… sind auf den ersten Blick ziemlich starke Gegensätze im Parteienspektrum, und deren Anhänger haben ja auch nicht sonderlich viel füreinander übrig, sehen den jeweils anderen vielmehr als eines der größten Feindbilder. Doch bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass beide Parteien schon eine recht ähnliche Funktion haben: Sie sammeln mit Populismus unzufriedene Wähler ein, halten diese damit von Systemkritik ab und stabilisieren so die fatale neoliberale Weiter-so-Politik.
Autor: Karl
Erdgasnotstand
In Deutschland droht der Erdgasnotstand aufgrund der Sanktionen gegen unseren wichtigsten Lieferanten Russland. Und unsere Bundesregierung schwört uns schon mal darauf ein, im Winter die Heizung nicht so weit aufzudrehen und lieber einen warmen Pullover in der Bude anzuziehen.
42-Stunden-Woche gegen Fachkräftemangel?
Von Arbeitgeberverbänden ist man ja grundsätzlich wenig pfiffige Aussagen gewöhnt, aber nun hat gerade Industriepräsident Siegfried Russwurm den Vogel abgeschossen, indem er doch tatsächlich öffentlich forderte, dass dem Fachkräftemangel durch Einführung einer 42-Stunden-Woche entgegengewirkt werden sollte. Geht’s noch?
Apple, wir müssen reden!
Ich nutze Apple-Rechner schon sehr lange. Bis auf einen PC im Studium, auf dem ich meine Refaratsausarbeitungen und auch meine Examensarbeit getippt habe, hatte ich immer nur Macs (außer zum Musikmachen/im Proberaum, wo ein Atari irgendwann von einem PC abgelöst wurde, aber das ist eben auch sehr spezifisch in der Anwendung). Ich bin kein Computerfreak, sondern ein ziemlich unbedarfter, um nicht zu sagen: etwas dusseliger, User, und da war es einfach toll, dass Apple-Rechner extrem userfreundlich waren. Die Betonung liegt hier leider auf „waren“.
Die Ampel und der Klimaschutz
Olaf Scholz (SPD) wurde ja schon, nachdem er sein Amt antrat, als „Klimakanzler“ bezeichnet (nur zur Erinnerung: So wurde Angela Merkel damals auch betitelt – man hat dann ja gesehen, dass das null Substanz hatte), und die Ampelkoalition wurde, vermutlich auch durch die Beteiligung der Grünen, als Regierung angesehen, die nun endlich mal was gegen die Klimakatastrophe unternehmen würde. Für mich wenig überraschend offenbart sich nun, nach gut einem halben Jahr, dass es damit leider überhaupt nichts auf sich hat.
CDU wird immer AfDämlicher
Dass sich CDU und AfD immer mehr annähern bzw. die CDU die Blaubraunen nutzt, um selbst zunehmend weiter nach rechts zu rücken, habe ich ja schon öfter mal thematisiert in den letzten Jahren. Und dass sich dieser Trend nun unter einem rechtslastigen und ewiggestrigen CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz fortsetzt, ist ja nun auch keine allzu große Überraschung. Allerdings durfte ich neulich gerade die Erfahrung auf Facebook machen, dass nicht nur die Aussagen von CDU-Politikern, sondern auch die Kommentare ihrer Anhänger mittlerweile kaum noch von denen aus AfD-Kreisen zu unterscheiden sind.
Nehmen wir doch mal an, Putin wäre tatsächlich einfach nur irre …
… denn das ist ja ein zurzeit sehr gängiges Narrativ, um den Angriffskrieg in der Ukraine zu erklären. Was wäre dann die daraus zu ziehende Konsequenz für den weiteren Kriegsverlauf?
Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush
Das Schicksal von Murat Kurnaz ging ja Anfang bis Mitte der 2000er-Jahren mehrmals und unter verschiedenen Aspekten durch die Presse: Erst wurde er als „Taliban aus Bremen“ bezeichnet, hinterher wurde dann über seine jahrelange Inhaftierung im US-Foltergefängnis von Guantanamo berichtet. Nun gibt es eine ausgesprochen gelungene Verfilmung des Stoffs – die vor allem aufgrund der gewählten Perspektive sehr interessant ist.
Die linksliberale Kriegsgeilheit
Zurzeit herrscht ja eine sehr kriegslüsterne Stimmung im Land, und diese wird nicht nur, wie früher üblich, von Konservativen befeuert, sondern zunehmend auch von Politikern und Medien, die eher dem linksliberalen Spektrum zuzuordnen sind. Ich finde das erschreckend, vor allem weil das auch in Bezug auf die Klimakatastrophe weitreichende Folgen hat, die über den Ukraine-Krieg hinausgehen.
Vom korrupten Kleptokraten zum Liebling der Massen in wenigen Wochen
Kürzlich las ich in einem Artikel von Tom McTague in den Blättern für deutschen und internationale Politik eine Aussage über die Art und Weise, wie Wladimir Putin Staatsführung betreibt, die so wohl sehr zutreffend ist.

