Apple, wir müssen reden!

Ich nutze Apple-Rechner schon sehr lange. Bis auf einen PC im Studium, auf dem ich meine Refaratsausarbeitungen und auch meine Examensarbeit getippt habe, hatte ich immer nur Macs (außer zum Musikmachen/im Proberaum, wo ein Atari irgendwann von einem PC abgelöst wurde, aber das ist eben auch sehr spezifisch in der Anwendung). Ich bin kein Computerfreak, sondern ein ziemlich unbedarfter, um nicht zu sagen: etwas dusseliger, User, und da war es einfach toll, dass Apple-Rechner extrem userfreundlich waren. Die Betonung liegt hier leider auf „waren“.

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Homo cupiditas

Im Namen der Menschlichkeit oder humanitäre Hilfe, das klingt eigentlich gut, aber wenn man das mal hinterfragt, dann sind auch diese Begrifflichkeiten nicht mehr als eine hohle Phrase. Ich wache morgens auf, und es dauert nicht lange, bis ich die ersten Makel im Verhalten der „Krone der Schöpfung“ zu Gesicht bekomme. Privat bin ich kein Misanthrop, sondern ich komme mit allen Menschen um mich herum sehr gut klar, ich rede mit Fremden wie mit Bekannten, und meistens werde ich sehr schnell akzeptiert und auch sozial eingebunden. Wenn ich aber zwei Schritte zurückgehe, dann sehe ich wenig positive Eigenschaften, die ich dem Überbegriff „Menschlichkeit“ zuordnen kann. Das gilt im Kleinen (persönlich) wie im Großen (global). Deshalb der Titel: „cupiditas“ (lat.) bedeutet laut Suchmaschine „Gier“.

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Müll zurück zum Hersteller

Gestern ging ich durch Rendsburg mit meinem Hund und sah, dass in einem schon länger leer stehenden Ladengeschäft demnächst ein Unverpacktladen eröffnet wird. Super Sache! Danach kam ich in den Stadtpark und sah überall Verpackungsmüll einfach so in der Gegend rumliegen, was dann schon ein ziemlicher Kontrast zur vorherigen Entdeckung war und meine gute Laune ein wenig dämpfte. Und dann habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie denn vielleicht diese Unmenge an Verpackungsmüll reduziert werden könnte.

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Shoppen, Snacken, Surfen, Smartphone – Hauptsache im Dauerkonsummodus

Black Friday, Cyber Monday oder gleich eine ganze Cyber Week hintendran, und dann geht’s gleich über in den vorweihnachtlichen Geschenketaumel – zurzeit wird die Bevölkerung mal wieder kollektiv in den totalen Konsumrausch versetzt mit ködernden Billigangeboten. Mich erinnert das ja immer ein bisschen an den wunderbaren Film Idicocracy, in dem in einer dystopischen Zukunft die mittlerweile vollkommen verblödete Menschheit überall mit Werbebotschaften, die vor allem vollkommen unverblümt „Kauf, kauf, kauf!“ postulieren, bombardiert wird.

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Werbung – oder wie man eine ganze Gesellschaft in immer tiefere Lethargie versetzt

Werbung wird ein immer festerer und lästigerer Bestandteil unseres Lebens, man kann ihr kaum noch entkommen. Allein im Privatfernsehen, sofern man so schmerzfrei ist und sich das antut, erlebt man eine einzige Werbeorgie, die gefühlt ab und zu mal als Alibifunktion von Reality-TV- oder Serienschnipseln unterbrochen wird, und selbst da gibt es dann die sogenannte Produktplatzierungen. Keine Sportveranstaltung ohne übermächtige Werbebanner, wer im Internet unterwegs ist und nicht alle möglichen Adblocker installiert hat, wird geradezu erschlagen, und auch Smartphones sind oftmals nur wandelnde Litfaßsäulen – ja, selbst in Toiletten sind bereits Werbe-Screens installiert, damit man sich nicht einmal dort in Ruhe erleichtern kann.

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Kauf Dich glücklich (und wir schauen dabei zu)!

Man kommt ja im Grunde nicht darum herum, zurzeit auf ein Kauf-Event nach dem anderen gestoßen zu werden. Der Black Friday schwappte da vor einigen Jahren aus den USA zu uns rüber: Der vierte Freitag im November soll nach dem traditionellen Thanksgiving-Donnerstag das Weihnachtsgeschäft einläuten, und da lockten dann viele Konsumtempel mit reichlich Sonderangeboten. Aus dem Friday wurde dann schon bald eine ganze Black Week, und jetzt ist dann auch noch aus China der Singles‘ Day dazugekommen am 11. November, der ebenfalls mit massiven Kaufofferten lockt und diesen Tag zum umsatzstärksten im Onlinehandel gemacht hat.

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