21 Dinge …

… die mir Hoffnung geben würden, dass wir die schlimmsten Folgen der Klimakrise noch irgendwie abwenden könnten.

1. Mietpreisbremse

2. Erbschaftssteuer, Finanztransaktionssteuer, Vermögenssteuer, Bekämpfung von Steuerkriminalität

3. Biolandwirtschaft als Normalzustand inklusive Verbot von Giften wie Glyphosat

4. Cradle to Cradle als verpflichtende Maßgabe

5. Ein umfassendes Pfandsystem

6. Bürgerversicherung

7. Tempolimit

8. Fernverkehr komplett auf die Schiene

9. Lieferkettengesetz

10. Degrowth statt Wachtstumsdogma

11. Ende des Neokolonialismus

12. Rückabwicklung der Privatisierung öffentlich relevanter Infrastruktur

13. Fleischärmere sowie regionale und saisonale Ernährung

14. Entmilitarisierung der Außenpolitik

15. Stärkung des Sozialstaates

16. Gratis-ÖPNV

17. Gemeinwohlökonomie

18. Schulfach Medienkompetenz

19. Deutliche Arbeitszeitverkürzung (bei vollem Lohnausgleich)

20. Recht auf Reparatur

21. Verminderung von Möglichkeiten zur Steuerflucht und Austrocknung von Steueroasen

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig, zudem stellt die Reihenfolge keine Wertung dar.

Nicht alle diese Dinge haben auf den ersten Blick direkt etwas mit Klimaschutz zu tun, sie würden jedoch allesamt eine sozial-ökologischen Transformation unserer wie auch der globalen Gesellschaft voranbringen. Die einzelnen Punkte habe ich bewusst nicht weiter ausgeführt, sondern als Schlagworte einfach so stehen lassen, damit sich jeder von Euch dazu ein paar eigene Gedanken machen kann.

Die meisten dieser Sachen könnten auf politischem Wege geändert oder zumindest eingeschränkt werden. Wobei jeder Einzelne natürlich auch seinen Teil dazu beitragen kann …

Und nun kann man sich überlegen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, ob und wie viele der Dinge aus dieser Liste umgesetzt und  aus der gestrigen Liste geändert werden – und dann kann man aus der Diskrepanz ableiten, wie gut die Chancen stehen, dass wir die Klimakatastrophe doch noch ein bisschen abmildern können.

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Karl

Jahrgang 1969, ist nach einem Lehramtsstudium und diversen beruflichen Tätigkeiten seit 2002 freiberuflicher Lektor (Auf den Punkt). Nach vielen Jahren in Hamburg, lebt er nun seit November 2019 in Rendsburg. Neben dem Interesse für politische Themen ist er ein absoluter Musikfreak und hört den ganzen Tag Tonträger. An den Wochenenden ist er bevorzugt in Norgaardholz an der Ostsee und genießt dort die Natur.

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