Wa(h)re Bildung

Heute auf den Nachdenkseiten ist folgender Artikel erschienen – „Für eine demokratische und soziale Hochschule – Hochschulräte zu Kuratorien“ –, auf den ich hiermit aufmerksam machen möchte. Ein wichtiges Thema, welches im „Mainstream“ leider oft sehr einseitig behandelt wird, ganz im Sinne der neoliberalen Ideologie. Der Artikel enthält anregende Lösungsvorschläge.

Auf einen Satz darin möchte ich etwas anmerken.

Nicht nur die Universität selbst soll „unternehmerisch“ agieren, sondern auch die Lehrenden und Forschenden sollen zu „Unternehmern innerhalb der unternehmerischen Hochschule“ werden.

Verschiedenen Quellen habe ich im Laufe der letzten Jahre entnehmen können, dass dies nicht nur für den Hochschulbereich gilt, sondern auch das verquere Menschenbild, welches dahintersteht, gesamtgesellschaftlich als Leitmodell herangezogen wird. Das führt dazu, das wir Menschen schon jetzt nur noch als Ware definiert werden, die sich selbst so gut wie möglich zu vermarkten hat. Wer das nicht schafft, hat halt selbst schuld. „Human Resources“ ist das entsprechende Stichwort, und in diesem lesenswerten Artikel – Unterwerfung als Freiheit – wird deutlich, wo uns die sogenannten „Eliten“ hinerziehen und hinmanipulieren möchten. Leider ist der Artikel nur noch mit Onlineabo bei der jungen Welt zu lesen, was ihn aber nicht weniger empfehlenswert macht!

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Gerald

Guter Jahrgang, Südlage ;-). Statt eines Lebenslaufs, möchte ich mich lieber auf eine andere Weise vorstellen. Ich mag Menschen, Tiere, Bäume, Natur, eigentlich die ganze Welt mit ihren vielfältigen Erscheinungen. Wenn ich die Natur betrachte, bin ich immer wieder erstaunt und beeindruckt, wie dort alles ineinandergreift, einander dient. Eine scheinbar verschwenderische Fülle, dennoch wird kein Quäntchen vergeudet. Nur wir Menschen tanzen dabei immer wieder aus der Reihe. Es macht mich traurig zu erleben, wie häufig und wie schlimm wir miteinander und mit der Welt die uns trägt umgehen. Ich übe mich aber darin, dies mit Gelassenheit, Mitgefühl und Humor zu betrachten und so gut ich kann mit mir selbst, meinen Mitmenschen und dem Rest der Welt umzugehen.

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