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Kategorie: Blog
Journalismus in der Krise?
Kürzlich las ich einen Artikel von Frank Überall, dem Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), in den Blättern für deutsche und internationale Politik. Darin thematisiert der Autor die Anfeindungen und Kritik, die der Journalismus in Deutschland in letzter Zeit zunehmend über sich ergehen lassen muss, und liefert eine Analyse, warum das so sei und welche Gefahren aus der Diskreditierung des professionellen Journalismus für die Demokratie erwachsen können. Dabei schreibt er m. E. viel Richtiges, lässt allerdings jede Art der Selbstkritik an seinem Berufsstand außen vor: Schuld seien vor allem das Internet bzw. die sozialen Medien und die User, die professionellen Journalismus nicht zu schätzen wüssten. Es ist ja durchaus aller Ehren wert, dass Frank Überall seine Kollegen in Schutz nehmen möchte, nur kommt man so eben auch zu keiner umfassenden Sichtweise, wenn man die Defizite, die weiten Teilen des deutschen Journalismus innewohnen, einfach ausblendet.
Die Fußball-EM steht bevor – und die Rationalität verabschiedet sich
In zwei Monaten ist die Fußball-EM bereits gestartet, sodass diese nun immer mehr Thema bei Gesprächen wird. So erlebte ich das auch am Wochenende mit Freunden, wobei ich dann das gleiche Phänomen erleben konnte wie schon vor zwei Jahren zur Fußball-WM: Intelligente Menschen verweigern sich per se Ansichten, die ihre rosarote Sicht auf das Sportevent ein wenig trüben könnten. Auf meine wie ich finde nach den letztjährigen Enthüllungen um den Kauf der WM 2006 durch den DFB durchaus angebrachte Frage, ob man denn glaube, dass bei den Spielen tatsächlich irgendein Spiel nicht so ausgeht, wie es vorher abgesprochen ist, gab es nur mit leicht aggressivem Unterton: „Oh, jetzt lass uns bloß nicht damit wieder anfangen …“ Oder anders gesagt: „Mach mir meine heile Fußballwelt nicht kaputt!“ Doch leider ist diese schon reichlich kaputt …
Interessantes aus KW 15/2016
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Quo vadis, SPD?
Die Ergebnisse der letzte sogenannten Sonntagsfrage sorgten für Aufsehen, vor allem bei der SPD, denn der Partei wurde nur noch ein Ergebnis von bundesweit um die 20 % prognostiziert. Was für ein Abstieg der ehemaligen Volkspartei – und vor allem m. E. auch komplett hausgemacht. Doch leider zeigt sich die SPD-Führung wenig offen für eine Kehrtwende. Und wird ja darin von der Basis auch immer wieder bestätigt, die letztlich ja das Führungspersonal schon einige Male hätte abwählen können, die aber nicht gemacht hat.
Interessantes aus KW 14/2016
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Panama Papers
Die Panama Papers werden als eines der größten Leaks und eine große Leistung des investigativen Journalismus gefeiert. Und sicher ist die Datenmenge auch enorme und erstaunlich, andererseits ist das Resultat des Ganzen nun auch nicht wirklich etwas, das einen überraschen sollte: Sehr reichen Menschen hinterziehen in großem Stil und mit professioneller Unterstützung Steuern auf legale und teilweise wohl auch illegale Weise. Soweit ja nichts Neues …
Interessantes aus KW 13/2016
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Zeitgeistphänomen Smartphone-Manie
Nach etwas längerer Zeit mal wieder was in der Reihe „Zeitgeistphänomene“. Und diesmal hab ich mich mit dem Titel dann auch echt ein bisschen schwergetan. Das Smartphone an sich ist ja schon ein Zeitgeistphänomen, da es das eben noch nicht allzu lange gibt, aber wenn es eben um den immer exzessiveren Umgang damit geht – wie will man den dann in einem Schlagwort beschreiben? Handyglotzen? Smartphone-Sucht? Wäre auch alles möglich gewesen, letztlich erschien mir für dieses heikle, weil ein weit verbreitetes Phänomen ansprechende Thema dann doch die Manie als am zutreffendsten.
Verstehen statt verurteilen – AfD, PeGiDa und Co.
Der Titel des Beitrags sagt es ja schon: verstehen statt verurteilen. Das ist zunächst einmal einfacher gesagt als getan und auch ein Stück weit utopisch, denn die Aussichten auf einen schnellen Erfolg sind mäßig. Aber erst einmal einen Schritt zurück …

