Wer wirklich etwas ändern will, muss anders wählen als bisher. Oder anders ausgesagt: Wer so wählt wie bisher, der will auch nichts wirklich ändern. Wie einfach ist doch die Welt der Wahlen, dachte ich bisher im Kopf. Im Bauch war mir längst anderes klar geworden.
Kategorie: Politisches
Wir haben keine Chance! Lasst sie uns nutzen!
Es sind die Systemzerstörer von Links und die von Rechts, die dem System letztendlich das Überleben derzeit sichern, weil sie denen, die das System verändern wollen, den Atem rauben, sie denen an die Seite treiben, die das System unverändert erhalten wollen, auch wenn sie oft so tun, als ob sie es verbessern wollten, könnten, auch in ihrer Halbherzigkeit, in allen von ihnen produzierten Widersprüchen.
Ich war und bin es noch: beeindruckt
Ich musste erst einmal eine Nacht darüber schlafen, verdauen, was ich da gestern Abend noch mir angesehen hatte. Die Kids, die ihre erste Pressekonferenz hielten, waren beeindruckend.
Das könnte der Anfang vom Ende sein
Ich warnte davor, vor einigen Tagen schon, dass sich die Fridays-For-Future-Bewegung nicht von den Parteien vereinnahmen lassen sollte. Ich hätte stärker warnen sollen, vor mehr als nur den Parteien hätte ich warnen sollen. Nun haben wir den Salat, und die Trittbrettfahrer sind dabei, diese Bewegung für ihre Agenda zu missbrauchen. Das Tor ist offen, die Parteien werden es auch zu nutzen wissen. Die Bündnisgrünen lechzen längst danach, diese Bewegung zu vereinnahmen und mit ihrer Realpolitik zu zerdrücken.
Enteignung, die neuste Sau im Dorf
Es ist immer das Gleiche: Eine Sau nach der nächsten Sau wird durchs Dorf getrieben, und keine Sau wird jemals geschlachtet. Rein ins Dorf, raus aus dem Dorf und wieder rein ins Dorf. Manchmal kommt eine neue Sau hinzu, ohne allerdings dass die anderen geschlachtet worden wären. Es werden nur mehr, immer mehr. Die Neuste ist die Debatte um Enteignung, insbesondere von Wohnungsbaugesellschaften.
Mein Rat an die Fridays-For-Future-Bewegung …
… haltet euch fern von den Parteien. Lasst euch nicht für deren Agenda vereinnahmen. Ihr werdet nur missbraucht werden.
Umweltpolitik à la FDP, nur eben von den Grünen
In einem Gastbeitrag auf Spiegel Online meldet sich Ralf Fücks als prominenter Vertreter der Grünen zu Wort, um auch seinen Senf zur Jugendbewegung um „Friadays For Future“ und Greta Thunberg loszuwerden. Fücks gilt ja als zur intellektuellen Speerspitze der Grünen gehörend, war deren Bundesvorsitzender und Vorstand der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung. Doch was er in dem Beitrag zum Besten gibt, liest sich so, fast so, als hätte Christina Lindner sich mal wieder unqualifiziert zu Wort gemeldet, um die typischen hohlen FDP-Allgemeinplätze zu verkünden. Auch wenn die Grünen derzeit versuchen, die Schülerbewegung zu kapern und politisch auszunutzen, sollte spätestens jetzt klar sein, dass mit dieser Partei kein wirklicher Umweltschutz zu machen ist und der Klimawandel mit Sicherheit nicht gestoppt werden kann. Ein Armutszeugnis, wenn man sich an die Wurzeln der Grünen erinnert.
Fridays For Future – „Wir sind ja keine Profis, aber …“
Über vermeintliche Profis, Scheindebatten, Glaubwürdigkeit, das Recht auf Streik, die Freude an politischem Engagement und den Veränderungswillen einer Generation schreibt hier unser Gastkommentator Leon Witte (19) aus Hamburg.
Danke, CDU-Wähler!
Gestern hat das EU-Parlament das hochgradig umstrittene EU-Urheberrechts-Richtiline beschlossen. Da dieses umfassende Zensurmöglichkeiten im Internet beinhaltet und vor allem vom Springer-Verlag vorangetrieben wurde, da sie in erster Linie nicht den Kreativen, sondern den großen Rechteverwertern nutzt, gab es großen Protest vonseiten der Zivilgesellschaft dagegen. Das hat allerdings (mal wieder) alles nichts genutzt, und es ist aus deutscher Sicht vor allem einer Partei zu verdanken, dass hier nun so dermaßen gegen Bürgerinteressen agiert wurde: der CDU.
Wie die AfD ihre Wähler für dumm verkauft …
… und für komplette Vollidioten hält, wurde gerade an einer Aussage von deren Abgeordneten Jörg Nobis, dem AfD Fraktionsvorsitzenden in Schleswig-Holstein deutlich.

