Am 20. Januar jährte sich das Datum der Wannseekonferenz, bei der die sogenannte Endlösung der Judenfrage beschlossen wurde, zum 80. Mal. Anlässlich dessen zeigte das ZDF den Film „Die Wannseekonferenz“, der noch bis zum 17. Januar 2024 in der Mediathek des Sender angeschaut werden kann.
Autor: Karl
Säbelrasseln
In der Bundeswehr gab es gerade einen Skandal, und diesmal ging es dabei ausnahmsweise nicht um irgendwelche Neonazis in Uniform, sondern um Äußerungen des Vizeadmirals und Marinechefs Kay-Achim Schönbach. Dieser ist nämlich von der aktuellen Linie, welche die deutsche Außenpolitik dominiert, abgewichen – und musste daraufhin dann seinen Rücktritt einreichen.
„Wir müssen auf die Wissenschaft hören!“ Ach ja?
Ein Credo, was immer wieder während der Corona-Pandemie verlautbart wird, ist ja, dass sich die Politik an den Aussagen der Wissenschaft orientiert in ihrem Handeln. Und auch die prominenten Stellung von Wissenschaftlern wie dem Charité-Chefvirologen Christian Drosten oder RKI-Chef Lothar-Wieler in der Berichterstattung deutet darauf hin, dass die Wissenschaft doch ein gewichtiges Wort mitzureden hätte bei den politischen Entscheidungen zur Bewältigung der Pandemie. Das ist ja für die Regierenden auch ein bequemes Narrativ, da man so das eigene Handeln als alternativlos, weil eben von der Wissenschaft gefordert, darstellen kann.
Die Untauglichkeit des BIP
Da habe ich doch vorhin eine tolle Erfolgsmeldung gelesen: Biontech hat im vergangenen Jahr fast ein Fünftel zum deutschen Wirtschaftswachstum beigetragen. Na hurra, das klingt doch super! Wobei: Wenn man mal ein bisschen genauer darüber nachdenkt, dann kommt man schon zu dem Schluss, dass daran gut zu sehen ist, wie absurd das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Gradmesser für Wohlstand doch ist.
Der Diskurs verroht immer mehr – nicht nur von Rechtsaußen
Dass man mit AfD-Jüngern nicht manierlich diskutieren kann, schon gar nicht im virtuellen Raum, habe ich ja bereits vor einigen Jahren festgestellt, zudem haben beispielsweise auch schon Volker Weiß und Franziska Schutzbach in lesenswerten Artikeln attestiert, dass man Menschen, die offensichtlich vor allem das Interesse haben, einen offenen Diskurs zu sabotieren, nicht mit Argumenten begegnen kann. So weit, so ungut. Nun erlebe ich aber in den letzten Monaten zunehmend auch vonseiten eindeutig nicht rechtsaußen zu lokalisierender Personen ein derartiges Diskussionsverhalten, bei dem es nicht darum geht, Argumente auszutauschen, sondern eben den anderen niederzuschreiben und vor allem auf jeden Fall recht zu behalten. Eine sehr gefährliche Entwicklung, wie ich finde.
Fleischersatz: Ein Hype oder das Essen der Zukunft?
Die WDR-Sendung Quarks hat sich neulich mal in einer Sendung mit dem Thema Fleischersatz beschäftigt. Und das ist ausgesprochen sehenswert und interessant.
Filmtipp: Nebel im August
Kürzlich habe ich den sehr beeindruckenden Film „Nebel im August“ von Regisseur Kai Wessel gesehen, der sich mit einem Thema befasst, das nach wie vor recht wenig Beachtung in Filmen gefunden hat: die Euthanasie im Nationalsozialismus.
Ugur Sahin auf einem Euroschein?
In ein paar Jahren sollen die Eurobanknoten neu gestaltet werden, und da sollen dann eventuell auch bedeutende europäische Personen drauf abgebildet werden. Der EU-Abgeordnete Moritz Körner (FDP) hat dahin gehend vorgeschlagen, die Biontech-Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci doch auf einem der Scheine zu verewigen.
Ein Rückblick aufs Jahr 2021
Das ist nun schon das zweite Jahr in Folge, das vor allem mit den Worten „Corona, Corona und noch mal Corona“ zusammengefasst werden kann. Na ja, und dann war da noch die Bundestagswahl, die auch ziemlich viel öffentliche Aufmerksamkeit generiert hat.
Weihnachten, das Fest des Hasses?
Weihnachten gilt ja gemeinhin als das Fest der Liebe. Ich fürchte, dass sich das in diesem Jahr bei vielen Menschen ziemlich umkehren könnte …

