Gerade die Armen sind in diesen Zeiten der Corona-Pandemie besonders von den Lockdown-Maßnahmen getroffen: Schulspeisungen und Mittagessen in Kitas finden nicht mehr statt, die Tafeln haben geschlossen, und Mehrausgaben für Schutzmasken belasten das eh schon knappe Budget.
Autor: Karl
Innenministerium fordert Szenario von Wissenschaft, das Repressionen gegen die Bevölkerung ermöglicht
Kürzlich las ich einen Artikel von der WELT (ja, ich weiß, Springer – ist auch nicht gerade meine Lieblingszeitung), der dann allerdings auch von anderen Quellen, beispielsweise der Frankfurter Rundschau und Telepolis, bestätigt wurde und bei dem mir schlichtweg die Spucke wegblieb: Das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) hat im März im Zuge der Corona-Pandemie auf zahlreiche Wissenschaftler eingewirkt, dass diese ein Szenario erstellen sollten, mit dem die Bevölkerung schockiert und verängstigt würde, sodass man harte und repressive Maßnahmen gegen die Menschen durchsetzen kann. Das muss man erst mal sacken lassen, oder?
Samstagmorgen, 6.50 Uhr …
… und das Telefon klingelt. Voll Schreck fahre ich aus dem Schlaf, eile zum Apparat und rechne mit Schlimmem. Um diese Zeit ruft man ja schließlich nur irgendwo an, wenn etwas wirklich Wichtiges passiert ist.
Nein zum „New Pact on Migration and Asylum“ der EU-Kommission
Die EU-Kommission plant mit ihrem freundlich klingenden „New Pact on Migration and Asylum“, den Zugang zu Asylverfahren weiter zu erschweren. Damit wird die menschenfeindliche Abschottungspolitik, die jährlich Tausende Todesopfer fordert, weiter fortgesetzt. Pro Asyl hat nun mit etlichen anderen Organisationen einen Appell ans EU-Parlament initiiert, um die Abgeordneten dort aufzufordern, dieser Menschenverachtung nicht zuzustimmen.
Chernobyl
Kürzlich sah ich die HBO-Miniserie „Chernobyl“, die sich, wie der Titel unschwer erraten lässt, mit dem katastrophalen Reaktorunfall im sowjetischen Tschernobyl von 1986 beschäftigt. Und da mich das Gesehen schwer beeindruckt hat, wollte ich Euch das auch als Empfehlung ans Herz legen.
Krankenhausschließungen stoppen
Die Überlastung der Krankenhäuser wegen der Corona-Pandemie ist ja ein großes Thema in der Öffentlichkeit. Da soll man doch meinen, dass niemand so blöd wäre, auf die Idee zu kommen, in so einer Situation Krankenhäuser zu schließen. Tja, falsch gemeint, seit März 2020 wurden in Deutschland zwölf Kliniken dichtgemacht, für 20 weitere ist das fürs Jahr 2021 geplant.
Und immer wieder alte weiße Leute …
So langsam kann ich da ja schon eine Serie draus machen, wie schlecht sich alte weiße Männer/Leute/Untertanen in Diskussionen benehmen. Aber da Facebook in letzter Zeit zu einer Hochburg dieser Spezies geworden zu sein scheint, werden die natürlich auch mit immer größerer Selbstverständlichkeit immer lauter. Ein ganz exquisites Beispiel dafür habe ich gerade wieder mal erleben dürfen.
Ehrliche Werbung wäre doch zu schön …
Neulich wurde mir irgendwo online eine Werbeanzeige von der neoliberalen Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) präsentiert, und ich habe es leider nicht geschafft, schnell genug daran vorbeizuschauen. O. k., war nun vielleicht auch nicht so schlecht, denn nach einem kurzen Anflug von Übelkeit offenbarte das doch letztlich, auf welche plumpe Weise die Covid-19-Pandemie mittlerweile für neoliberale Agitation verwendet wird.
Die Toten in Deutschland im Jahr 2020
Auf der Facebook-Seite vom ZDF wurde kürzlich eine Grafik veröffentlicht, die darstellt, wie sich die Zahl der in Deutschland Verstorbenen 2020 im Vergleich zum Durchschnittswert der Jahre 2016 bis 2019 verhält. Und daraus ergeben sich für mich dann schon einige Fragen, denn so einfach, wie es zunächst mal aufgrund von Covid-19 zu sein scheint, ist es nämlich m. E. nicht.
Beim Bäcker
Letzte Woche war meine Frau morgens beim Bäcker, und da entspann sich ein interessantes Gespräch mit der Verkäuferin dort, die ein wenig von der Situation dieser Bäckerei erzählte. Meine Frau war nämlich verwundert, dass sie von einer bestimmten Sorte Brot morgens um sieben Uhr schon das letzte Exemplar des Tages bekam.

