Vor zwei Wochen war diese 43-minütige Dokumentation im WDR im Rahmen der Reihe die story zu sehen. Portugal gilt ja immer als positives Beispiel, dass die Austeritätspolitik, die von der sogenannten Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfon (IWF) Staaten der Eurozone, die in besonderem Maße durch die Finanzkrise von 2008 in wirtschaftliche Schieflage geraten sind, aufoktroyiert wurde. Nun hat António Cascais mal nachgeschaut, wie es denn tatsächlich in Portugal so aussieht.
Autor: Karl
Bent Knee: Shiny Eyed Babies
Bent Knee kommen aus Boston, wo sich die Gruppe 2009 am renommierten Berklee College of Music zusammenfand und gründete. Nun ist in diesem Jahr das dritte Album erschienen, und das hat es wahrlich in sich, denn die Band vermischt hier auf virtuose Art und Weise verschiedenste Stile und Genres zu einer sehr eigenen musikalischen Melange, verliert dabei aber nie einen gewissen Pop-Appeal aus den Augen. Großartig, das ist Rockmusik fürs 21. Jahrhundert.
Steven Wilson: Routine
Nun gab’s ja schon länger aus Zeitgründen nichts Kulturelles von mir hier auf unterströmt, aber nun will ich Euch wenigstens ein wunderbares Video von Steven Wilson nicht vorenthalten und dazu auf die Schnelle eine unbedingte Empfehlung zum Anschauen loswerden.
Zeitgeistphänomen Rücksichtslosigkeit
Klar, Rücksichtslosigkeit gab es irgendwie schon immer, aber mir kommt es zumindest so vor, dass rücksichtsloses Verhalten in den letzten Jahren doch deutlich zugenommen hat, und das im Kleinen wie im Großen. Und das passt ja auch sehr gut zu unserem auf Konkurrenzdenken und Wettbewerb gepolten Zeitgeist.
Gefahr von Terroranschlägen
Ohne in die mediale Panikmache verfallen zu wollen, die nach den Anschlägen in Paris vom 13. 11. überall präsent war, so glaube ich doch mittlerweile, dass unsere derzeitige Politik aktiv daran arbeitet, die Gefahr für Terroranschläge auch in Deutschland deutlich zu erhöhen. Ein großer Schritt in diese Richtung wurde in jedem Fall heute mit der Bewilligung des Kriegseinsatzes der Bundeswehr gegen den sogenannten Islamischen Statt (IS) getan.
Nein zu Olympia – ein positives Signal
Hamburg hat abgestimmt in Form eines Referendums, ob die Stadt sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2024 bewerben soll. Das Ergebnis dürfte die meisten überrascht haben, denn 51,6 % der abgegebenen gültigen Stimmen lehnten die Bewerbung ab. Und dabei hatten sich doch die Befürworter so sicher gefühlt und eine riesige PR-Kampagne auf allen Kanälen losgetreten, die aber letztlich dann doch nicht zum Erfolg führte. Daraus kann man nun einige positive Erkenntnisse ableiten.
Argumentationsresistenz – kein nur auf Pegida und Co. beschränktes Phänomen
Immer wieder liest und hört man ja von verzweifelten Menschen, deren Versuche, mit Anhängern von Pegida, AfD, NPD oder anderen rechtsextremen Bewegungen und Gruppierungen zu diskutieren, komplett ins Leere liefen, da einfach die Bereitschaft fehlte, sich überhaupt mit vorgebrachten Argumenten auseinanderzusetzen. Es herrschen verfestigte Weltbilder vor, alles, was diese unterstützt, wird unkritisch übernommen, was hingegen eine andere Sichtweise darstellt, wird sofort abgelehnt, ohne inhaltlich überhaupt auch nur darauf einzugehen. Leider musste ich in der letzten Woche feststellen, dass sich dieses Diskussionsverhalten nicht mehr nur auf deutschtümelnde Rechtsausleger beschränkt, sondern mittlerweile auch bei anderen Themen zur gängigen Praxis zu gehören scheint.
Verblüffende Ähnlichkeiten
Dass die Anschläge von Paris, die vermutlich von Anhängern des sogenannten Islamischen Staates (IS) verübt wurden, Wasser auf die Mühlen von Rechtsauslegern in Deutschland sind, konnte ja jeder in den letzten Tagen zur Genüge beobachten. Was ich dabei vor allem interessant finde, sind aber die Parallelen, die man zwischen diesen beiden Gruppierungen ziehen kann, also zwischen den Nazis/Pegidioten/NPDlern/AfDlern auf der einen und ihrem erklärten Feindbild, den IS-Schergen, auf der anderen Seite.
Searching for Sugar Man
Auf den faszinierenden schwedisch-britischen Dokumentarfilm auf dem Jahr 2012 bin ich vor einiger Zeit von einem Freund aufmerksam gemacht worden, der mir begeistert davon erzählte. Nun habe ich „Searching for Sugar Man“ auch gesehen und kann die Begeisterung nur voll und ganz teilen.
Die Anschläge von Paris
Am Freitag, den 13. 11. 2015, haben eine Reihe von Attentätern in Paris mehr als 130 Menschen getötet – in Cafés, bei einem Rockkonzert, auf offener Straße, also anscheinend sehr willkürlich in der Auswahl der Opfer. Es wird von einem radikal-islamistischen Hintergrund der Täter ausgegangen, sie werden im Umfeld des Islamischen Staates (IS) verortet. Die Reaktionen auf diese grauenvollen Geschehnisse offenbaren, wie sehr die konfrontative Politik „des Westens“ gescheitert ist und wie sehr aber dennoch daran festgehalten wird. Was muss also noch geschehen, damit es endlich zu einem Umdenken kommt?

