Interessantes aus KW 37/2014

An dieser Stelle präsentieren wir regelmäßig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben müssen und die wir teilenswert finden. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

1. Human Rights Watch kommt bei der Untersuchung von 27 Fällen von verurteilten Terroristen in den USA zu dem Schluss, dass häufig das FBI die Terroranschläge überhaupt erst provoziert hat, da die Terroristen von dort Unterstützung erhielten und zu ihre Taten animiert wurden, um so später der Öffentlichkeit spektakuläre Verhaftungen präsentieren zu können. So nachzulesen bei heise online oder Telepolis. Eine ganz neue perverse Qualität der Manipulation der öffentlichen Meinung, wie ich finde.

2. Mal wieder die AfD. Die Partei und ihre Anhänger betonen ja immer wieder, dass sie nicht rechts seien, aber dann sollte man mal vielleicht ein bisschen besser schauen, was man da für Leute auf die Landeslisten setzt. Dieser RBB-online-Artikel gibt einen Einblick in die Liste des Grauens.

3. Was Konstantin Wecker schreibt, ist oft lesenswerter als das, was politische Journalisten von sich geben. So ist es auch mit diesem Artikel auf seiner Webseite, in dem er sich mit deutliche Worten zur derzeit medial omnipräsenten Kriegspropaganda äußert.

4. Ein interessantes Interview mit Jack Mattlock, dem ehemaligen US-Botschafter in Moskau, findet sich in der taz. Interessant vor allem deshalb, weil seine Sichtweise komplett konträr zu dem steht, was unsere kriegsgeilen Medien, die in Putin schon die Wiedergeburt Hitlers, Stalins, Dschingis-Khans, Satans usw. sehen, sonst so verbreiten. In die gleiche Richtung geht ein Artikel von William Pfaff in der aktuellen Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik, leider nur als Bezahlartikel, aber mit einem Euro auch durchaus mit absehbarem finanziellem Aufwand verbunden.

print

Karl

Jahrgang 1969, ist nach einem Lehramtsstudium und diversen beruflichen Tätigkeiten seit 2002 freiberuflicher Lektor (Auf den Punkt). Nach vielen Jahren in Hamburg, lebt er nun seit November 2019 in Rendsburg. Neben dem Interesse für politische Themen ist er ein absoluter Musikfreak und hört den ganzen Tag Tonträger. An den Wochenenden ist er bevorzugt in Norgaardholz an der Ostsee und genießt dort die Natur.

Schreibe einen Kommentar