Die Ampel und der Klimaschutz

Olaf Scholz (SPD) wurde ja schon, nachdem er sein Amt antrat, als „Klimakanzler“ bezeichnet (nur zur Erinnerung: So wurde Angela Merkel damals auch betitelt – man hat dann ja gesehen, dass das null Substanz hatte), und die Ampelkoalition wurde, vermutlich auch durch die Beteiligung der Grünen, als Regierung angesehen, die nun endlich mal was gegen die Klimakatastrophe unternehmen würde. Für mich wenig überraschend offenbart sich nun, nach gut einem halben Jahr, dass es damit leider überhaupt nichts auf sich hat.

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Alarmismus

Wenn ich mich so bei Facebook rumtreibe oder manche Presseerzeugnisse so lese, so treffe ich auf viele verschiedene Ansichten, gerade zum Klimaschutz. Sie reichen von „unnötig“ bis hin zu „wir haben nur noch 18 Monate Zeit“. Als Klimaschützer bin ich da zunehmend verunsichert, nicht von denen, die ihn als unnötig ansehen – die nehme ich nicht mal mehr ernst in ihrer Bedenkenlosigkeit. Nein, von den Alarmisten, die mich umgeben, auch in meinem direkten Freundeskreis.

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Klimaschutz ist ohne die Infragestellung des Systems nicht möglich

Wie neulich schon mal von mir in einem Artikel angedeutet und auch im Fazit meiner Analyse der EU-Wahl berücksichtigt: Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass ein wirksamer Klimaschutz im Rahmen unseres aktuellen Wirtschaftssystems, also des neoliberalen oder von mir aus auch marktradikalen Kapitalismus, nicht möglich ist. Wer also tatsächlich etwas gegen die drohende Klimakatastrophe machen will, der muss auch zuvorderst die Systemfrage stellen. Nur blöderweise macht das so gut wie niemand.

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