Dass man es bei der AfD mit der Wahrheit nicht so ganz genau nimmt, ist ja nichts Neues. Genauso wie die Tatsache, dass die Blaubraunen für sich immer andere Maßstäbe ansetzen als für alle anderen. Nun ist mir allerdings ein so krasser Fall untergekommen, der zeigt, dass immer wieder und immer mehr AfD-Jünger komplett jenseits von Gut und Böse sind.
Schlagwort: Doppelmoral
Dopplestandards
Wie sehr bei der Beurteilung von Dingen mittlerweile mehr oder weniger unterschwelliger Rassismus eine Rolle spielt hierzulande, kann man sich vor Augen führen, wenn man sich zwei hypothetische Schlagzeilen vornimmt und sich die Reaktionen darauf vorstellt.
Doppelmoral in Bezug auf Kriegsverbrecher
Da träumt ein krimineller Antidemokrat davon, sein Land zu einer Großmacht zu machen, überzieht seine Nachbarstaaten deswegen mit Krieg und scheut sich auch nicht, nur schwer nachvollziehbare Bedrohungen als Vorwand dafür zu nutzen. Da denken nun alle, durchaus zu Recht, an Vladimir Putin – allerdings ist er nicht der Einzige, der so handelt.
Bezeichnend für die AfD
Gerade las ich in einem Artikel von David Begrich in den Blättern für deutsche und internationale Politik, in dem es um die AfD in Ostdeutschland geht, etwas, was ich so bezeichnend für die gesamte blaubraune Truppe finde, dass ich es zumindest mal kurz erwähnen möchte.
Schlechte Verlierer
Nun ist diese unsägliche Fußball-WM im Despotenstaat Katar endlich vorbei, und schon beginnt das Gejammer in Deutschland, weil man ja zeitig aus dem Turnier ausgeschieden ist. Dadurch schafft man es zum einen, keine Größe in der Niederlage zu zeigen, zum anderen wird eben auch auf eklige Weise Doppelmoral offenbart. Da weiß ich doch gleich, warum ich mir Nationalmannschaftsfußball schon seit etwa 20 Jahren nicht mehr gebe.

