Corona-Nothilfen jetzt!

Gerade die Armen sind in diesen Zeiten der Corona-Pandemie besonders von den Lockdown-Maßnahmen betroffen: Schulspeisungen und Mittagessen in Kitas finden nicht mehr statt, die Tafeln haben geschlossen, und Mehrausgaben für Schutzmasken belasten das eh schon knappe Budget.

Um dem Abhilfe zu leisten, hat sich nun ein Bündnis aus mehreren Organisationen, Gewerkschaften und Verbänden zusammengetan und einen Eilappell initiiert, mit dem die Bundesregierung aufgefordert wird, die Regelsätze von existenzsichernden Leistungen auf 600 Euro im Monat anzuheben, einen Mehrbedarfszuschlag von 100 Euro auszuzahlen, bis die Pandemie vorbei ist, und so lange auch Zwangsräumungen von Wohnungen auszusetzen.

Das scheinen mir alles sehr vernünftige Forderungen zu sein. Allerdings fürchte ich auch, dass der Bundesregierung die Ärmsten im Lande mal wieder komplett egal sind.

Dennoch sollte man das unterzeichnen, und das kann man beispielsweise bei Campact oder bei foodwatch machen: https://aktion.campact.de/corona-nothilfen/appell/teilnehmen und https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/corona-trifft-arme-extra-hart-soforthilfen-jetzt/. Dort findet man auch weitere Infos, warum solche zusätzlichen Unterstützungen notwendig sind, wer alles an dem Appell beteiligt ist und wieso arme Menschen besonders von der Pandemie und den damit zusammenhängenden Maßnahmen betroffen sind.

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Karl

Jahrgang 1969, ist nach einem Lehramtsstudium und diversen beruflichen Tätigkeiten seit 2002 freiberuflicher Lektor (Auf den Punkt). Nach vielen Jahren in Hamburg, lebt er nun seit November 2019 in Rendsburg. Neben dem Interesse für politische Themen ist er ein absoluter Musikfreak und hört den ganzen Tag Tonträger. An den Wochenenden ist er bevorzugt in Norgaardholz an der Ostsee und genießt dort die Natur.

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