Tschüss Kohle

In Hamburg ist die Initiative „Tschüss Kohle“ gerade dabei, Unterschriften zu sammeln, um einen Bürgerentscheid zum beschleunigten Kohleausstieg der Hansestadt auf den Weg zu bringen.

Infos zur Initiative, den Hintergründen und den unterstützenden Verbänden/Organisationen gibt es auf der Website vom Umweltinstitut München (zurzeit nicht mehr online). Das Ziel ist es, dass bis zum Jahr 2025 keine Wärme und bis zum Jahr 2030 kein Strom mehr aus Kohle in Hamburg produziert werden soll, um so einen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele des Pariser Abkommens zu leisten.

Für ein solches Bürgerbegehren sind allerdings keine digitalen, sondern nur reale und von Hand getätigte Unterschriften gültig, und 10.000 davon müssen bis zum 27. März zusammenkommen, um die erste Hürde zu nehmen. Also ist es notwendig, sich eine Unterschriftenliste herunterzuladen, diese auszudrucken und dann dort zu unterschreiben. Idealerweise lässt man auch noch ein paar Freunde, Bekannte, Verwandte oder Nachbarn dort unterzeichnen. Dann das Ganze in die Post geben und an die Adresse

Tschüss Kohle, Jessenstraße 4, 22767 Hamburg

zu senden. Unterschreiben darf dabei natürlich nur, wer volljährig und Hamburger ist – also alle, die wahlberechtigt für die Bürgerschaft sind.

Also, Hamburger, ran an den Speck und aktiv Politik mitgestalten!

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Karl

Jahrgang 1969, ist nach einem Lehramtsstudium und diversen beruflichen Tätigkeiten seit 2002 freiberuflicher Lektor (Auf den Punkt). Er lebt seit vielen Jahren in Hamburg-St. Pauli. Neben dem Interesse für politische Themen ist er ein absoluter Musikfreak, hört den ganzen Tag Tonträger und treibt sich viel auf Konzerten rum. Außerdem geht er seit vielen Jahren zu den Spielen des FC St. Pauli.

One thought to “Tschüss Kohle”

  1. Hierzu bekamen wir einen Leserbrief von Hauke Suwe:

    Ich lebe zwar nicht in Hamburg, dennoch wird das Klima natürlich auch der Region helfen in der ich lebe (Hamburger Umland).
    Weswegen ich mir auch gerade die Liste ausdruckte und überlege zu unterschreiben.
    Aber als Hamburger mit Eigenheim würde ich mir das zweimal überlegen, wenn ich den Artikel 2 betrachte, wo die Änderung des Wegegesetzes quasi an das öffentliche Interesse übergeht und kein Privatrecht mehr ist.

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