Zu Beginn der Corona-Pandemie schrieb ich einen Artikel über die mutmaßlichen Nutznießer dieser Krise, und das hat sich in weiter Teilen dann auch genau so bewahrheitet. Nun ebbt die Pandemie langsam ab und könnte bald in den endemischen Zustand übergehen, da steht auch schon die nächste Krise ins Haus: der Krieg in der Ukraine. Und wieder einmal zeigt es sich, dass es etliche Profiteure dieses furchtbaren Krieges gibt – wenig überraschend mit doch deutlichen Überschneidungen mit den Covid-Nutznießern.
Autor: Karl
Woke – Wichtigtuer ohne kulturelles Einfühlungsvermögen
Am letzten Freitag hat Fridays for Future (FFF) zu weltweiten Demonstrationen für mehr Klimaschutz aufgerufen, und bei der Veranstaltung in Hannover sollte die Musikerin Ronja Maltzahn auftreten. Allerdings wurde sie kurzfristig wieder ausgeladen, da sie Dreadlocks trägt und dies als kulturelle Aneignung empfunden wurde, die man so nicht dabeihaben wollte. Daraufhin setzte es dann, m. E. durchaus zu Recht, einen ziemlichen Shitstorm gegen die Veranstalter. Für mich zeigt das vor allem, dass diese oft auch als Woke bezeichnete Denkweise in erster Linie undifferenziert und vernagelt ist – und damit bestimmt nichts dazu beiträgt, diese Welt ein Stück weit offener und lebenswerter für alle Menschen zu machen.
Scholz, der Heuchler
Zurzeit ist ja die Debatte ums Erdgas ordentlich zugange: Wenn man das nicht mehr von Russland beziehen sollte aufgrund des Ukraine-Krieges, woher kommt das dann? Und wie sind die eventuellen Beeinträchtigungen für die Wirtschaft und die Bevölkerung einzuschätzen, wenn nun kein russisches Erdgas mehr importiert wird?
Jetzt nimmt uns Putin auch noch das Fleisch weg!
Gerade las ich einen Artikel von Utopia mit der Überschrift: Cem Özdemir: „Weniger Fleisch zu essen, wäre ein Beitrag gegen Putin“. Aha, das fand ich nun interessant, wie das zusammenhängen könnte. Doch statt über Ernährung lernte ich dann unfreiwillig etwas über Kriegs-PR, die ja gerade überall im Übermaß betrieben wird.
Das ausufernde Untertanentum
Dass der Untertanengeist im Zuge der Corona-Pandemie anwachsen würde, habe ich ja bereits in einem Artikel vom März 2020 gemutmaßt, und leider hat sich das danach dann auch immer wieder bestätigt. Nun feiert dieser Charaktertyp gerade erneut fröhlich Urständ, seit Russland meint, einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine führen zu müssen.
Die Renaissance eines Feindbilds: „der Russe“
Der russische Angriff auf die Ukraine ist gerade das Thema Nummer eins in der Öffentlichkeit, und bei der Verurteilung dieses Angriffskrieges sind sich ja im Grunde auch alle einig. Über die Vorgänge dort kann man sich ja hinreichend über verschiedene Medien, teilweise sogar über Ticker, informieren, daher möchte ich mal den Blick darauf richten, was denn dieser Krieg in unserer Gesellschaft so alles zum Vorschein bringt und wie man die Reaktionen unserer Politiker einordnen könnte.
Die Stimme des Regenwaldes
Bruno Manser – der Name hat mir bisher nicht so viel gesagt. Dabei ist das eine sehr beeindruckende Persönlichkeit, deren Leben nun im sehr empfehlenswerten Film „Die Stimme des Regenwaldes“ nacherzählt wird.
Krisen? Ach was, Möglichkeiten für Profit!
Gerade las ich einen Artikel von Capital, bei dem ich wirklich fast hintenüber gekippt bin ob der darin präsentierten Dreistigkeit.
Donezk, Luhansk und Taiwan
Letzte Woche stellte ich ja in einem Artikel die Frage, warum Russland gerade jetzt in der Ukraine einmarschieren sollte – ohne eine für mich befriedigende Antwort darauf finden zu können. Nachdem nun seit gestern militärische Tatsachen geschaffen wurden, drängt sich mir dann doch eine mögliche Erklärung auf. Und dazu muss man dann noch ein Stück weiter in den Osten schauen, nämlich nach Taiwan.
Schuld sind immer die anderen
Vorhin sah ich einen Beitrag auf Facebook auf der Seite „Mensch und Politik heute“, in dem es darum geht, dass Menschen, die bei fiesen Konzernen einkaufen, sich nicht über verfallende Infrastruktur beschweren sollten, da ebendiese Unternehmen so gut wie keine Steuern zahlen. Die Reaktionen darauf waren dann sehr bezeichnend, wie ich finde.

