Letzte Woche war meine Frau morgens beim Bäcker, und da entspann sich ein interessantes Gespräch mit der Verkäuferin dort, die ein wenig von der Situation dieser Bäckerei erzählte. Meine Frau war nämlich verwundert, dass sie von einer bestimmten Sorte Brot morgens um sieben Uhr schon das letzte Exemplar des Tages bekam.
Kategorie: Soziales
Mal wieder ein bezeichnendes Beispiel für einen alten weißen Mann …
… und diesmal ist der noch nicht mal männlich. Aber da ich mit „alter weißer Mann“ ja eben eine Geisteshaltung und nicht die physiognomischen Merkmale meine, kann das eben auch mal vorkommen.
Werbung – oder wie man eine ganze Gesellschaft in immer tiefere Lethargie versetzt
Werbung wird ein immer festerer und lästigerer Bestandteil unseres Lebens, man kann ihr kaum noch entkommen. Allein im Privatfernsehen, sofern man so schmerzfrei ist und sich das antut, erlebt man eine einzige Werbeorgie, die gefühlt ab und zu mal als Alibifunktion von Reality-TV- oder Serienschnipseln unterbrochen wird, und selbst da gibt es dann die sogenannte Produktplatzierungen. Keine Sportveranstaltung ohne übermächtige Werbebanner, wer im Internet unterwegs ist und nicht alle möglichen Adblocker installiert hat, wird geradezu erschlagen, und auch Smartphones sind oftmals nur wandelnde Litfaßsäulen – ja, selbst in Toiletten sind bereits Werbe-Screens installiert, damit man sich nicht einmal dort in Ruhe erleichtern kann.
Verlängerter und verschärfter Lockdown
Nun kommt also, wenig überraschend, wenn man sich die Entwicklung der letzten Tage angeschaut hat, eine Verlängerung des Lockdowns, zunächst bis Ende Januar, und das auch noch mit der Option für Verschärfungen bei Überschreiten bestimmter Inzidenzwerte der Covid-19-Infektion. Was mir dabei nach wie vor fehlt, ist eine Diskussion von einigen damit zusammenhängenden Fragen, die ich hier nun einmal aufwerfen möchte.
Der Corona-Impfstoff oder die Perversion unseres Systems
Die Menschheit leidet unter einer Pandemie, viele sterben und Unzähligen droht wegen den notwendigen Einschränkung der Existenzverlust. Das öffentliche Leben kommt zum Erliegen, Geschäfte, Restaurants und Kulturbetriebe müssen schließen. Die Menschen haben Angst, zu erkranken.
Ein Rückblick aufs Jahr 2020
Corona, Corona, Corona – eigentlich könnte es das dann schon gewesen sein mit dem Rückblick auf dieses seltsame und unangenehme Jahr 2020. Doch da waren auch noch ein paar andere Dinge, die es sich zumindest zu erwähnen lohnt (gerade weil einige Herrschaften diese am liebsten unter den Tisch fallen lassen möchten), und zudem sollte man die Covid-19-Pandemie dann eben auch ein bisschen in den politisch-gesellschaftlichen Gesamtkontext einordnen und ihre Auswirkungen betrachten.
Nicht lesen, aber dagegen anreden …
Die Diskussionskultur, gerade im Internet, geht zunehmend den Bach runter. Darüber, dass man mit Rechtsaußen nicht manierlich diskutieren kann, habe ich ja schon vor einigen Jahren mal Artikel geschrieben, und auch dass ein ähnlich mieses Diskursverhalten von Personen, die nicht dem rechten Spektrum zuzuordnen sind (oder sich zumindest selbst so einordnen), immer wieder zur beobachten ist, habe ich schon das eine oder andere Mal exemplarisch geschildert. Dennoch habe ich immer wieder auch sehr konstruktive Diskussionen in sozialen Medien geführt und diese für ein geeignetes Mittel zum Austausch gehalten. Dies hat sich nun in den letzten Wochen und Monaten allerdings gravierend geändert, sodass ich Facebook und Co. mittlerweile weitgehend meide.
Die Belegzahlen von Helios
Fast täglich liest und hört man Berichte von übervollen Krankenhäusern und Intensivstationen aufgrund von Covid-19-Patienten, was dann auch einer der Gründe für die aktuellen Lockdown-Maßnahmen ist. Der Krankenhausbetreiber Helios veröffentlicht seit Ende Oktober täglich aktualisierte Patientenzahlen, und die wollen irgendwie nicht so richtig zu diesen Meldungen passen.
„Ich lass mir nichts sagen!“
Diese Aussage höre ich in letzter Zeit öfter. Sie meint in diesem Fall, dass man sich „vom Staat“ nichts sagen lässt, und kommt in meinem Fall immer wieder von Leuten, die aber genau das mit anderen tun: anderen sagen wollen, was sie zu tun haben. Sie wollen sich das Tragen von Masken nicht vorschreiben lassen und diffamieren dann Menschen, die Masken tragen (wollen ihnen also vorschreiben, keine Masken zu tragen). Sie haben Angst vor Unterdrückung und versuchen dann selbst, die Pressefreiheit und freie Berichterstattung zu unterdrücken. Ja, warum wohl nur?
Was in Vietnam anders läuft als hier
Vorhin habe ich die Kolumne von Vanessa Wu auf Zeit Online gelesen, in der sie schildert, wie es zurzeit gerade in Vietnam in Bezug auf Corona aussieht. Und das dürfte für die meisten Menschen hierzulande dann schon recht überraschend sein: Seit über 80 Tagen hat sich im Land selbst niemand mehr mit dem Virus infiziert, einzig Einreisende, die anscheinend alle getestet und erst mal in Quarantäne gesteckt werden, haben ab und an noch Covid-19-positive Testergebnisse. Die Menschen treffen sich wieder ganz normal, das Nachtleben geht seinen Gang, und von Anfang an gab es in Vietnam deutlich weniger Infektionen als in Deutschland.

