Der Goldene Geier – der Preis für die dreisteste Umweltlüge des Jahres

Greenwashing betreiben mittlerweile immer mehr Konzerne, um so ihren umwelt- und klimaschädlichen Produkten ein ökologisches, nachhaltiges Image zu verpassen. Dabei haben die Werbeversprechen allerdings allzu oft nichts mit der Realität zu tun. Um diese Lügen entlarvend publik zu machen, verleiht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den wenig schmeichelhaften Preis „Der Goldene Geier“.

Auf der DUH-Website werden die fünf diesjährigen Nominierten vorgestellt: Tetra Pak , Henkel und Schwarzkopf, RWE, BMW und Nespresso. Mir fällt es schwer, da einen auszuwählen, denn diese Unternehmen zeigen alle, wie übel die Verbraucher mittlerweile getäuscht werden und wie weit der Weg noch ist, bis wir tatsächlich eine nachhaltige Wirtschaft haben werden – wenn das im Kapitalismus überhaupt möglich sein sollte.

Also schaut Euch die Kandidaten im Detail an und stimmt dann mit ab: https://www.duh.de/goldenergeier/goldener-geier-2021/

Je mehr Menschen dabei mitmachen, umso größer wird die Relevanz des Preises und damit auch der öffentliche Druck. Denn nichts hassen solche Firmen mehr, als wenn ihre schönen Öko-PR-Kampagnen als das entlarvt werden, was sie sind: reine Augenwischerei und verlogenes Marketing.

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Karl

Jahrgang 1969, ist nach einem Lehramtsstudium und diversen beruflichen Tätigkeiten seit 2002 freiberuflicher Lektor (Auf den Punkt). Nach vielen Jahren in Hamburg, lebt er nun seit November 2019 in Rendsburg. Neben dem Interesse für politische Themen ist er ein absoluter Musikfreak und hört den ganzen Tag Tonträger. An den Wochenenden ist er bevorzugt in Norgaardholz an der Ostsee und genießt dort die Natur.

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