Keine Steuerbefreiung für AKW!

Bis Ende des Jahres gibt es noch die befristete Brennelementesteuer, dank der AKW-Betreiber auf neu installierte Brennelemente in ihren Kernkraftwerken 145 Euro Steuern pro Gramm Kernbrennstoff bezahlen müssen. Eine gute Sache, denn schließlich werden ja auch alle anderen Brennstoffe besteuert, zudem wird die Atomkraft auf diese Weise ein Stück weit unrentabler – und letztlich werden so Einnahmen für den Staat generiert, die auch dringend notwendig sind, wenn man sich die immensen Kosten, die auf die Gesellschaft noch zukommen werden, um das strahlende Erbe der Konzerne, die mit Atomkraft Riesengewinne eingefahren haben, zu verwalten – wenngleich es sich hier nur um einen Tropfen auf den heißen Stein handeln dürfte.

Allerdings soll nun die Brennelementesteuer eventuell nicht verlängert werden, was die Energiekonzerne natürlich freuen würde, da dies ein Milliardengeschenk für sie zulasten der Steuerzahler bedeuten würde. Insofern wird nun mit Hochdruck Lobbyismus betrieben, um eine Verlängerung der Steuer zu kippen.

Das Umweltinstitut München hat nun eine Unterschriftenaktion gestartet, bei der man dafür plädieren kann, dass die Brennelementesteuer in jedem Fall bis zum Ende der AKW-Laufzeiten erhoben werden soll. Dort finden sich auch einige weitere Hintergrundinfos zu dem Thema. Bitte mitmachen!

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Karl

Jahrgang 1969, ist nach einem Lehramtsstudium und diversen beruflichen Tätigkeiten seit 2002 freiberuflicher Lektor (Auf den Punkt). Nach vielen Jahren in Hamburg, lebt er nun seit November 2019 in Rendsburg. Neben dem Interesse für politische Themen ist er ein absoluter Musikfreak und hört den ganzen Tag Tonträger. An den Wochenenden ist er bevorzugt in Norgaardholz an der Ostsee und genießt dort die Natur.

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