Gleich zwei verheerende Anschläge haben in den letzten Tagen in Frankreich und Deutschland stattgefunden: Am Donnerstag, den 14. 7., für ein Mann in Nizza während der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag mit einem Lkw mitten in eine Menschenmenge und tötete mehr als 80 Personen, am Montag, den 18. 7., attackiert ein 17-Jähriger in einem Regionalzug in der Nähe von Würzburg mehrere Menschen mit einer Axt und einem Messer und verletzt diese schwer, auf der Flucht geht er dann auf zwei SEK-Polisiten los und wird erschossen. Da der Lkw-Mörder von Nizza Franzose mit tunesischer Abstammung und (nicht praktizierender) Moslem war und es sich bei dem 17-Jährigen um einen Flüchtling aus Afghanistan handelt, wird in beiden Fällen nicht von Amokläufen gesprochen, sondern sofort von islamistischem Terrorismus. Doch ist das wirklich angebracht?
Kategorie: Blog
Interessantes aus KW 28/2016
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Polarisierung hilft nicht: Die Welt ist bunt
Die Menschen neigen schon als Kind dazu, die Welt in „Gut & Böse“ einzuteilen. In der Schule geht es auch bei jeder Benotung um „richtig oder falsch“, um Punkte oder keine Punkte bei jeder Antwort. Wenn man viel Glück hat, dann trifft man auf Verwandte, Lehrer oder Mentoren, die einem Differenzierung in facettenreichen Worten und Bilder lehren …
Interessantes aus KW 27/2016
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Wie absurd ist das denn?
Vorgestern bekam ich eine E-Mail von foodwatch, deren interessanten Inhalt ich Euch nicht vorenthalten möchte. Da sich dazu kein Artikel auf der Webseite der NGO findet, habe ich den Text einfach mal hierhin kopiert. Es geht dabei um Vitamine, die Nahrungsmitteln zugesetzt werden, damit diese als gesund beworben werden können. Allerdings werden diese Vitamine meist synthetisch in China unter erbärmlichen Bedingungen hergestellt, und 90 % der damit versetzten Lebensmittel sind auch noch per so ungesund, da zu fettig, zu salzig oder zu zuckrig. Ein Thema, was jeden angeht, denn derartige Nahrungsmittel hatte bestimmt schon jeder von uns mal im Einkaufswagen.
Zerschlagt die Konzerne
Mit diesem Motto waren schon unsere Eltern und Großeltern auf der Straße. Trotz der immer weiter sinnlos anschwellenden Produktpaletten hat man faktisch kaum eine Wahl, wenn es um den Hersteller geht. Das liegt einfach daran, dass kleinere Unternehmen bei erfolgreichem Agieren sofort von größeren Unternehmen aufgekauft werden. Und was bedeutet das für die Mehrheit?
Interessantes aus KW 26/2016
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Sorgen und Lösungsansätze – eine wichtige Unterscheidung
Immer wieder hört man vonseiten der Politik und auch in den Medien, dass es wichtig wäre, die Sorgen der sogenannten besorgten Bürger, die sich immer weiter nach rechts orientieren, mit Pegida und Co. sympathisieren und die AfD wählen, ernst zu nehmen. Das ist eine recht perfide Strategie, denn im Grunde genommen werden gar nicht die wirklichen Sorgen dieser Menschen ernst genommen, sondern nur Symptome, die sich aufgrund von offerierten Lösungsansätzen zeigen. Da Letztere in der Regel von Rechtsparteien und -populisten stammen, bestärkt man so genau die, deren Einfluss man eigentlich eindämmen möchte.
Die Selbstdemontage der EU
Was war das Wehklagen groß vonseiten vieler (EU-)Politiker nach dem Brexit in der vergangenen Woche. Die antieuropäischen Kräfte hätten in Großbritannien die Oberhand behalten, hieß es häufig, und das würde durch eventuell zu befürchtende weitere (von Rechtsparteien initiierte) Referenden in anderen EU-Staaten den Bestand der Eu gefährden können. Dafür braucht die EU allerdings keine Hilfe, denn wie sich in dieser Woche nur allzu deutlich zeigte, schaffen das ihre Institutionen ganz gut auch allein.
12 statt 2
In Industrieländern liegen die CO2-Emissionen bei etwa 12 Tonnen pro Kopf im Jahr, in Entwicklungsländern liegt dieser Wert nur bei etwa 1 bis 2 Tonnen pro Kopf und Jahr. Dieser Wert zeigt nicht nur an, wie viel wir zum Klimawandel beitragen, sondern ist auch ein Indikator dafür, wie viele Ressourcen wir für unseren Alltag in Anspruch nehmen. Der sogenannte Earth Overshoot Day, also der Tag, an dem die Menschen die Ressourcen, die sich erneuern würden, aufs Jahr gerechnet verbraucht haben, wird 2016 am 8. August sein – Tendenz stetig nach vorn rückend. Klingt alles erst mal vielleicht ein bisschen abstrakt, hat aber ganz konkrete Auswirkungen auf unser Leben, die Politik, die dies erforderlich macht, und damit auch auf unser Selbstverständnis als Weltbürger.

