Self-fulfilling prophecy?

Am vergangenen Wochenende sind Zehntausende (vor allem) junge Menschen unter dem Motto „Gen Z regelt“ auf die Straße gegangen, um gegen ihre immer mieseren Perspektiven zu protestieren. Da ging es beispielsweise um ein zunehmend demontiertes Bildungssystem mit maroden Schulen und regelmäßigem Unterrichtsausfall, steigende Ungleichheit, unbezahlbare Mieten und mangelhaften Klimaschutz. In einigen Städten gab es dann danach Ausschreitungen, und die waren dann auch das Hauptthema in den meisten Medien. Wie praktisch für unsere Regierung, die sich so nicht mit der berechtigten Kritik der jungen Menschen auseinandersetzen musste!

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Gewalt ist nicht gleich Gewalt und es kommt sehr darauf an, wer die Gewalt hat, wer sie über uns hat

Da ich dieser Tage immer wieder von Gewalt lese, meist recht wirres, weil ideologisches Zeug, mehr Küchenpsychologie gepaart mit Küchenphilosophie, meist dann auch von denen, die dem Staat die Gewalt absprechen wollen im Zuge dieser gewaltigen Krise, hier ein paar Gedanken zur Gewalt und warum es besser ist, dass sie in den Händen des Staates liegt, als in den Händen jedes einzelnen Individuums. Inspiriert hat mich mein Erschrecken darüber, wie rudimentär das Wissen über grundsätzliche Zusammenhänge in dieser Gesellschaft doch wieder zu sein scheint. Oder war es nie besser? Ich kann es nicht beurteilen. Was ich versuchen kann, ist, das Wissen der Sekundarstufe I hier wieder einmal in Erinnerung zu bringen, es denen versuchen zu vermitteln, die es vielleicht auch nie vermittelt bekommen hatten.

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