Dead Internet Theory (3sat)

Das Internet wird von künstlich erstellten Inhalten überflutet: Videos, Bilder, Musik und auch Chats sind schnell und automatisiert erstellt und so kann jeder mit wenig Klicks einmalig oder fortwährend Inhalte durch künstlich erzeugte Konten in (un)sozialen Medien erschaffen. Diese bewerten, kommentieren und chatten mit Menschen, aber auch mit anderen BOTs (https://de.wikipedia.org/wiki/Bot) und so entstehen immer mehr Inhalte zwischen KI-Agenten ohne jeglichen Zutun von Menschen. Das hat zur Folge, dass immer mehr Menschen nun tatsächlich in komplett UNsozialen Medien unterwegs sind, denn die Inhalte wurden nicht durch soziale Wesen erstellt. Außerdem wird die Qualität an Beiträgen nicht besser, wenn KI-Agenten von KI-Agenten abschreiben und kopieren.

Wen es nicht stört, der kann nun heiter weiter mit KI-Agenten chatten, sich künstlich erzeugte Videos von vermeintlich Promonenten bei surealen Verhaltensweisen anschauenund und sich von Wolt, Flink oder Lieferando sein Fast-Food Menü nach Hause liefern lassen (und nicht vergessen nebenher Netflix, Prime und Disney+ laufen zu lassen!). Wer der Sache kritischer gegenüber steht, der kann sich auch einmal Gedanken machen, ob das Internet vielleicht mehr sein kann als ein Ort, an dem man sich bespaßen lässt und die niedersten Triebe befriedigt (egal wer oder was diese Triebe befriedigt). Ein passender 11-minütiger Bericht zur „Dead Internet Theory“ aus einem 3sat Beitrag ist bei YouTube zu finden und stellt auch die Frage: Wo führt das hin? Für die kleine, digitale Mahlzeit zwischendurch:

Dead Internet Theory: KI übernimmt das Netz vom 30.07.2026 auf YouTube | NANO (11 min)

Dirk

Jahrgang 1974, in erster Linie Teil dieser Welt und bewusst nicht fragmentiert und kategorisiert in Hamburger, Deutscher, Mann oder gar Mensch. Als selbstständiger IT-Dienstleister (Rechen-Leistung) immer an dem Inhalt und der Struktur von Informationen interessiert und leidenschaftlich gerne Spiegel für sich selbst und andere (als Vater von drei Kindern kommt dies auch familiär häufig zum Einsatz). Seit vielen Jahren überzeugter Vegetarier und trotzdem der Meinung: „Alles hat zwei Seiten, auch die Wurst hat zwei!“

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