Lebensmittelpreise

In Zeiten, die deflatorisch geprägt sind – derzeit bei uns, weil die Parteien alle eine deflatorische Politik für richtig halten -, ist es ganz normal, dass die Preise sinken.

Ebenso normal ist dann, dass die, die wenig Substanz haben, die damit wenig Macht besitzen am Markt, als Produzenten unter Druck geraten, unter die Räder kommen können durch den Preisverfall. Das ist nun mal so, insbesondere dann, wenn ausschließlich der Markt es richten soll. Ökonomische Regeln sind nun mal ökonomische Regeln, und auch die kann man nur sehr begrenzt und auf kurze Zeit ignorieren. Das wird der Politik, den Parteien gerade vor Augen geführt.

Die Aufregung in der Politik ist schon deshalb wohlfeil.

Vor allem aber ist sie wohlfeil, weil nur diese Produzenten zu „retten“, und das einzig über Lastenerhöhung bei der Bevölkerung erreichen zu wollen, anstatt die deflatorische Politik endlich beenden zu wollen, die sowieso nur noch Sinn ergibt, wenn man der heiligen Kuh Handelsbilanz ihre Heiligkeit nicht nehmen will, wohlfeiles Verhalten ist.

#DerNeoliberalismusfrisstseineKinder

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Heinz

Jahrgang 1958, am Leben interessiert, auch an dem anderer Menschen, von Rückschlägen geprägt. Nach diversen Tätigkeiten im Außendienst für mehrere Finanzdienstleister und zuletzt als Lehrkraft auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Ökonomie und Gesellschaft, den Kapitalismus in all seinen Formen zu verstehen und seit Jahren zu erklären ist meine Motivation. Denn ich glaube, nur wer versteht, wird auch Mittel finden, die Welt zu einer besseren Welt zu machen. Leid und Elend haben ihre Ursache im Unverständnis.

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