Dass der Untertanengeist im Zuge der Corona-Pandemie anwachsen würde, habe ich ja bereits in einem Artikel vom März 2020 gemutmaßt, und leider hat sich das danach dann auch immer wieder bestätigt. Nun feiert dieser Charaktertyp gerade erneut fröhlich Urständ, seit Russland meint, einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine führen zu müssen.
Autor: Karl
Die Renaissance eines Feindbilds: „der Russe“
Der russische Angriff auf die Ukraine ist gerade das Thema Nummer eins in der Öffentlichkeit, und bei der Verurteilung dieses Angriffskrieges sind sich ja im Grunde auch alle einig. Über die Vorgänge dort kann man sich ja hinreichend über verschiedene Medien, teilweise sogar über Ticker, informieren, daher möchte ich mal den Blick darauf richten, was denn dieser Krieg in unserer Gesellschaft so alles zum Vorschein bringt und wie man die Reaktionen unserer Politiker einordnen könnte.
Die Stimme des Regenwaldes
Bruno Manser – der Name hat mir bisher nicht so viel gesagt. Dabei ist das eine sehr beeindruckende Persönlichkeit, deren Leben nun im sehr empfehlenswerten Film „Die Stimme des Regenwaldes“ nacherzählt wird.
Krisen? Ach was, Möglichkeiten für Profit!
Gerade las ich einen Artikel von Capital, bei dem ich wirklich fast hintenüber gekippt bin ob der darin präsentierten Dreistigkeit.
Donezk, Luhansk und Taiwan
Letzte Woche stellte ich ja in einem Artikel die Frage, warum Russland gerade jetzt in der Ukraine einmarschieren sollte – ohne eine für mich befriedigende Antwort darauf finden zu können. Nachdem nun seit gestern militärische Tatsachen geschaffen wurden, drängt sich mir dann doch eine mögliche Erklärung auf. Und dazu muss man dann noch ein Stück weiter in den Osten schauen, nämlich nach Taiwan.
Schuld sind immer die anderen
Vorhin sah ich einen Beitrag auf Facebook auf der Seite „Mensch und Politik heute“, in dem es darum geht, dass Menschen, die bei fiesen Konzernen einkaufen, sich nicht über verfallende Infrastruktur beschweren sollten, da ebendiese Unternehmen so gut wie keine Steuern zahlen. Die Reaktionen darauf waren dann sehr bezeichnend, wie ich finde.
Warum sollte Russland die Ukraine angreifen?
Kürzlich wurde ja verlautbart, dass die CIA und das US-Militär davon ausgingen, dass Russland am 16. Februar die Ukraine angreifen könnte. Das las sich zwar alles recht spekulativ, zumal die Quellen nicht wirklich offengelegt wurden, sorgte aber dennoch allenthalben für Alarmstimmung. Ich hab mich im Zuge dieser Meldung dann mal gefragt, warum denn Russland überhaupt in die Ukraine einmarschieren sollte. Da ich so ad hoc nichts dazu im Internet finden konnte, hab ich diese Frage mal auf meiner Facebook-Wall gestellt. Und auch dort nur wenige Antworten bekommen, die zudem nicht sonderlich befriedigend waren.
Psychopathische KI
Bei der Entwicklung und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) geht es ja immer wieder prominent um den Straßenverkehr, nämlich um selbstfahrende Autos, die dann von einer KI gelenkt werden. Dabei habe ich dann auch immer wieder ein Szenario in den Diskussionen zu dem Thema erlebt, was natürlich auch sehr wichtig ist: Wie verhält sich die KI im Falle eines unvermeidbaren Unfalls? Beliebtes Beispiel: Es besteht nur die Option, entweder in eine Menschengruppe zu fahren und dabei mit großer Wahrscheinlichkeit etliche davon zu töten oder aber den Wagen geben einen Betonpfeiler oder etwas ähnlich Robustes zu setzen, was dann eine große Chance beinhaltet, den Fahrer und eventuelle weitere Insassen zu töten. Mal abgesehen davon, welche Lösung man hier nun als sinnvoller erachtet, so finde ich es vor allem bedenklich, dass so einer Entscheidung eine in hohem Maße psychopathische Denkweise zugrunde liegt.
Müll zurück zum Hersteller
Gestern ging ich durch Rendsburg mit meinem Hund und sah, dass in einem schon länger leer stehenden Ladengeschäft demnächst ein Unverpacktladen eröffnet wird. Super Sache! Danach kam ich in den Stadtpark und sah überall Verpackungsmüll einfach so in der Gegend rumliegen, was dann schon ein ziemlicher Kontrast zur vorherigen Entdeckung war und meine gute Laune ein wenig dämpfte. Und dann habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie denn vielleicht diese Unmenge an Verpackungsmüll reduziert werden könnte.
Und immer wieder das RKI …
Dass ich das Robert Koch Institut (RKI) für eine in der Covid-19-Pandemie durchaus fragwürdig agierende Institution halte, habe ich ja schon das eine oder andere Mal angemerkt. Da wird m. E. ständig nicht wissenschaftlich sauber gearbeitet, es besteht keine Datentransparenz, allzu oft liegt die Vermutung nahe, dass mit RKI-Aussagen weniger wissenschaftlich Fundiertes kommuniziert werden soll, sondern vor allem Legitimationen für politische Handeln geliefert werden, und dann wird auch immer wieder Angst geschürt. Und nun habe ich gerade wieder zwei Meldungen in Bezug auf das RKI gelesen, die meine Zweifel an dieser Institution und deren Einfluss weiter schüren.

