Letzte Woche schrieb ich einen Artikel zum Thema Schutzmasken und einen weiteren Artikel über die deutschen Untertanen, die zurzeit nach mehr Härte vonseiten ihrer Obrigkeit betteln. Darauf gab es dann auch ein paar Reaktionen von ebenjenen Untertanen, und diese sind in ihrer Armseligkeit so bezeichnend, dass ich sie hier noch einmal aufgreifen und kommentieren möchte.
Kategorie: Soziales
Der Untertan bettelt um Härte
Ich hab gedacht, ich trau meinen Augen nicht: Es gibt gerade eine Petition, in der die Bundesregierung dazu aufgefordert wird, doch bitte einen harten Lockdown anzuordnen. Und das wird dann sogar auch noch von einer NGO wie campact unterstützt. Das treibt für mich nun das Untertanentum, was ohnehin seit Beginn der Corona-Pandemie massiv um sich greift, echt auf die Spitze. Und zeigt, wie wenig es braucht, um die kleinen deutschen Heßlings hinters Licht zu führen.
Sachlich sächlich
Über Identitätspolitik und auch das damit verbundene Gendern von Texten habe ich ja vorletzte Woche schon mal einen Artikel geschrieben. Nachdem ich nun gerade für einen Kunden ein größeres Textdokument bearbeitet habe (ich bin freiberuflicher Lektor), in dem auch gendergerecht geschrieben werden sollte, ist mir eine Idee gekommen: Warum werden nicht einfach alle Substantive sächlich gemacht?
Ich glaube, es hackt!
Impfstopp mit AstraZeneca – spätestens jetzt stellt sich die Frage, ob die Entscheider unserer Bundesregierung noch ganz bei Trost sind. Und ob die Leute im Lande tatsächlich so blöd sind, dass sie diesen Gestalten immer noch abnehmen, zum Wohle der Menschen zu handeln.
Identitätspolitik
Zurzeit wird ja sehr viel über Identitätspolitik diskutiert, und da mich das Thema nun schon etwas länger beschäftigt, möchte ich nun auch ein paar Gedanken dazu niederschreiben.
Konzerne bilden unsere Meinung
Unionspolitiker wollen ARD und ZDF zusammenlegen und auf deren Bildungsauftrag beschränken, im Klartext also: Die Unterhaltung soll den durch und durch werbeverseuchten und völlig niveaubefreiten Privatsendern überlassen werden, die das angeblich genauso gut umsetzen könnten.
Das Thema mit den Öffentlich-Rechtlichen wird ja von den Rechten immer gern wieder benutzt, um ihr fehlendes Demokratieverständnis aufzuzeigen.
Innenministerium fordert Szenario von Wissenschaft, das Repressionen gegen die Bevölkerung ermöglicht
Kürzlich las ich einen Artikel von der WELT (ja, ich weiß, Springer – ist auch nicht gerade meine Lieblingszeitung), der dann allerdings auch von anderen Quellen, beispielsweise der Frankfurter Rundschau und Telepolis, bestätigt wurde und bei dem mir schlichtweg die Spucke wegblieb: Das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) hat im März im Zuge der Corona-Pandemie auf zahlreiche Wissenschaftler eingewirkt, dass diese ein Szenario erstellen sollten, mit dem die Bevölkerung schockiert und verängstigt würde, sodass man harte und repressive Maßnahmen gegen die Menschen durchsetzen kann. Das muss man erst mal sacken lassen, oder?
Samstagmorgen, 6.50 Uhr …
… und das Telefon klingelt. Voll Schreck fahre ich aus dem Schlaf, eile zum Apparat und rechne mit Schlimmem. Um diese Zeit ruft man ja schließlich nur irgendwo an, wenn etwas wirklich Wichtiges passiert ist.
Ehrliche Werbung wäre doch zu schön …
Neulich wurde mir irgendwo online eine Werbeanzeige von der neoliberalen Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) präsentiert, und ich habe es leider nicht geschafft, schnell genug daran vorbeizuschauen. O. k., war nun vielleicht auch nicht so schlecht, denn nach einem kurzen Anflug von Übelkeit offenbarte das doch letztlich, auf welche plumpe Weise die Covid-19-Pandemie mittlerweile für neoliberale Agitation verwendet wird.
Die Toten in Deutschland im Jahr 2020
Auf der Facebook-Seite vom ZDF wurde kürzlich eine Grafik veröffentlicht, die darstellt, wie sich die Zahl der in Deutschland Verstorbenen 2020 im Vergleich zum Durchschnittswert der Jahre 2016 bis 2019 verhält. Und daraus ergeben sich für mich dann schon einige Fragen, denn so einfach, wie es zunächst mal aufgrund von Covid-19 zu sein scheint, ist es nämlich m. E. nicht.

