Interessantes aus KW 36/2014

An dieser Stelle präsentieren wir regelmäßig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben müssen und die wir teilenswert finden. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

1. Mathias Bröckers hat zusammen mit Paul Schreyer ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Wir sind die Guten – Ansichten eine Putinverstehers oder wie die Medien uns manipulieren“ und schrieb zu diesem Thema einen lesenswerten Gastartikel auf den Nachdenkseiten. Das macht in jedem Fall auch Appetit auf das Buch …

2. Passend dazu: ein Bericht im Tagesspiegel über „Pannen“ bei der Ukraine-Berichterstattung. Komisch, dass diese Pannen immer nur recht einseitig vorkommen – oder könnte es sich dabei vielleicht um plumpe Meinungsmache handeln?

3. Die Campact-Campaignerin Katharina Nocun hielt einer treffliche Rede (zu sehen in diesem Video) auf der Demo Freiheit statt Angst in Berlin am 30. 8. Deutliche Worte in Richtung der Politik!

4. Eine gute Zusammenfassung des Dilemmas der die Wettbewerbsfähigkeit fördernden Politik, die in Deutschland seit Jahren zu einer Art Staatsräson erhoben wurde, findet sich in einem Artikel von Wirtschaft und Gesellschaft (leider nicht mehr online aufrufbar). Ist ja eigentlich gar nicht so kompliziert, leider ist das bei Merkel, Gabriel und Co. noch nicht angekommen …

5. Die AfD ist ein Sammelbecken für Rechtsextreme. Nichts Neues eigentlich, wobei das, was da ein Artikel in der jungen Welt zu berichten weiß, schon eine sehr deutliche Sprache spricht, die die ständigen Bekundungen der AfD-Parteispitze ad absurdum führt, dass man sich von rechtem Gedankengut abgrenzen will.

6. Im Economy Blog vom Tagesanzeiger findet sich ein Artikel, in dem anschaulich dargestellt wird, warum trotz zurzeit enorm niedriger Zinsen immer weniger Investitionen von Unternehmen getätigt werden. Nun muss man noch berücksichtigen, dass bei kleinen und mittleren Unternehmen hinzukommt, dass die Kaufkraft der Bevölkerung in den letzten Jahren aufgrund der Austeritätspolitik zusehends abgenommen hat, und dann erkennt man, in welche Sackgasse uns die derzeitige vermeintliche Krisenbewältigungspolitik führt.

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Karl

Jahrgang 1969, ist nach einem Lehramtsstudium und diversen beruflichen Tätigkeiten seit 2002 freiberuflicher Lektor (Auf den Punkt). Nach vielen Jahren in Hamburg, lebt er nun seit November 2019 in Rendsburg. Neben dem Interesse für politische Themen ist er ein absoluter Musikfreak und hört den ganzen Tag Tonträger. An den Wochenenden ist er bevorzugt in Norgaardholz an der Ostsee und genießt dort die Natur.

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