Letzte Woche schrieb ich ja schon einen Artikel zur Fußball-EM und deren politischer Dimension, vor allem in Form von Patriotismusnormalisierung, die von der Neuen Rechten nicht nur als wünschenswert angesehen, sondern auch hemmungslos ausgenutzt wird. Jetzt ist Deutschland ausgeschieden, und die AfD und andere Rechtsaußen kriegen gleich schon wieder reichlich Futter.
Kategorie: Soziales
Und täglich grüßt der Event-Fußball
Es ist mal wieder Fußball-EM – und das Land versinkt wieder mal im schwarz-rot-goldenen Taumel. Die gleichen Leute, die gestern noch entsetzt über den Rechtsrutsch bei der Europawahl waren, schreien heute „Deutschland“ und wedeln mit der Fahne rum. Kognitive Dissonanz mal wieder, und zwar par excellence.
Toxischer Gegenpol: junge woke Nonbinäre
Jeder kennt sie: „alte weiße Männer“. Sie sind der Inbegriff für ein machtversessenen Menschentyp, der sexistisch und rassistisch auf seine Privilegien pocht. Statistisch kann man das wahrscheinlich auch darstellen, wenn man sich die CEOs westlicher Staaten anschaut. Aber wo ist der Unterschied zu einem rassistischem und/oder sexistischem Weltbild, wenn ich Menschen wegen ihres Geschlechts, Aussehens und Alter in diese Schublade stecke? Ich weiß nicht, was jemand dafür kann, die Gunst der frühen Geburt („alt“), die helle Pigmentierung der Haut („weiß“) und das Privileg des männlichen Geschlechts („Mann“) zu haben. Was ist daran besser oder schlechter, Menschen wegen ihres jugendlichen Alters, ihrer (möglichen) ausländischen Herkunft und ihres ebenso wenig gewählten (sondern biologischen) männlichen Geschlechts vorzuverurteilen? Das ist schlichtweg die diametral entgegengesetzte Vorverurteilung: gleiches Niveau und ebenso einfältig und unreflektiert.
Das elfte Gebot
Die zehn Gebote dürften ja den meisten bekannt sein, und auch wenn man nicht religiös ist, so kann man denen doch zum Großteil zustimmen. Schließlich sind dort recht universelle Werte verfasst, die eigentlich in jeder Gesellschaft gelten.
57 beantwortete Fragen nach der Europawahl
Kürzlich las ich einen Artikel auf Über Medien von letzter Woche. Darin wurden 57 Fragen gestellt am Tag nach der Europawahl. Ich hab mich mal hingesetzt und die für mich beantwortet …
EU-Wahl
Das Ergebnis der Europawahl am Wochenende hat ja nun viele schockiert. Mich hat das allerdings nicht eben überrascht – wenngleich der Rückschluss auf den Zustand unserer Gesellschaft schon ein höchst unerfreulicher ist.
L’Amour Toujours
Eine Horde Jungschnösel hat in einer Schicki-Bar auf Sylt rechtsextreme Parole zum gut 20 Jahre alten Disco-Hit „L’Amour Toujours“ von Gigi D’Agostino gesungen und sich dabei auch noch selbst mit den Smartphones aufgenommen. Nun wird der Song auf dem Oktoberfest (und auch auf anderen Volksfesten) verboten. Aha …
Kuscheln mit Faschisten
Die möglichen finanziellen Verbindungen der AfD nach Russland und/oder China sind ja zurzeit ein ziemlich großes Thema. Mal abgesehen davon, dass es mich nicht verwundern würde, wenn die blaubraunen Ganoven Geld annehmen, egal wo es herkommt, finde ich es dann doch gefährlicher, dass andere, die sich selbst in der politischen Mitte verordnen, mittlerweile ungehemmt mit Faschisten kuscheln.
Die Willkür von Konzernen
Heute bekam ich eine E-Mail von einem kleinen Platten-Label, bei dem ich schon mal etwas bestellt habe, die zeigt, wie unschön es ist, dass wir unsere Kommunikation von irgendwelchen Konzernen abhängig machen, die einfach willkürlich so handeln können, wie sie wollen.
Warum man alte weiße Männer auch als alte weiße Männer bezeichnen sollte
Über alte weiße Männer bzw. die dahinterstehende Geisteshaltung habe ich ja schon den einen oder anderen Artikel geschrieben. Und viele (vor allem als alte weiße Männer Bezeichnete) regen sich gern darüber auf. Dabei ist es sehr sinnvoll, das Kind auch beim Namen zu nennen.

