„Was für eine neoliberale, ausbeuterische Dreckskampagne ist das nun wieder?“, war wohl meine erste Reaktion. Da werden auf Plakaten und dem Internetauftritt employ-refugees.de geflüchtete Menschen als besonders belastbare Ware für den Arbeitsmarkt angepriesen! Die sogenannten „Soft Skills“ (gemeint sind damit persönliche soziale und methodische Kompetenzen fernab der beruflichen Qualifikation) werden bei Social-Bee als positive Eigenschaften am Arbeitsmarkt hervorgetan. Aber in welchen Jobs sind Fähigkeiten gefragt wie tagelanges Hungern oder sich mit 85 Menschen auf einem Schlauchboot über das Mittelmeer zu quälen? Oder mehrtägige Verhöre? Für welchen Markt möchte ich diese Menschen attraktiv machen, wenn nicht für den Niedriglohnbereich?
Interessantes aus KW 4/2018
An dieser Stelle präsentieren wir regelmäßig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben müssen und die wir teilenswert finden. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!
arte: Square Idee
Unter dem Titel „Square Idee“ läuft eine Dokumentationsserie auf arte, die Konzepte und Ideen aufgreift und durch zwei Interviewpartner im ständigen Wechsel ausdiskutieren lässt. Die Interviewpartner sitzen nicht beisammen, sondern schauen dabei jeweils das Video des anderen an und reagieren darauf. Dabei ist die Themenpalette sehr breit gefächert: von Ernährung über künstliche Intelligenz bis hin zu politischen Themen (die aktuelle Russland- oder Türkei-Politik).
Meckern statt zustimmen
Vorletzte Woche habe ich anhand eines Bildes auf der Facebook-Seite „Mensch und Politik“ heute eine interessante Entdeckung gemacht bezüglich der User-Resonanz, sodass ich mir die Frage stellte, ob dieses Phänomen eventuell exemplarisch und auch ursächlich für die allerorten beklagte Verrohung des öffentlichen Diskurses gesehen werden kann. Ein paar Gedanken dazu …
Interessantes aus KW 3/2018
An dieser Stelle präsentieren wir regelmäßig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben müssen und die wir teilenswert finden. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!
Münchner Stadtgespräche
Auf Artikel und Aktionen des Umweltinstituts München haben wir ja hier auf unterströmt schon öfter mal hingewiesen. Gerade habe ich nun entdeckt, dass man sich auf deren Website die Zeitschrift Münchner Stadtgespräche ordern, gratis downloaden oder im Browser lesen kann. Und da gibt es viel Interessantes zu entdecken!
In der AfD ist alles erlaubt
Letzte Woche las ich einen Kommentar von Benjamin Konietzny auf der Website von ntv mit obigem Titel. Darin wird beschrieben, wie in der AfD jede rechtsextreme oder rassistische Ausfälligkeit dann doch irgendwie wieder geduldet wird. Konietzny verweist dabei auf einen moderaten Flügel der AfD, der dem völkischen Teil der Partei wenig entgegenzusetzen hat, wagt aber die Prognose, dass ein Großteil der AfD-Anhänger solcher Radikalisierung nicht eben positiv gegenüberstehen und enttäuscht werden dürfte, wenn dank Höcke, Gauland und Co. die AfD als Koalitionspartner für eine Regierung schon mal generell auch in Zukunft außen vor wäre. Dabei habe ich allerdings den Eindruck, dass Konietzny den Kern der AfD und ihrer politischen Strategie verkennt.
Das Dilemma des deutschen Gesundheitswesens …
… wurde wohl eher unfreiwillig auf den Punkt gebracht von Georg Baum, dem Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft. In einem Artikel in den Blättern für deutsche und internationale Politik, in dem es um die nach wie vor miserable Arbeitssituation der allermeisten Hebammen und die daraus resultierenden Engpässe bei der Geburtshilfe geht, findet sich nämlich folgendes Zitat von ihm:
Interessantes aus KW 2/2018
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Fasten und Heilen – Altes Wissen und neueste Forschung
Auf arte lief am 6. Januar 2018 eine 55-minütige und vielversprechende Doku zum Thema Heilfasten (Frankreich 2011). Dabei bezieht sich die Dokumentation auf Erkenntnisse aus umfangreichen klinischen Studien aus Russland der vergangenen 50 Jahre. Es ist unglaublich, welche Fülle an staatlichen Forschungen unübersetzt dort vorrätig ist und wie wenig Interesse an diesen unglaublichen Studien besteht. Nun haben sich Biologen der University of Los Angeles diesen und eigenen Studien gewidmet, und die Ergebnisse bleiben verblüffend.

