Lebenskonzepte: der Konflikt der Erfahrungen

„Das Verständnis und die Akzeptanz füreinander sind in fast allen Gesellschaften meistens auf das beschränkt, was wir kennen.“ So fing schon mein letzter Beitrag an, und hier möchte ich noch einmal ansetzen, jedoch mit einem anderen Fokus. Ein gängiger Spruch ist, dass jemand so oder so „tickt“. Das ist naürlich erst einmal sehr generalisierend, denn es vermittelt den Eindruck, dass man eine Person in eine bestimmte Schublade/Kategorie einsortiert (und fertig?). Das trifft auf einzelne Eigenschaften sicher auch oft zu, wobei man selbst sich nicht gern in einer solchen Schublade sieht und aus meiner Sicht die meisten Personen und Dinge nicht schwarz oder weiß sind, sondern sich eher in dem Grau dazwischen aufhalten. So wie ich die Dinge gruppieren oder einsortiere, sagt erst einmal etwas über mich aus, denn ich kann Dinge nur in die Schubladen sortieren, die ich selbst (aufgrund meiner Erfahrungen) angelegt habe. Und hier kommt der Punkt: Was nicht passt, wird passend gemacht.

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Lebenskonzepte: Der Konflikt der Generationen

Das Verständnis und die Akzeptanz füreinander ist in fast allen Gesellschaften meistens auf das beschränkt, was wir kennen. Unser Gehirn versucht, energiesparend zu arbeiten, und dabei werden Schubladen für Dinge gebildet, die wir bereits kennen, und entsprechend versuchen wir, die Dinge dort einzusortieren. Wenn man jung ist, dann gibt es noch nicht so viele Schubladen, und wir beginnen, welche anzulegen. Diese Erfahrungen bleiben prägend in unserem Gehirn, sodass wir uns z. B. an den ersten Sex, den ersten Rausch, den ersten Auslandsurlaub und Filme aus unserer Jugend ein Leben lang erinnern.

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