Schluss mit dem Agrar-Monopoly!

Die Konzentration auf dem Markt für Saatgut und Pestizide nimmt immer groteskere Formen an. Die Fusion von Monsanto und Bayer ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Schreibe jetzt der EU-Wettbewerbskommissarin Vestager, der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypris und dem Präsidenten des Bundeskartellamts Mundt – sie müssen einschreiten und die Marktmacht der Konzerne brechen!

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Alles unter Kontrolle. Die totale Überwachung (2015)

Der österreichische Filmemacher Werner Boote (z. B. „Population Boom“) hat sich auf gewohnt naive Weise dem Thema „Überwachung“ gewidmet. Wieder reist er um die Welt und befragt von Mitarbeitern der NSA über Programmierer bis zu Soziologen die unterschiedlichsten Leute nach ihrer Meinung zu ausgesuchten Fragen. Dabei bedient er sich in seiner One-Man-Show filmischer Tricks, um z. B. die Aufnahmen wie öffentliche Überwachungskameras wirken zu lassen. Zwischendurch informiert eine elektronische Stimme im Stil von Siri (Apple) oder Cortana (Microsoft) über aktuell gesammelte Daten und verknüpft diese zu neuen Informationen.

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Wie erkennt man Fake-News?

Der Videoblog von MrWissen2go war hier schon einmal in den wöchentlichen Hinweisen verlinkt und schafft es diese Woche sogar, sich einen eigenen Beitrag zu sichern. Auch wenn der Videoblog eher auf das jüngere Publikum abzielt, sind die hier gegebenen Tipps zu „Fake-News“ sicher auch für den einen oder anderen Leser von unterströmt interessant. Daher diese Woche ein achtminütiger Beitrag von Ende Juni, wie man schnell Videos auf ihre Herkunft überprüfen kann und worauf man bei Quellenangaben achten sollte.

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Wiedersehen mit der wackeren neuen Welt (Aldous Huxley)

Vielleicht hat der eine oder andere schon einmal den Titel „Brave New World“ gehört oder als Redewendung sogar selbst in Gebrauch. Wer das Abitur mit dem Prüfungsfach Englisch absolvieren durfte, der hat das Buch wahrscheinlich auch lesen müssen. Der Roman vom britischen Autor Aldous Huxley erschien 1932 und spielt in einer fernen Zukunft im Jahr 2540. Dabei geht es um die Kontrolle von Massen und die totalitäre Führung durch Staat und Industrie. Ein Interview zu einer erstaunlich aktuellen Retrospektive …

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Mysterious Skin – Unter die Haut

Das Leben zweier Jungen unter zehn Jahren in einer nicht allzu großen Stadt in Kansas. Beide wachsen (mehr oder weniger) ohne männliche Bezugsperson auf, wobei Brian eine ältere Schwester hat. Die beiden kennen sich aber offenkundig nicht, und doch handelt der Film von deren Beziehung zueinander. Als Kind machen beide eine traumatische Erfahrung, die ihre Leben ab da an verändert. Ein Film für Leute mit starken Nerven!

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Endgültig im Überwachungsstaat angekommen

Nun ist es so weit: Der Bundestag hat den Staatstrojaner durchgewunken und damit auch das letzte Stück Privatsphäre im digitalen Raum gekapert. Das bedeutet: Auch ohne direkten Verdacht nimmt sich der Staat heraus, eine Schadsoftware auf PCs, Apples, Tablets oder Smartphones zu installieren. Diese Software kann die Festplatte auslesen und kopieren, Chat-, E-Mail- und Messengerdienste vor dem Verschlüsseln mitlesen und vielleicht auch Daten auf das betroffene System ablegen (wie in einem dieser Filme, wo die Polizisten jemandem Drogen unterjubeln, um ihn dann unter Druck zu setzen).

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Aktion: Die Macht des Geldes begrenzen statt vertuschen!

Mittlerweile hat man sich daran gewöhnt, dass die Sozialdemokraten mit „sozial“ so viel am Hut haben wie die Christdemokraten mit „christlich“. Die Organisation LobbyControl fordert die Kanzlerkandidat(inn)en nun auf, sich endlich konsequent dem Thema zu widmen, dass Politik für Konzerne gemacht wird. Auch wenn man sicher sagen kann, dass es sich bei Aktionären, CEOs und Managern ebenfalls um Bürger handelt, so ist deren Einfluss um ein Vielfaches höher als der einfacher Bürger.

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Wie Tiere fühlen

Immer wieder wundere ich mich, wie viele Menschen davon ausgehen, dass Tiere so eine Art „einfache Maschine“ sind. Da werden den Tieren leichtfertig Gefühle abgesprochen, und sogar Schmerz scheinen Tiere nicht zu haben. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig: Es beginnt bei der Tatsache, dass wir mit den Tieren nicht reden können, und endet mir dem Selbstschutz (weil wir Tiere einsperren, als Nutztiere halten oder auch verspeisen). Die 45-minütige Dokumentation „Wie Tiere fühlen“ zeigt nicht nur die intellektuellen Leistungen der Tiere, sondern viel mehr deren für uns so menschlich geprägtes Verhalten wie Hilfsbereitschaft, Beleidigtsein und Einfühlsamkeit.

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