Es wird gespart und demontiert, wo es nur geht (sowohl bei den Ländern als auch beim Bund): Gesundheitswesen, Sozialleistungen, Renten, Polizei … das Geld fließt dann lieber in Prestigebauten oder Banken und Konzerne (in Form von Steuererleichterungen und Subventionen). Und als sei das nicht genug, wird das Geld in eine Kampagne gesteckt, dass doch die Bürger bitte die hoheitlichen Verpflichtungen übernehmen mögen, die dem Staat eigentlich zufallen.
Autor: Dirk
Das Menschen-CO2-neutral-Märchen
Da stellen sich also unsere „führenden Politiker beim UN-Klimagipfel“ hin und stellen uns ihr gestecktes Ziel „CO2-Neutralität“ vor (das „die Politik“ natürlich genauso sehr anstrebt, wie die Gleichstellung aller Gesellschaftsschichten). Aber was soll das eigentlich wirklich bedeuten und wie kann das vonstattengehen?
TheCompensators* – aktiv den CO2-Ausstoß verringern
Bei der Recherche zu einem Beitrag über CO2-Neutralität stieß ich auf einen Verein, der durch Zerstörung die Rettung der Erde in Angriff genommen hat. Das klingt erst einmal seltsam, hat aber einen logischen und absolut transparenten Hintergrund: Der Verein kauft europäische Emissionszertifikate auf und zerstört diese unwiderruflich. Dadurch entzieht der Verein der Industrie die Möglichkeit, dieses CO2 tatsächlich in die Luft zu blasen! Es ist so einfach und doch so genial.
Star Wars 7 – Das Erwachen der Macht
Es ist einfach, Kritik zu üben, aber kaum eine Kritik ist nicht eins zu eins auch auf die alten Teile übertragbar. Und so wurde aus meiner Sicht ein würdiger neuer Teil im passenden Gewand der alten Trilogie geschaffen. Nicht nur durch die wiederkehrenden Charaktere aus alten Tagen, sondern gerade durch die gleichen Schwächen und Stärken des Skriptes und der Technik. Wenn es jemals einen Film im Geiste der alten Star-Wars-Teile gab, dann ist es dieser Film.
Buchtipp: Selbst Denken – Eine Anleitung zum Widerstand
Dieses Buch trifft den fehlenden Zeitgeist in den Ländern der sogenannten „Ersten Welt“. Der Sozialpsychologe Harald Welzer hat mit diesem Buch eine Steilvorlage zum Selbstdenken geliefert und nimmt den Leser mit auf seinem Weg für eine nachhaltige und zukunftsfähige Gesellschaft.
Unsichtbare Hände – Sklaverei heute
Was ein Menschenleben wert ist, im Speziellen auch das eines Kindes, kann man in monetären Werten nicht beziffern. In dieser 45-minütigen arte-Dokumentatio werden solche Zahlen genannt, in Bezugnahme auf die Sklaverei in den Staaten und dem Wert damaliger Sklaven in Relation zu heutigen Sklaven. Die weltweit ca. 38 Millionen Sklaven werden teilweise für unter 20 Dollar „gehandelt“, obgleich Sklaverei als solche weltweit verboten ist.
Citizenfour – online verfügbar
Die oscarprämierte Dokumentation „Citizenfour“ über den Whistleblower Edward Snowden wird heute ab 18 Uhr in der ARD Mediathek zur Verfügung gestellt. Um 23 Uhr läuft diese spannende Darstellung seiner Flucht im Abendprogramm, ist aber vorab schon online abrufbar. Wer sich also vor der Ausstrahlung bereits einen Eindruck verschaffen möchte oder eine andere Sendezeit bevorzugt, findet weitere Infos hier:
Spendenaufruf an Pegida und Co.
Dieser Aufruf richtet sich (auch) an alle, die „Angst vor Überfremdung“ durch die Flüchtlinge haben: Spendet Geld und helft den Flüchtlingen nicht so weit flüchten zu müssen, um ein lebenswertes Leben zu leben!
Buchtipp: Reiche Kost von Rachel Joyce
Ich habe vor kurzer Zeit einen Roman gelesen, der wunderbar flüssig zu lesen ist, immer wieder zum Schmunzeln anhält und auch mittelfristig einen bleibenden Eindruck hinterlässt: „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“. Mittlerweile habe ich einigen Personen dieses Buch empfohlen und oftmals auch Leute getroffen, die es bereits gelesen hatten. Bisher ist mir auch noch keine negative Kritik über dieses bekannt, und ich kann es auch nach Wochen noch immer wärmstens empfehlen.
Friedensnobelpreis für Merkel
Da habe ich mich ja fast am Frühstück verschluckt, als ich heute Morgen in der Kulturzeit von Moderatorin Cécile Schortmann hörte: „Es wird darüber gemunkelt, dass Frau Merkel den Friedensnobelpreis bekommen könnte.“ Wie bitte? Habe ich mich verhört?

