina Hoffmann in die Hände. Fast hätte ich es wieder zurückgestellt, da das Buch schon 2016 erschienen ist, aber zum Glück hab ich es dann dennoch mitgenommen. Denn dass das schon zehn Jahre alt ist, entpuppte sich beim Lesen als großer Gewinn.
Die Sache mit den Spritpreisen
Die hohen Spritpreise, die seit dem Irankrieg reichlich in die Höhe geschossen sind (und den Mineralölkonzernen mal wieder traumhafte Gewinne bescheren), sorgen für viel Aufregung in Deutschland. Neulich bin ich in einer von mir administrierten Facebook-Gruppe in eine Diskussion geraten, in der es um eine Aussage der Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer ging, die sie in einer Talkshow getätigt hat.

