Ich habe vor kurzer Zeit einen Roman gelesen, der wunderbar flüssig zu lesen ist, immer wieder zum Schmunzeln anhält und auch mittelfristig einen bleibenden Eindruck hinterlässt: „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“. Mittlerweile habe ich einigen Personen dieses Buch empfohlen und oftmals auch Leute getroffen, die es bereits gelesen hatten. Bisher ist mir auch noch keine negative Kritik über dieses bekannt, und ich kann es auch nach Wochen noch immer wärmstens empfehlen.
Autor: Dirk
Friedensnobelpreis für Merkel
Da habe ich mich ja fast am Frühstück verschluckt, als ich heute Morgen in der Kulturzeit von Moderatorin Cécile Schortmann hörte: „Es wird darüber gemunkelt, dass Frau Merkel den Friedensnobelpreis bekommen könnte.“ Wie bitte? Habe ich mich verhört?
CETA-Verträge von foodwatch veröffentlicht
Foodwatch hat am 1. Oktober 2015 einige Auszüge aus den Verträgen der CETA-Verhandlungen veröffentlicht, die ihnen unter der Hand zugespielt wurden. Daraus geht unter anderem hervor, dass das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada die stark kritisierten Schiedsgerichte anfangs (2009) gar nicht in die Verhandlungen aufgenommen hatte. Diese wurden erst 2011 den laufenden Verhandlungen hinzugefügt.
Wirtschaftsflüchtlinge? Relation und Ausmaß.
Um nicht jeden Flüchtling aufnehmen zu „müssen“, unterscheiden wir nun, woran die Flüchtlinge in ihrem Land sterben. Da haben wir die fast unbekannten Binnenflüchtlinge, die innerhalb ihres Landes flüchten oder vertrieben werden. Dann wären da die Umwelt- und Klimaflüchtlinge, welche vor Naturgewalten flüchten (vom Vulkanausbruch bis zum Klimawandel). Die Kriegsflüchtlinge sind bei Wikipedia keine eigene Gruppe, aber hier finden wir auch die „gierigen“ Wirtschaftsflüchtlinge. Es gibt aber noch eine weitere Gruppe Flüchtlinge, die bei Wikipedia nicht erwähnt wird: die Steuerflüchtlinge.
Wer sind die fiesen Außerirdischen?
Auch auf die Gefahr hin, alle leichtgläubigen Fantasten, vollblütigen Verschwörungstheoretiker und Geheimdienste mit diesem Artikelnamen anzusprechen: Wir sind die fiesen Außerirdischen. Über diesen Gedanken fiel ich vor einigen Tagen, als mal wieder ein Kinofilm über die „vermeintlich fiesen Aliens“ lief, bei dem diese Aliens die Erde angreifen, um deren Rohstoffe zu plündern oder uns zu versklaven.
Wem gehören unsere Städte?
Das Voranschreiten von PPP (public private partnership) ist auf der ganzen Welt zu beobachten. Konzerne bauen einzelne Gebäude, Brücken, Autobahnen oder ganze Stadtviertel. Vom Hamburger Stadtteil St. Pauli über Spanien bis zur Türkei führt der Weg der französischen Dokumentation den Zuschauer durch eine Vielzahl von erschreckenden Entwicklungen, aber auch erfolgreichem Widerstand.
Das Märchen von der Elektro-Mobilität
Aus der Reihe „Die Story im Ersten“ findet sich hier einmal mehr ein schönes Stück Blendwerk aus der deutschen Industrie- und Politikmaschinerie. Es geht um die verschleppte Umsetzung der Elektro-Mobilität, also der batteriebetriebenen Fahrzeuge (Elektroautos). In knapp 40 Minuten zeigt die Dokumentation „Das Märchen von der Elektro-Mobilität“, wie es wirklich mit der Umsetzung aussieht.
Was sich der Mensch einbildet
Weil eine sprachbegabter Affe sich selbst eine eigenständige Artenbezeichnung gegeben hat, darf sich ein durchschnittlich aufgestelltes Säugetier nun dem elitären „Homo sapiens“ zugehörig fühlen (dem einzigen Überlebenden der Gattung „Homo“). Ein Großteil der Menschen hält sich für die Krone der Schöpfung und benimmt sich auch entsprechend: Tiere werden als Dinge behandelt, Pflanzen sowieso. Aber was zeichnet uns Menschen wirklich als etwas Besonderes aus?
Philip Pettit: 10 Fragen, 10 Antworten (Kulturzeit)
In den letzten Tagen gab es leider für meinen Geschmack keine empfehlenswerten Dokus und Berichte (oder meine geringen Fernsehzeiten lagen einfach nicht sehr günstig). Heute fiel ich jedoch beim Kochen in der von mir häufig geschauten Kulturzeit (3sat) über den Eingangsbericht mit Philip Pettit. Die Ansichten des irischen Philosophen stehen im krassen Gegensatz zum derzeitig gelebten neoliberalen Ansatz.
Neue Atomkraftwerke um die Ecke verhindern
Es gibt Dinge, da merkt man sofort, wie klein unsere Erde eigentlich ist. So war es z. B. mit Fukushima: Da geht ein Atomreaktor am anderen Ende der Welt zu Bruch und hier kommen verstrahlte Fische und Angst vor radioaktivem Niederschlag an. Nun sollen zwei neue Atommeiler in Ungarn bebaut werden und das ist um einiges näher als Japan! Noch immer scheint es nicht überall angekommen zu sein, dass es auf diesem Planeten keinen sicheren Platz für Atommüll geben kann. Vielleicht für 100 Jahre, aber der Müll strahlt Jahrtausende vor sich her.

